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SQL Anywhere 11.0.1 (Deutsch) » SQL Anywhere Server - Programmierung » Deployment für SQL Anywhere durchführen » Deployment von Datenbanken und Anwendungen

 

Deployment von Tools zur Verwaltung

Abhängig von Ihrer Lizenzvereinbarung können Sie das Deployment einer Reihe von Verwaltungstools wie Interactive SQL, Sybase Central und der SQL Anywhere-Konsole vornehmen.

Die einfachste Möglichkeit, die Verwaltungstools bereitzustellen, ist die Verwendung des Deployment-Assistenten. Weitere Hinweise finden Sie unter Deployment-Assistenten verwenden.

Hinweise zu Systemanforderungen für Verwaltungstools finden Sie unter [external link] http://www.sybase.com/detail?id=1062619.

Initialisierungsdateien können das Deployment von Verwaltungstools vereinfachen. Jede Programmdatei der Verwaltungstools (Sybase Central, Interactive SQL und das Konsolendienstprogramm) kann eine entsprechende .ini-Datei haben. Wenn sie verwendet wird, sind keine Registrierungseinträge und keine feste Verzeichnisstruktur für den Speicherort der JAR-Dateien erforderlich. Diese .ini-Dateien befinden sich im gleichen Verzeichnis und haben dieselben Dateinamen wie die jeweiligen Programmdateien.

  • dbconsole.ini   Dies ist der Name der Initialisierungsdatei des Konsolendienstprogramms.

  • dbisql.ini   Dies ist der Name der Initialisierungsdatei von Interactive SQL.

  • scjview.ini   Dies ist der Name der Initialisierungsdatei von Sybase Central.

Die Initialisierungsdatei enthält die Details dazu, wie das Datenbankverwaltungstool geladen wird. Die Initialisierungsdatei kann beispielsweise die folgenden Zeilen enthalten:

  • JRE_DIRECTORY=<Pfad>   Dies ist der Speicherort der erforderlichen JRE. Die Angabe von JRE_DIRECTORY ist erforderlich.

  • VM_ARGUMENTS=<alle erforderlichen VM-Argumente>    VM-Argumente werden durch Semikola (;) getrennt. Alle Pfadwerte, die Leerzeichen enthalten, müssen in Anführungszeichen gestellt werden. VM-Argumente können mithilfe der -batch-Option des Verwaltungstools (zum Beispiel scjview -batch) und durch Überprüfung der erstellten Datei ermittelt werden. Die Angabe von VM_ARGUMENTS ist optional.

  • JAR_PATHS=<Pfad1;Pfad2;...>   Eine begrenzte Liste von Verzeichnissen, die die JAR-Dateien für das Programm enthalten. Sie werden durch Semikola (;) getrennt. Die Angabe von JAR_PATHS ist optional.

  • ADDITIONAL_CLASSPATH=<Pfad1;Pfad2;...>   Classpath-Werte werden durch Semikola (;) getrennt. Die Angabe von ADDITIONAL_CLASSPATH ist optional.

  • LIBRARY_PATHS=<Pfad1;Pfad2;...>   Dies sind Pfade zu den DLLs/Shared Objects. Sie werden durch Semikola (;) getrennt. Die Angabe von LIBRARY_PATHS ist optional.

  • APPLICATION_ARGUMENTS=<Arg1;Arg2;...>   Dies sind beliebige Anwendungsargumente. Sie werden durch Semikola (;) getrennt. Anwendungsargumente können mithilfe der -batch-Option des Verwaltungstools (zum Beispiel scjview -batch) und durch Überprüfung der erstellten Datei ermittelt werden. Die Angabe von APPLICATION_ARGUMENTS ist optional.

Das folgende Beispiel zeigt eine Initialisierungsdatei für Sybase Central.

JRE_DIRECTORY=c:\Sun\JRE160_x86
VM_ARGUMENTS=-Xmx200m
JAR_PATHS=c:\scj\jars;c:\scj\jhelp
ADDITIONAL_CLASSPATH=
LIBRARY_PATHS=c:\scj\bin
APPLICATION_ARGUMENTS=-screpository=C:\Dokumente und Einstellungen\Alle Benutzer\Application Data\Sybase Central 6.0.0;-installdir=c:\scj

In diesem Szenario wird davon ausgegangen, dass eine Kopie der 32-Bit-JRE im Verzeichnis c:\Sun\JRE160_x86 enthalten ist. Die Sybase Central-Programmdatei und die DLLs, wie jsyblib600, sind im Verzeichnis c:\scj\bin gespeichert. Die JAR-Dateien von SQL Anywhere befinden sich im Verzeichnis c:\scj\jars. Die JAR-Dateien von Sun JavaHelp 2.0 befinden sich im Verzeichnis c:\scj\jhelp.

Hinweis

Für das Deployment von Anwendungen ist der Personal Datenbankserver (dbeng11) zum Erstellen von Datenbanken mithilfe des dbinit-Dienstprogramms erforderlich. Er ist auch erforderlich, wenn Sie Datenbanken von Sybase Central aus auf dem lokalen Computer erstellen und keine anderen Datenbankserver ausgeführt werden.


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