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SQL Anywhere 11.0.1 (Deutsch) » SQL Anywhere Server - SQL-Referenzhandbuch » Verwendung von SQL » SQL-Anweisungen » SQL-Anweisungen (E-O)

 

FORWARD TO-Anweisung

Mit dieser Anweisung senden Sie SQL-Anweisungen in eigener Syntax an einen Fremdserver.

Syntax 1
FORWARD TO ServernameSQL_Anweisung
Syntax 2
FORWARD TO [ Servername ]
Bemerkungen

Mit der FORWARD TO-Anweisung können Benutzer den Server angeben, zu dem eine Durchreichverbindung erforderlich ist. Die Anweisung kann auf zwei Arten verwendet werden:

  • Syntax 1   Eine einzelne Anweisung an einen Fremdserver senden

  • Syntax 2   Versetzt SQL Anywhere in den Durchreichmodus, um eine Serie von Anweisungen an einen Fremdserver zu senden. Alle darauf folgenden Anweisungen werden direkt an den Fremdserver übergeben. Um den Durchreichmodus abzuschalten, setzen Sie FORWARD TO ohne die Angabe Servername ab.

    Wenn Sie im Durchreichmodus vom Fremdserver eine Fehlermeldung erhalten, müssen Sie trotzdem eine FORWARD TO-Anweisung absetzen, um den Durchreichmodus abzuschalten.

Wenn eine Verbindung zum Server für den Benutzer eingerichtet wird, verwendet der Datenbankserver eine der folgenden Komponenten:

  • Einen Aliasnamen für das Login auf dem Fremdserver mit CREATE EXTERNLOGIN

  • Wenn kein Alias für ein Login auf dem Fremdserver erstellt ist, werden der Name und das Kennwort verwendet, die für die Kommunikation mit SQL Anywhere benutzt werden.

Wenn die Verbindung nicht mit dem angegebenen Server hergestellt werden kann, ist die Ursache dafür einer Meldung zu entnehmen, die an den Benutzer zurückgegeben wird.

Nachdem Anweisungen an den angeforderten Server geschickt wurden, werden alle Ergebnisse in eine Form verwandelt, die vom Clientprogramm erkannt wird.

Servername   Der Name des Fremdservers

SQL_Anweisung   Ein Befehl in der eigenen SQL-Syntax des Fremdservers. Der Befehl oder die Befehlsgruppe wird in geschweifte Klammern ({}) oder in Apostrophe gesetzt.

Hinweis

Die FORWARD TO-Anweisung ist eine Serverdirektive und kann nicht in gespeicherten Prozeduren, Triggern, Ereignissen oder Batches verwendet werden.

Berechtigungen

Keine

Nebenwirkungen

Die Verbindung mit dem Fremdserver ist für die Dauer der FORWARD TO-Sitzung auf AUTOCOMMIT (unverkettet) gesetzt. Alle Verarbeitungsaufgaben, die vor der Anweisung FORWARD TO noch ausstanden, werden automatisch festgeschrieben.

Beispiel

Das folgende Beispiel sendet eine SQL-Anweisung an den Fremdserver 'RemoteASE':

FORWARD TO RemoteASE { SELECT * FROM titles };

Das folgende Beispiel zeigt eine Durchreichsitzung mit dem Fremdserver 'aseprod':

FORWARD TO aseprod
  SELECT * FROM titles
      SELECT * FROM authors
FORWARD TO;
Standards und Kompatibilität
  • SQL/2003   Erweiterung des Herstellers