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SQL Anywhere 11.0.1 (Deutsch) » SQL Anywhere Server - SQL-Referenzhandbuch » Systemobjekte » Systemprozeduren » Alphabetische Liste der Systemprozeduren

 

sa_server_option-Systemprozedur

Überschreibt eine Serveroption während der Server läuft

Syntax
sa_server_option( 
Option, Wert 
)
Argumente
  • Option   Verwenden Sie diesen CHAR(128)-Parameter, um einen Serveroptionsnamen anzugeben.

  • Wert   Verwenden Sie diesen CHAR(128)-Parameter, um den neuen Wert für die Serveroption anzugeben.

Bemerkungen

Datenbankadministratoren können mit dieser Prozedur einige Optionen des Datenbankservers vorübergehend neu definieren, ohne den Datenbankserver neu starten zu müssen.

Die Optionswerte, die von dieser Prozedur geändert werden, werden auf ihre Standardwerte zurückgesetzt, wenn der Server herunterfährt. Wenn Sie einen Optionswert jeweils nach einem Serverstart ändern möchten, können Sie die entsprechende Datenbankserveroption nach dem Start des Datenbankservers eingeben sofern eine solche existiert (Sie finden die Optionen in der rechten Spalte der Tabelle unten).

Die folgenden Optionseinstellungen können geändert werden:

Name der Option Werte Standardwert Serveroption
CacheSizingStatistics YES, NO NO Serveroption -cs
CollectStatistics YES, NO YES Serveroption -k
ConnsDisabled YES, NO NO
ConnsDisabledForDB YES, NO NO
ConsoleLogFile Dateiname Serveroption -o
ConsoleLogMaxSize Dateigröße, in Byte Serveroption -on
DatabaseCleaner ON, OFF ON
DebuggingInformation YES, NO NO Serveroption -z
IdleTimeout INTEGER, in Minuten 240 Serveroption -ti
LivenessTimeout INTEGER, in Sekunden 120 Serveroption -tl
MessageCategoryLimit INTEGER 400
OptionWatchAction MESSAGE, ERROR MESSAGE Optionseinstellungen überwachen
OptionWatchList Kommagetrennte Liste der Datenbankoptionen Optionseinstellungen überwachen
ProcedureProfiling YES, NO, RESET, CLEAR NO
ProfileFilterConn Verbindungs-ID
ProfileFilterUser Benutzer-ID
QuittingTime Gültiges Datum und Zeit Serveroption -tq
RememberLastPlan YES, NO NO Serveroption -zp
RememberLastStatement YES, NO NO Serveroption -zl
RequestFilterConn Verbindungs-ID, -1
RequestFilterDB Datenbank-ID, -1
RequestLogFile Dateiname Serveroption -zo
RequestLogging

SQL, HOSTVARS, PLAN, PROCEDURES, TRIGGERS, OTHER, BLOCKS, REPLACE, ALL, YES, NONE, NO

NONE Serveroption -zr
RequestLogMaxSize Dateigröße, in Byte Serveroption -zs
RequestLogNumFiles INTEGER Serveroption -zn
RequestTiming YES, NO NO Serveroption -zt
SecureFeatures Funktionsliste Serveroption -sf
WebClientLogFile Dateiname Serveroption -zoc
WebClientLogging ON, OFF OFF
  • CacheSizingStatistics   Wenn auf YES gesetzt, werden Cacheinformationen im Meldungsfenster des Datenbankservers angezeigt, sobald sich die Cachegröße ändert. Weitere Hinweise finden Sie unter Serveroption -cs.

  • CollectStatistics   Wenn auf YES gesetzt, sammelt der Datenbankserver Statistiken des Systemmonitors. Weitere Hinweise finden Sie unter Serveroption -k.

  • ConnsDisabled   Wenn diese Option auf YES gesetzt ist, sind keine anderen Verbindungen zu Datenbanken auf dem Datenbankserver zugelassen.

  • ConnsDisabledForDB   Wenn diese Option auf YES gesetzt ist, sind keine anderen Verbindungen zu der aktuellen Datenbank zugelassen.

  • ConsoleLogFile   Der Name der Datei, die zum Speichern von Protokollierungsinformationen des Datenbankservers verwendet wird. Die Angabe einer leeren Zeichenfolge stoppt die Protokollierung in die Datei. Alle Backslashes im Pfad müssen verdoppelt werden, da es sich um eine SQL-Zeichenfolge handelt. Weitere Hinweise finden Sie unter Serveroption -o.

  • ConsoleLogMaxSize   Die in Byte angegebene maximale Größe der Datei, die zum Protokollieren von Protokollierungsinformationen des Datenbankservers verwendet wird. Wenn die Meldungslogdatei des Datenbankservers die durch diese Eigenschaft oder die -on-Serveroption angegebene Größe erreicht, wird die Datei umbenannt, wobei die Erweiterung .old angehängt wird, was die Datei desselben Namens (falls vorhanden) ersetzt. Die Meldungslogdatei des Datenbankservers wird dann neu gestartet. Weitere Hinweise finden Sie unter Serveroption -on.

  • DatabaseCleaner   Ändern Sie die Einstellung für diese Option nur, wenn Sie dazu vom Technischen Kundendienst von iAnywhere aufgefordert werden. Siehe auch sa_clean_database-Systemprozedur.

  • DebuggingInformation   Zeigt Diagnosemeldungen und andere Meldungen zum Zweck der Fehlerbehandlung an. Die Meldungen werden im Fenster der Datenbankservermeldungen angezeigt. Weitere Hinweise finden Sie unter Serveroption -z.

  • IdleTimeout   Trennt TCP/IP-Verbindungen, die seit der angegebenen Anzahl von Minuten keine Anforderung übermittelt haben. Das verhindert, dass inaktive Verbindungen Sperren endlos aufrecht erhalten. Weitere Hinweise finden Sie unter Serveroption -ti.

  • LivenessTimeout   Um zu bestätigen, dass eine Verbindung besteht, wird in regelmäßigen Abständen ein Verfügbarkeitspaket über ein Client/Server-TCP/IP-Netzwerk gesendet. Wenn der Netzwerkserver eine LivenessTimeout-Periode lang läuft, ohne ein Verfügbarkeitspaket zu finden, wird die Kommunikation beendet. Weitere Hinweise finden Sie unter Serveroption -tl.

  • MessageCategoryLimit   Definiert die Mindestanzahl von Meldungen des jeweiligen Schweregrads bzw. der Kategorie, die unter Verwendung der Systemprozedur sa_server_messages abgerufen werden können. Weitere Hinweise finden Sie unter sa_server_messages-Systemprozedur.

  • OptionWatchAction   Legt die Aktion fest, die der Datenbankserver einleiten soll, wenn versucht wird, eine Option in der Liste einzustellen. Die unterstützten Werte sind MESSAGE (MELDUNG) und ERROR (FEHLER). Wenn OptionWatchAction auf MESSAGE eingestellt ist und eine von OptionWatchList festgelegte Option eingestellt wird, erscheint eine Meldung im Fenster der Datenbankservermeldungen, die darauf hinweist, dass die Option auf der Optionen-Überwachungsliste steht.

    Wenn OptionWatchAction auf ERROR eingestellt ist, wird ein Fehler ausgegeben, der angibt, dass die Option nicht eingestellt werden kann, weil sie auf der Optionen-Überwachungsliste steht.

    Sie können die aktuelle Einstellung dieser Eigenschaften mit der folgenden Abfrage ermitteln:

    SELECT DB_PROPERTY( 'OptionWatchAction' );

  • OptionWatchList   Legt eine kommagetrennte Liste der Datenbankoptionen fest, über die Sie informiert werden möchten, bzw. bei denen der Datenbankserver eine Fehlermeldung zurückgeben soll, wenn sie eingestellt werden. Die Zeichenfolgelänge ist auf 128 Byte begrenzt. Standardmäßig ist dies eine leere Zeichenfolge. Beispiel: Der folgende Befehl fügt die Optionen automatic_timestamp, float_as_double und tsql_hex_constant der Liste der überwachten Optionen hinzu:
    CALL dbo.sa_server_option( 'OptionWatchList','automatic_timestamp,
                                          float_as_double,tsql_hex_constant' )

    Sie können die aktuelle Einstellung dieser Eigenschaften mit der folgenden Abfrage ermitteln:

    SELECT DB_PROPERTY( 'OptionWatchList' );

  • ProcedureProfiling   Steuert die Profilerstellung für gespeicherte Prozeduren, Funktionen, Ereignisse und Trigger. Prozedurprofile zeigen Ihnen, wie lange es dauert, um gespeicherte Prozeduren, Funktionen, Ereignisse und Trigger auszuführen. Sie können die Prozedur-Profilerstellungsoptionen auch im Fenster Datenbankeigenschaften von Sybase Central einstellen.

    • YES   Aktiviert die Profilerstellung für die Datenbank, mit der zur Zeit eine Verbindung besteht

    • NO   Deaktiviert die Profilerstellung und lässt die Profilerstellungsdaten zur Einsicht verfügbar

    • RESET   Setzt die Profilerstellungszähler auf Null zurück, ohne die YES- bzw. NO-Einstellung zu ändern

    • CLEAR   Setzt die Profilerstellungszähler auf Null zurück und deaktiviert die Profilerstellung für Prozeduren

      Wenn die Profilerstellung aktiviert ist, können Sie die Systemprozeduren sa_procedure_profile_summary und sa_procedure_profile benutzen, um Profilerstellungsdaten aus der Datenbank abzurufen. Weitere Hinweise finden Sie unter Prozedurprofilerstellung mit Systemprozeduren.

  • ProfileFilterConn   Fordert den Datenbankserver auf, Profilerstellungsinformationen für eine bestimmte Verbindungs-ID aufzuzeichnen, ohne dass andere Verbindungen an der Verwendung der Datenbank gehindert werden. Wenn das Filtern von Verbindungen aktiviert ist, ist der Wert, der für SELECT PROPERTY( 'ProfileFilterConn' ) zurückgegeben wird, die Verbindungs-ID der überwachten Verbindung. Wenn keine ID angegeben wurde oder wenn das Filtern von Verbindungen deaktiviert ist, ist der zurückgegebene Wert -1.

  • ProfileFilterUser   Weist den Datenbankserver an, Profilerstellungsinformationen für eine bestimmte Benutzer-ID aufzuzeichnen

  • QuittingTime   Weist den Datenbankserver an, zu einer bestimmten Zeit herunterzufahren Weitere Hinweise finden Sie unter Serveroption -tq.

  • RememberLastPlan   Teilt dem Datenbankserver mit, den ausführlichen Textplan der letzten auf der Verbindung ausgeführten Abfrage aufzuzeichnen. Diese Einstellung wird auch von der Serveroption -zp gesteuert. Weitere Hinweise finden Sie unter Serveroption -zp.

    Wenn RememberLastPlan eingeschaltet ist, können Sie die Textdarstellung des Plans der zuletzt auf der Verbindung durchgeführten Abfrage anzeigen, indem der Wert der Verbindungseigenschaft LastPlanText abgefragt wird:

    SELECT CONNECTION_PROPERTY( 'LastPlanText' );

  • RememberLastStatement   Weist den Datenbankserver an, die zuletzt vorbereitete SQL-Anweisung für jede einzelne auf dem Server laufende Datenbank aufzuzeichnen. Bei Aufrufen von gespeicherten Prozeduren erscheint nur der äußere Prozeduraufruf, nicht die Anweisungen innerhalb der Prozedur.

    Wenn RememberLastStatement aktiviert ist, erhalten Sie den aktuellen Wert von LastStatement für eine Verbindung, indem Sie den Wert der Verbindungseigenschaft LastStatement abfragen:

    SELECT CONNECTION_PROPERTY( 'LastStatement' );

    Wenn das clientseitige Zwischenspeichern von Anweisungen aktiviert ist und eine zwischengespeicherte Anweisung wieder verwendet wird, gibt diese Eigenschaft eine leere Zeichenfolge zurück.

    Weitere Hinweise finden Sie unter Datenbankservereigenschaften und Serveroption -zl.

    Wenn RememberLastStatement aktiviert ist, gibt die folgende Anweisung die zuletzt vorbereitete Anweisung für die angegebene Verbindung zurück:

    SELECT CONNECTION_PROPERTY( 'LastStatement', Verbindungs-ID );

    Die Systemprozedur sa_conn_activity gibt dieselben Informationen für alle Verbindungen zurück.

    Achtung

    Wenn -zl angegeben oder die RememberLastStatement-Servereinstellung eingeschaltet ist, kann jeder Benutzer die sa_conn_activity-Systemprozedur aufrufen oder den Wert der LastStatement-Verbindungseigenschaft erhalten, um die zuletzt vorbereitete SQL-Anweisung eines jeden anderen Benutzers herauszufinden. Diese Option sollte mit Umsicht verwendet und ausgeschaltet werden, wenn sie nicht mehr benötigt wird.

  • RequestFilterConn   Filtert die Informationen der Anforderungsprotokollierung, damit nur die Informationen für eine bestimmte Verbindung protokolliert werden. Das kann den Umfang der Datei für die Anforderungsprotokollierung verringern, wenn Sie einen Datenbankserver mit vielen aktiven Verbindungen oder einer Vielzahl von Datenbanken überwachen. Die Verbindungs-ID erhalten Sie, indem Sie den folgenden Befehl ausführen:
    CALL sa_conn_info( );

    Um eine bestimmte Verbindung für die Protokollierung festzulegen, führen Sie nach dem Abruf der Verbindungs-ID folgenden Befehl aus:

    CALL sa_server_option( 'RequestFilterConn', Verbindungs-ID );

    Das Filtern bleibt aktiviert, bis es explizit zurückgesetzt bzw. der Datenbankserver heruntergefahren wird. Um das Filtern zurückzusetzen, führen Sie folgende Anweisung aus:

    CALL sa_server_option( 'RequestFilterConn', -1 );

  • RequestFilterDB   Filtert die Informationen der Anforderungsprotokollierung, damit nur die Informationen für eine bestimmte Datenbank protokolliert werden. Das kann den Umfang der Datei für die Anforderungsprotokollierung verringern, wenn Sie einen Server mit einer Vielzahl von Datenbanken überwachen. Sie können die Datenbank-ID beziehen, indem Sie die folgende Anweisung ausführen, während Sie mit der gewünschten Datenbank verbunden sind:
    SELECT CONNECTION_PROPERTY( 'DBNumber' );

    Um festzulegen, dass nur Informationen für eine bestimmte Datenbank protokolliert werden sollen, geben Sie folgenden Befehl ein:

    CALL sa_server_option( 'RequestFilterDB', Datenbank-ID );

    Das Filtern bleibt aktiviert, bis es explizit zurückgesetzt bzw. der Datenbankserver heruntergefahren wird. Um das Filtern zurückzusetzen, führen Sie folgende Anweisung aus:

    CALL sa_server_option( 'RequestFilterDB', -1 );

  • RequestLogFile   Der Name der Datei, die zum Aufzeichnen von Anforderungsinformationen verwendet wird. Die Angabe einer leeren Zeichenfolge stoppt die Protokollierung in die Anforderungslogdatei. Wenn die Anforderungsprotokollierung aktiviert ist, aber die Anforderungslogdatei nicht angegeben oder als leere Zeichenfolge gesetzt wurde, protokolliert der Server Anforderungen im Fenster "Datenbankservermeldungen". Alle Backslashes im Pfad müssen verdoppelt werden, da es sich um eine SQL-Zeichenfolge handelt. Weitere Hinweise finden Sie unter Serveroption -zo.

  • RequestLogging   Mit diesem Aufruf wird die Protokollierung für individuelle SQL-Anweisungen eingeschaltet, die zum Datenbankserver gesendet werden, um bei der Fehlerbehandlung zusammen mit den Datenbankserveroptionen -zr und -zo verwendet zu werden. Werte können Kombinationen des Folgenden, getrennt durch ein Pluszeichen (+) oder ein Komma, sein:

    • PLAN   Aktiviert die Protokollierung von Ausführungsplänen (Kurzform). Ausführungspläne für Prozeduren werden auch aufgezeichnet, wenn das Protokollieren von Prozeduren (PROCEDURES) aktiviert ist.

    • HOSTVARS   Aktiviert die Protokollierung von Hostvariablenwerten. Wenn Sie HOSTVARS angeben, werden die für SQL aufgelisteten Informationen ebenfalls protokolliert.

    • PROCEDURES   Aktiviert die Protokollierung von innerhalb von Prozeduren ausgeführten Anweisungen

    • TRIGGERS   Aktiviert die Protokollierung von innerhalb von Triggern ausgeführten Anweisungen

    • OTHER   Aktiviert die Protokollierung von zusätzlichen, nicht in SQL enthaltenen Anforderungstypen, wie z.B. FETCH und PREFETCH. Wenn Sie allerdings OTHER, aber nicht SQL angeben, ist dies äquivalent mit der Angabe von SQL+OTHER. Die Angabe von OTHER kann ein schnelles Anwachsen der Logdatei bewirken und sich negativ auf die Serverperformance auswirken.

    • BLOCKS   Aktiviert die Protokollierung von Details, die anzeigen, wenn eine Verbindung von einer anderen Verbindung blockiert bzw. deblockiert ist.

    • REPLACE   Ersetzt bei Beginn der Protokollierung das vorhandene Anforderungslog durch ein neues (leeres) mit demselben Namen. Ansonsten wird das vorhandene Anforderungslog geöffnet und die neuen Einträge werden an das Ende der Datei angehängt.

    • ALL   Protokolliert die gesamten unterstützten Informationen. Dies ist äquivalent mit der Angabe von SQL+PLAN+HOSTVARS+PROCEDURES+TRIGGERS+OTHER+BLOCKS. Diese Einstellung kann die Logdatei rasch anwachsen lassen und sich negativ auf die Serverperformance auswirken.

    • NO oder NONE   Deaktiviert die Protokollierung in das Anforderungslog

    Sie können die aktuelle Einstellung dieser Eigenschaften mit der folgenden Abfrage ermitteln:

    SELECT PROPERTY( 'RequestLogging' );

    Weitere Hinweise finden Sie unter Serveroption -zr, and Datenbankservereigenschaften.

  • RequestLogMaxSize   Die Maximalgröße der Datei, die zum Protokollieren von Anforderungslogdaten verwendet wird, in Byte. Wenn Sie 0 angeben, gibt es keine maximale Dateigröße für die Anforderungsprotokollierungsdatei und die Datei wird niemals umbenannt. Dies ist der Standardwert.

    Wenn die Anforderungslogdatei die Größe erreicht, die durch die Systemprozedur sa_server_option oder die -zs-Serveroption festgelegt wurde, wird an die Datei die Erweiterung .old angehängt. (Wenn eine Datei desselben Namens vorhanden ist, wird sie durch die neue Datei ersetzt.) Die Anforderungslogdatei wird dann erneut gestartet. Weitere Hinweise finden Sie unter Serveroption -zs.

  • RequestLogNumFiles   Die Anzahl der aufzubewahrenden Kopien der Anforderungslogdatei

    Wenn die Protokollierung von Anforderungen über längere Zeit aktiviert ist, kann die Logdatei umfangreich werden. Mit der Option -zn können Sie die Anzahl der Kopien der Anforderungslogdatei angeben, die aufbewahrt werden sollen. Weitere Hinweise finden Sie unter Serveroption -zn.

  • RequestTiming   Weist den Datenbankserver an, Zeitablaufinformationen für jede Verbindung aufzuzeichnen. Diese Funktion ist standardmäßig deaktiviert. Wenn sie aktiviert ist, verwaltet der Datenbankserver bei jeder Verbindung kumulative Zeitgeber, die anzeigen, wie viel Zeit die Verbindung auf dem Server in den verschiedenen Status verbracht hat. Sie können die sa_performance_diagnostics-Systemprozedur verwenden, um eine Zusammenfassung dieser Zeitablaufinformationen zu erhalten, oder einzelne Werte abrufen, indem Sie die folgenden Verbindungseigenschaften untersuchen:

    • ReqCountUnscheduled
    • ReqTimeUnscheduled
    • ReqCountActive
    • ReqTimeActive
    • ReqCountBlockIO
    • ReqTimeBlockIO
    • ReqCountBlockLock
    • ReqTimeBlockLock
    • ReqCountBlockContention
    • ReqTimeBlockContention

    Weitere Hinweise finden Sie unter Verbindungseigenschaften.

    Wenn die Servereigenschaft RequestTiming aktiviert ist, gibt es einen geringen Overhead bei jeder Anforderung, um die zusätzlichen Zähler aufrechtzuerhalten. Weitere Hinweise finden Sie unter Serveroption -zt und sa_performance_diagnostics-Systemprozedur.

  • SecureFeatures   Ermöglicht die Aktivierung oder Deaktivierung von Sicherheitsfunktionen eines Datenbankservers, der bereits läuft. Die Funktionsliste ist eine durch Komma getrennte Liste von Funktionsnamen oder Funktionsreihen. Durch Aufnahme in die Liste von sicheren Funktionen schützen Sie eine Funktion vor der Durchführung einer Aktion (indem die Aktion verhindert wird). Um Elemente aus der Liste der sicheren Funktionen zu entfernen, setzen Sie ein Minuszeichen (-) vor den sicheren Funktionsnamen. Eine Liste der gültigen Funktionsliste-Werte finden Sie unter Serveroption -sf.

    Alle Änderungen, die Sie zum Aktivieren oder Deaktivieren von Funktionen durchführen, wirken sich unmittelbar für die Verbindung aus. Die Einstellungen betreffen nicht die Verbindung, die die sa_server_option-Systemprozedur ausführt. Sie müssen die Verbindung trennen und wiederherstellen, um die Änderung zu erkennen.

    Hinweis

    Wenn Sie mit der sa_server_option-Systemprozedur Funktionen aktivieren oder deaktivieren möchten, müssen Sie beim Start des Datenbankservers mit der Option -sk einen Schlüssel definieren und den Wert der Datenbankoption secure_feature_key auf den Schlüssel setzen, den Sie für -sk definiert haben (zum Beispiel SET TEMPORARY OPTION secure_feature_key = 'j978kls12'). Wenn die Datenbankoption secure_feature_key mit -sk eingestellt wird, können Sie die Einstellungen für sichere Funktionen ändern. Weitere Hinweise finden Sie unter Serveroption -sk und secure_feature_key-Option [Datenbank].

    Um beispielsweise zwei Funktionen zu deaktivieren und eine dritte zu aktivieren, verwenden Sie folgende Syntax:

    CALL sa_server_option('SecureFeatures', 'CONSOLE_LOG,WEBCLIENT_LOG,-REQUEST_LOG' );

    Nach dem Ausführen dieser Anweisung werden CONSOLE_LOG und WEBCLIENT_LOG der Liste der sicheren Funktionen hinzugefügt und REQUEST_LOG wird aus der Liste entfernt.

  • WebClientLogFile   Der Name der Client-Logdatei des Webdiensts. Die Webdienst-Clientlogdatei wird jedes Mal gekürzt, wenn Sie die Serveroption -zoc oder die WebClientLogFile-Eigenschaft verwenden, um den Dateinamen einzustellen oder zu entfernen. Alle Backslashes im Pfad müssen verdoppelt werden, da es sich um eine Zeichenfolge handelt. Weitere Hinweise finden Sie unter Serveroption -zoc.

  • WebClientLogging   Diese Option aktiviert und deaktiviert die Protokollierung für Webdienst-Clients. Die protokollierten Informationen enthalten HTTP-Anforderungen und Antwortdaten. Geben Sie ON an, um die Protokollierung in der Webdienst-Clientlogdatei zu starten und OFF, um die Protokollierung in der Datei zu stoppen. Weitere Hinweise finden Sie unter Serveroption -zoc.

Berechtigungen

Die folgenden Optionen, die mit der Anwendungsprofilerstellung oder der Anforderungsprotokollierung zusammenhängen, erfordern die DBA- oder PROFILE-Datenbankberechtigung:

Alle anderen Optionen erfordern DBA-Berechtigung.

Nebenwirkungen

Keine

Beispiel

Die folgende Anweisung verbietet neue Verbindungen mit dem Datenbankserver:

CALL sa_server_option( 'ConnsDisabled', 'YES' );

Die folgende Anweisung verbietet neue Verbindungen zur aktuellen Datenbank:

CALL sa_server_option( 'ConnsDisabledForDB', 'YES' );

Die folgende Anweisung aktiviert die Protokollierung von allen SQL-Anweisungen, Prozeduraufrufen, Plänen und blockierenden bzw. deblockierenden Ereignissen und gibt an, dass ein neues Anforderungslog gestartet werden soll:

CALL dbo.sa_server_option( 'RequestLogging', 'SQL+PROCEDURES+BLOCKS+PLAN+REPLACE' );