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SQL Anywhere 11.0.1 (Deutsch) » SQL Anywhere Server - SQL-Benutzerhandbuch » Ferndatenzugriff und Arbeit mit Massendaten » Daten importieren und exportieren

 

Performance-Aspekte von Massenvorgängen

Die Performance von Massenvorgängen hängt von verschiedenen Faktoren ab, etwa ob der Vorgang im Verhältnis zum Datenbankserver intern oder extern ist.

Interne Massenvorgänge

Interne Massenvorgänge, auch serverseitige Massenvorgänge genannt, sind Import- und Exportvorgänge, die vom Datenbankserver unter Verwendung der Anweisungen LOAD TABLE und UNLOAD durchgeführt werden.

Wenn Sie interne Massenvorgänge durchführen, können Sie von ASCII-Textdateien oder von Adaptive Server Enterprise BCP-Dateien laden bzw. entladen. Diese Dateien können sich auf demselben Computer wie der Datenbankserver oder auf einem Clientcomputer befinden. Der angegebene Pfad zur Datei, die geschrieben oder gelesen wird, ist relativ zum Datenbankserver. Interne Massenvorgänge stellen die schnellste Methode dar, um Daten in die Datenbank zu importieren oder zu exportieren..

Externe Massenvorgänge

Externe Massenvorgänge, auch clientseitige Massenvorgänge genannt, sind Import- und Exportvorgänge, die von einem Client, wie z.B. Interactive SQL, unter Verwendung von INPUT- und OUTPUT-Anweisungen durchgeführt werden. Wenn der Client eine INPUT-Anweisung ausgibt, wird eine INSERT-Anweisung im Transaktionslog für jede Zeile protokolliert, die während der Verarbeitung der in der INPUT-Anweisung angegebenen Datei gelesen wird. Dadurch ist ein clientseitiges Laden deutlich langsamer als ein serverseitiges Laden. Überdies werden INSERT-Trigger während eines INPUT-Vorgangs ausgelöst.

Die OUTPUT-Anweisung ermöglicht es Ihnen, die Ergebnismenge einer SELECT-Anweisung in vielen verschiedenen Formaten zu schreiben.

Bei externen Massenvorgängen ist der angegebene Pfad der Datei, die gelesen oder geschrieben wird, relativ zum Computer, auf dem die Clientanwendung läuft.

Siehe auch