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SQL Anywhere 11.0.1 (Deutsch) » SQL Anywhere Server - SQL-Benutzerhandbuch » Performance der Datenbank überwachen und steigern » Datenbankperformance steigern » Erweiterte Anwendungsprofilerstellung mithilfe der Diagnoseprotokollierung

 

Eine externe Protokollierungsdatenbank erstellen

Wenn Sie eine Protokollierungssitzung erstellen, können Sie die Protokollierungsdaten innerhalb der zu profilierenden Datenbank speichern. Dies ist bei Entwicklungsumgebungen angebracht, wenn Sie Anwendungen testen oder wenn es nur wenige Verbindungen zur Datenbank gibt. Wenn Ihre Datenbank normalerweise zehn oder mehr Verbindungen gleichzeitig verarbeitet, wird empfohlen, die Protokollierungsdaten in einer externen Protokollierungsdatenbank zu speichern, um die Auswirkungen auf die Performance zu vermindern.

Wenn Sie eine Protokollierungssitzung starten, verwenden Sie den Assistenten für die Datenbankprotokollierung, um eine externe Protokollierungsdatenbank zu erstellen. Der Assistent für die Datenbankprotokollierung entlädt Schema- und Berechtigungsinformationen aus der Produktionsdatenbank. Sie können die Protokollierungsdatenbank verwenden, um Daten für nachfolgende Protokollierungssitzungen zu speichern. Hinweise über das Erstellen einer Protokollierungssitzung finden Sie unter Eine Diagnoseprotokollierungssitzung erstellen.

Verwenden Sie das Entladedienstprogramm (dbunload), um manuell eine Protokollierungsdatenbank ohne eine Protokollierungssitzung zu erstellen.

♦  So erstellen Sie eine externe Protokollierungsdatenbank mit dem Dienstprogramm Entladen (dbunload)
  1. Verbinden Sie sich als Benutzer mit DBA-Berechtigung oder als Benutzer mit PROFILE-Berechtigung mit der Datenbank.

  2. Führen Sie den Befehl "dbunload" ähnlich wie im folgenden Beispiel aus, um das Schema aus der Produktionsdatenbank in die neue Protokollierungsdatenbank zu entladen:

    dbunload -c "UID=DBA;PWD=sql;ENG=demo;DBN=demo" -an tracing.db -n -k

    In diesem Beispiel wird eine neue Datenbank mit dem Namen erstellt, der durch die Option -an angegeben wird (tracing.db). Mit der Option -n wird das Schema aus der profilierten Datenbank (in diesem Fall die SQL Anywhere-Beispieldatenbank demo.db) in die neue Protokollierungsdatenbank entladen. Mit der Option -k wird die Protokollierungsdatenbank mit den Daten gefüllt, die das Tool für die Anwendungsprofilerstellung zum Analysieren der Protokollierungsdaten verwendet.

  3. Falls Sie die Protokollierungsdatenbank auf einem anderen Computer speichern möchten, können Sie sie an den neuen Speicherort kopieren.

Siehe auch