Click here to view and discuss this page in DocCommentXchange. In the future, you will be sent there automatically.

SQL Anywhere 11.0.1 (Deutsch) » SQL Anywhere Server - SQL-Benutzerhandbuch » Gespeicherte Prozeduren und Trigger » Prozeduren, Trigger und Batches verwenden

 

Fehler und Warnungen in Prozeduren und Triggern

Nachdem ein Anwendungsprogramm eine SQL-Anweisung ausgeführt hat, kann es einen Statuscode ablesen. Dieser Statuscode (oder Rückgabecode) zeigt, ob die ausgeführte Anweisung erfolgreich abgeschlossen wurde oder fehlschlug, und gibt den Grund für ein eventuelles Fehlschlagen an. Derselbe Mechanismus kann verwendet werden, um den Erfolg oder den Fehlschlag einer CALL-Anweisung für eine Prozedur anzuzeigen.

Die Fehlerberichte benutzen die Statusbeschreibungen SQLCODE oder SQLSTATE. Eine ausführliche Beschreibung der Fehler- und Warnmeldungswerte von SQLCODE und SQLSTATE und ihre Bedeutung finden Sie unter Fehlermeldungen.

Bei jeder ausgeführten SQL-Anweisung wird ein Wert in spezielle Prozedurvariablen gesetzt, die SQLSTATE und SQLCODE genannt werden. Der Spezialwert gibt an, ob während der Anweisungsausführung ungewöhnliche Bedingungen aufgetreten sind. Sie können den Wert von SQLSTATE oder SQLCODE in einer IF-Anwendung nach einer SQL-Anweisung prüfen und entsprechende Maßnahmen bei Erfolg oder Fehlschlag der Anweisung ergreifen.

Beispiel: Die SQLSTATE-Variable kann benutzt werden, um anzuzeigen, ob eine Zeile erfolgreich abgerufen werden konnte. Die im Abschnitt Cursor bei SELECT-Anweisungen in Prozeduren verwenden beschriebene TopCustomerValue-Prozedur verwendete den SQLSTATE-Test um zu überprüfen, ob alle Zeilen einer SELECT-Anweisung abgearbeitet wurden.


Standard-Fehlerbehandlung in Prozeduren und Triggern
Fehlerbehandlung mit ON EXCEPTION RESUME
Standardverarbeitung von Warnungen in Prozeduren und Triggern
Ausnahmeroutinen in Prozeduren und Triggern verwenden
Verschachtelte zusammengesetzte Anweisungen und Ausnahmeroutinen