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SQL Anywhere 11.0.1 (Deutsch) » MobiLink - Serveradministration » MobiLink-Referenz » MobiLink-Dienstprogramme

 

Dienstprogramm für die MobiLink-Benutzerauthentifizierung (mluser)

Registriert MobiLink-Benutzer der konsolidierten Datenbank. Bei entfernten SQL Anywhere-Datenbanken müssen Benutzer zuvor auf den entfernten Datenbanken mit der Anweisung CREATE SYNCHRONIZATION USER erstellt werden.

Syntax
mluser [ Optionen ] -c "Verbindungszeichenfolge"
  { -f Datei | -u Benutzer [ -p Kennwort ] }

Option

Beschreibung

@data

Damit können Sie Optionen aus der angegebenen Umgebungsvariablen oder Konfigurationsdatei einlesen. Wenn beide mit demselben Namen vorhanden sind, wird die Umgebungsvariable verwendet. Weitere Hinweise finden Sie unter Konfigurationsdateien verwenden.

Wenn Sie Kennwörter oder andere Informationen in einer Konfigurationsdatei schützen möchten, können Sie das Dienstprogramm zum Verschleiern von Dateien verwenden. Weitere Hinweise finden Sie unter Dienstprogramm zum Verschleiern von Dateien (dbfhide).

-c "Schlüsselwort=Wert;..."

Hiermit können Sie Datenbank-Verbindungsparameter bereitstellen. Die Verbindungszeichenfolge muss die Berechtigung erteilen, eine Verbindung mit der konsolidierten Datenbank über eine ODBC-Datenquelle herzustellen. Dieser Parameter ist erforderlich.

-d

Löscht den mit -f oder -u angegebenen Benutzernamen.

-f Dateiname

Liest Benutzernamen und Kennwörter aus der angegebenen Datei aus. Bei der Datei sollte es sich um eine Textdatei handeln, die auf jeder Zeile einen Benutzernamen und ein Kennwort getrennt durch ein Leerzeichen enthält. Sie müssen -f oder -u angeben.

-fips Falls aktiviert, schlägt mluser fehl, wenn keine FIPS-Unterstützung installiert ist.

-o Dateiname

Protokolliert Ausgabenachrichten in die festgelegte Datei.

-ot Dateiname

Logdatei kürzen und anschließend Ausgabemeldungen anfügen. Standardmäßig werden Ausgaben auf dem Bildschirm angezeigt.

-p Kennwort

Kennwort, das dem Benutzer zugeordnet werden soll. Diese Option kann nur mit -u eingesetzt werden.

-pc Kollatierungs_ID

Gibt eine Datenbankkollatierungs-ID für Zeichensatzkonvertierung von Benutzernamen und Kennwort an. Dabei muss es sich um eine der SQL Anywhere-Kollatierungsbezeichnungen handeln, wie unter Unterstützte und alternative Kollatierungen aufgelistet. Diese Option ist notwendig, wenn Benutzernamen und Kennwörter aus einer Datei gelesen werden, die mit einem anderen Zeichensatz kodiert ist als von der Sprachumgebung festgelegt wird.

-u ML_Benutzername

Gibt hinzuzufügenden (bzw. zu löschenden, falls mit -d benutzt) Benutzernamen an. In einer Befehlszeile kann jeweils nur ein Benutzer angegeben werden. Diese Option wird mit -p benutzt, wenn Kennwörter festgelegt wurden. Sie müssen -f oder -u angeben.

-v

Legt die ausführliche Protokollierung fest.

Bemerkungen

Bei einem bestimmten Benutzer/Kennwort-Paar versucht das Dienstprogramm mluser zunächst, den Benutzer hinzuzufügen. Wenn der Benutzer bereits zur konsolidierten Datenbank hinzugefügt wurde, versucht das Programm, das Kennwort für den betreffenden Benutzer zu aktualisieren.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Benutzernamen in der konsolidierten Datenbank zu registrieren:

  • Verwenden Sie Sybase Central.

  • Verwenden Sie die mlsrv11-Befehlszeilenoption -zu+. In diesem Fall werden alle bestehenden MobiLink-Benutzer, die der konsolidierten Datenbank noch nicht hinzugefügt wurden, bei der ersten Synchronisation hinzugefügt.

Der MobiLink-Benutzer muss bereits in einer entfernten Datenbank existieren. Um Benutzer in die entfernte Datenbank einzufügen, benutzen Sie folgende Optionen:

  • Bei entfernten SQL Anywhere-Datenbanken legen Sie den Namen mit CREATE SYNCHRONIZATION USER fest und synchronisieren mit diesem Benutzernamen.

  • Für entfernte UltraLite-Datenbanken können Sie vor der Synchronisation entweder das Feld "user_name" der Struktur ul_synch_info oder in Java die Methode SetUserName() der Klasse ULSynchInfo verwenden.

Siehe auch