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SQL Anywhere 11.0.1 (Deutsch) » MobiLink - Serveradministration » MobiLink-Referenz » Systemprozeduren des MobiLink-Servers » MobiLink-Systemprozeduren

 

ml_add_passthrough_script-Systemprozedur

Mit dieser Systemprozedur können Sie ein Passthrough-Skript erstellen. Diese Prozedur fügt der Systemtabelle ml_passthrough_script einen Eintrag hinzu.

Syntax
ml_add_passthrough_script ( 
'Skriptname', 
'Parameter',
'Betroffene_Publikationen', 
'Skript', 
'Beschreibung' 
)
Parameter

Syntax

Beschreibung

Skriptname

VARCHAR(128). Der Skriptname Dieser Wert muss eindeutig sein.

Parameter

VARCHAR(256). Der Wert, der Clients anweist, wie das Skript ausgeführt werden soll. Dieser Wert kann NULL sein oder eine Kombination der folgenden Schlüsselwörter in einer durch Semikola getrennten Liste enthalten:

  • manual   Das Skript kann nur im manuellen Ausführungsmodus ausgeführt werden. Standardmäßig können alle Skripten im automatischen oder manuellen Ausführungsmodus ausgeführt werden.

  • exclusive   Das Skript kann nur automatisch am Ende einer Synchronisation ausgeführt werden, wenn für alle synchronisierten Tabellen exklusive Sperren vorliegen. Diese Option wird ignoriert, wenn in der Spalte affected_ pubs keine Publikationen aufgelistet werden. Diese Option gilt nur für SQL Anywhere.

  • schema_diff   Das Skript wird im Schemavergleichsmodus ausgeführt. In diesem Modus wird das Datenbankschema geändert, sodass es mit dem im Skript beschriebenen Schema übereinstimmt. Eine CREATE-Anweisung für eine vorhandene Tabelle wird z.B. als ALTER-Anweisung behandelt. Dieser Parameter gilt nur für entfernte UltraLite-Datenbanken.

Zum Beispiel:

'manual;exclusive;schema_diff'

Betroffene_Publikationen

TEXT. Eine Liste von Publikationen, die vor der Ausführung des Skripts synchronisiert werden müssen. Ist die Zeichenfolge leer oder enthält sie NULL, ist keine Synchronisation erforderlich. Dieser Wert gilt nur für SQL Anywhere-Clients. Für Adaptive Server Enterprise hat dieser Parameter den Datentyp VARCHAR(16384). Für DB2 LUW lautet dieser Parameter VARCHAR(4000). Für Oracle lautet dieser Parameter CLOB.

Skript

TEXT. Der Inhalt des Passthrough-Skripts. Dieser Wert kann nicht NULL sein. Für Adaptive Server Enterprise hat dieser Parameter den Datentyp VARCHAR(16384). Für DB2 LUW lautet dieser Parameter VARCHAR(4000). Für Oracle lautet dieser Parameter CLOB.

Der Skriptinhalt muss Nicht-NULL sein. Bei entfernten UltraLite-Datenbanken muss der script-Inhalt eine Sammlung von SQL-Anweisungen sein, die durch das Wort go getrennt sind. Beachten Sie, dass sich das Wort go auf einer eigenen Zeile befinden muss. Bei entfernten SQL Anywhere-Datenbanken kann der script-Inhalt eine beliebige Sammlung von SQL-Anweisungen sein, die gültig sind, wenn sie von einem begin…end-Block umgeben sind.

Beispiel von script-Inhalt in einer entfernten SQL Anywhere-Datenbank:

DECLARE val INTEGER;
SELECT c1 INTO val FROM t1 WHERE pk = 5;
IF val > 100 THEN
    INSERT INTO t2 VALUES ('c1 is big');
ENDIF

Beispiel von script-Inhalt in einer entfernten UltraLite-Datenbank:

CREATE TABLE myScript (c1 INT NOT NULL PRIMARY KEY)
GO
INSERT INTO myScript VALUES (1)
GO

Beschreibung

VARCHAR(2000). Ein Kommentar oder eine Beschreibung des Skripts. Dieser Wert kann NULL sein.

Bemerkungen

Diese Prozedur generiert einen Fehler, wenn der angegebene Skriptname bereits in ml_passthrough_script vorhanden ist.

Bei konsolidierten DB2 Mainframe-Datenbanken heißt diese Prozedur ml_add_pt_script. Weitere Hinweise finden Sie unter Konvertierung von IBM DB2 Mainframe-Systemprozedurnamen.

Siehe auch