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SQL Anywhere 11.0.1 (Deutsch) » MobiLink - Serveradministration » MobiLink-Servertechnologie verwenden » MobiLink-Server

 

MobiLink-Server ausführen

Sämtliche MobiLink-Clients werden mithilfe des MobiLink-Servers synchronisiert. Keiner von ihnen kann sich direkt mit einem Datenbankserver verbinden. Daher müssen Sie zuerst den MobiLink-Server starten, bevor Sie einen MobiLink-Client synchronisieren können.

Eine Liste der mlsrv11-Befehlszeilenoptionen finden Sie unter MobiLink-Serveroptionen.

Der MobiLink-Server öffnet Verbindungen zum Server Ihrer konsolidierten Datenbank über ODBC. Danach akzeptiert er Verbindungen von entfernten Anwendungen und steuert den Synchronisationsprozess.

♦  So starten Sie den MobiLink-Server

Weitere Hinweise zu den Verbindungsparametern finden Sie unter Option -c.

Sie müssen Verbindungsparameter angeben. Es stehen noch weitere Optionen zur Verfügung, diese sind aber optional. Mit diesen Optionen können Sie festlegen, wie der Server arbeitet. Sie können zum Beispiel die Cachegröße und Protokollierungsoptionen angeben.

Weitere Hinweise zu mlsrv11 finden Sie unter mlsrv11-Syntax.

Hinweis

Mithilfe der mlsrv11-Optionen können Sie die Arbeitsweise des MobiLink-Servers festlegen. Um die Aktionen des Servers zu steuern, erstellen Sie Skripten, die bei Synchronisationsereignissen aufgerufen werden. Weitere Hinweise finden Sie unter Synchronisationsereignisse.

Beispiel

Mit dem folgenden Befehl wird der MobiLink-Server gestartet. Dabei dient die ODBC-Datenquelle SQL Anywhere 11 CustDB zur Identifizierung der konsolidierten Datenbank. Geben Sie den folgenden Befehl auf einer Zeile ein.

mlsrv11
  -c "dsn=SQL Anywhere 11 CustDB;uid=DBA;pwd=sql"
  -zs MyServer
  -o mlsrv.log
  -vcr
  -x tcpip(port=3303)
  -xo tcpip

In diesem Beispiel liefert die Option -c eine Verbindungszeichenfolge, die einen ODBC-Datenquellennamen (DSN) und die Authentifizierung enthält. Die Option -zs liefert einen Servernamen. Die Option -o legt fest, dass die Logdatei mlsrv.log heißen soll. Der Inhalt von mlsrv.log wird aufgrund der Option -vcr ausführlich dargestellt. Die Option -x öffnet einen Port für Clients der Versionen 10 oder 11, und die Option -xo öffnet einen Port für Clients der Versionen 8 oder 9. Sie müssen einen Port mit der Option -x oder der Option -xo festlegen. Andernfalls schlägt der Befehl fehl, da für beide Optionen der Standardport verwendet wird.

Sie können den MobiLink-Server auch als Windows-Dienst oder Unix-Daemon ausführen. Weitere Hinweise finden Sie unter MobiLink-Server außerhalb der aktuellen Sitzung betreiben.

Erforderliche Berechtigungen

Sie müssen einen Datenbankbenutzer angeben, damit der MobiLink-Server eine Verbindung mit dem Datenbankserver herstellt. Sie können den Datenbankbenutzer mit der mlsrv11-Option -c oder im DSN angeben.

Dieser Datenbankbenutzer muss vollständige Berechtigungen zum Auswählen, Einfügen, Aktualisieren und Löschen für die MobiLink-Systemtabellen haben. Außerdem benötigt der Benutzer die Ausführungsberechtigung für die MobiLink-Systemprozeduren. Standardmäßig besitzt der Datenbankbenutzer, der das MobiLink-Setupskript ausführt, diese Berechtigungen. Wenn Sie beim Ausführen des MobiLink-Servers einen anderen Datenbankbenutzer verwenden wollen, müssen Sie ihm diese Berechtigungen für die Tabellen ml_* und die Systemprozeduren ml_add_*_script erteilen.

Beispiel: In einer konsolidierten SQL Anywhere-Datenbank können Sie die erforderlichen Berechtigungen wie folgt erteilen:

CREATE USER DBUser IDENTIFIED BY SQL;
GRANT ALL ON dbo.ml_user to DBUser;
...
GRANT EXECUTE ON dbo.ml_add_table_script TO DBUser;
...

Sie müssen die Berechtigung für jede MobiLink-Systemtabelle und -Systemprozedur erteilen. Eine Liste aller MobiLink-Systemtabellen und Systemprozeduren finden Sie unter Systemtabellen des MobiLink-Servers und Systemprozeduren des MobiLink-Servers.

Der Datenbankbenutzer benötigt zudem die entsprechende Berechtigung für alle Tabellen, die in den MobiLink-Skripten referenziert werden. Des Weiteren muss er berechtigt sein, alle in MobiLink-Skripten referenzierten Prozeduren auszuführen.

Weitere Hinweise zur Festlegung von Berechtigungen finden Sie unter GRANT-Anweisung.

Weitere Hinweise zu Setupskripten finden Sie unter Eine konsolidierte Datenbank einrichten.