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SQL Anywhere 11.0.1 (Deutsch) » MobiLink - Serveradministration » MobiLink-Servertechnologie verwenden » Synchronisationsmethoden

 

MobiLink-Entwicklungstipps

Durch das Hinzufügen von Synchronisationsfunktionen zu einer Anwendung erhält diese Anwendung zusätzliche Komplexität. Die folgenden Tipps können daher von Nutzen sein.

Wenn Sie Synchronisationen zu einem Anwendungsprototyp hinzufügen, ist es unter Umständen schwierig, genau festzustellen, welche Komponenten der Anwendung Probleme bereiten. Wenn Sie einen Prototypen entwickeln, sollten Sie daher die INSERT-Anweisungen in der Anwendung zu Test- und Demonstrationszwecken zunächst vorübergehend fest einprogrammieren. Wenn Ihr Prototyp einwandfrei arbeitet, aktivieren Sie die Synchronisation und entfernen die temporären INSERT-Anweisungen.

Verwenden Sie zunächst nur einfache Synchronisationsverfahren. Bei Vorgängen wie dem einfachen Upload bzw. Download sind nur ein oder zwei Skripten erforderlich. Erst wenn diese Skripten fehlerfrei ausgeführt werden, können Sie die Synchronisation mit anspruchsvolleren Funktionen fortsetzen, wie z.B. Zeitstempel, Primärschlüsselpools und Konfliktlösung.

MobiLink und Primärschlüssel

In einem Synchronisationssystem können identische Zeilen in unterschiedlichen Datenbanken (entfernt und konsolidiert) nur über den Primärschlüssel ermittelt werden. Zudem bietet er die einzige Möglichkeit zur Konflikterkennung. Aus diesem Grund müssen MobiLink-Anwendungen folgende Regeln beachten:

  • Jede zu synchronisierende Tabelle muss einen Primärschlüssel haben.

  • Aktualisieren Sie nie die Werte von Primärschlüsseln.

  • Primärschlüssel müssen für alle synchronisierten Datenbanken eindeutig sein.

    Weitere Hinweise finden Sie unter Eindeutige Primärschlüssel aufrechterhalten.