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SQL Anywhere 11.0.1 (Deutsch) » MobiLink - Erste Orientierung » Praktische Einführungen in MobiLink » Praktische Einführung: MobiLink mit einer konsolidierten Oracle 10g-Datenbank verwenden

 

Lektion 6: Server und Client starten

In dieser Lektion starten Sie den MobiLink-Server und die entfernte Datenbank.

Zuvor haben Sie das Download-Cursor-Skript geändert, um Informationen zu einem Vertriebsmitarbeiter herunterzuladen. In dieser Lektion geben Sie den Vertriebsmitarbeiter an, indem Sie die entfernte ID auf die ID des Vertriebsmitarbeiters festlegen.

MobiLink-Server starten

Standardmäßig verwendet MobiLink die Snapshot/READ COMMITTED-Isolationsstufe für Uploads und Downloads. Damit der MobiLink-Server die Snapshot-Isolation optimal nutzen kann, muss das vom MobiLink-Server verwendete Oracle-Konto Zugriff auf die Oracle-Systemansicht V_$TRANSACTION haben. Ist dies nicht der Fall, wird eine Warnung ausgegeben und die Zeilen werden unter Umständen beim Download ausgelassen.

♦  So erteilen Sie dem OE-Benutzer die Zugriffsberechtigung
  1. Stellen Sie als SYS-Benutzer mit SYSDBA-Berechtigungen mithilfe der Oracle SQL Plus-Anwendung eine Verbindung her. Führen Sie an der Eingabeaufforderung folgenden Befehl aus:

    sqlplus SYS/Ihr Kennwort für sys as SYSDBA
  2. Um die Zugriffsberechtigung auf die Oracle-Systemansicht V_$TRANSACTION zu erteilen, führen Sie folgenden Befehl aus:

    GRANT SELECT ON SYS.V_$TRANSACTION TO OE;
  3. Um die Zugriffsberechtigung auf die Oracle-Systemansicht V_$SESSION zu erteilen, führen Sie folgenden Befehl aus:

    GRANT SELECT ON SYS.V_$SESSION TO OE;
♦  So starten Sie den MobiLink-Server
  1. Navigieren Sie an einer Eingabeaufforderung zu dem Verzeichnis, in dem Sie das Synchronisationsmodell erstellt haben. (Dies ist das Stammverzeichnis, das Sie im ersten Schritt des Assistenten zum Erstellen eines Synchronisationsmodells gewählt haben.)

    Wenn Sie die vorgeschlagenen Verzeichnisnamen verwendet haben, sollten sich die folgenden Verzeichnisse im Stammverzeichnis befinden: sync_oracle\mlsrv.

  2. Führen Sie folgenden Befehl im mlsrv-Verzeichnis aus:

    sync_oracle_mlsrv.bat "DSN=oracle_cons;UID=OE;PWD=sql;"
    • sync_oracle_mlsrv.bat    Die Befehlsdatei, die zum Starten des MobiLink-Servers erstellt wurde.

    • DSN   Der Name der ODBC-Datenquelle.

    • UID   Der Benutzername, mit dem Sie eine Verbindung mit der konsolidierten Datenbank herstellen.

    • PWD   Das Kennwort, mit dem Sie eine Verbindung mit der konsolidierten Datenbank herstellen.

    Wenn dieser Befehl erfolgreich ausgeführt wurde, erscheint im Meldungsfenster des MobiLink-Servers die Meldung MobiLink-Server gestartet.

    Wenn der MobiLink-Server nicht gestartet werden kann, überprüfen Sie die Verbindungsinformationen für die konsolidierte Datenbank.

♦  So starten Sie die entfernte Datenbank
  1. Navigieren Sie an der Eingabeaufforderung zu dem Verzeichnis, in dem der Assistent für das Deployment eines Synchronisationsmodells die entfernte Datenbank erstellt hat.

    Wenn Sie die vorgeschlagenen Verzeichnisnamen verwendet haben, sollten sich die folgenden Verzeichnisse im Stammverzeichnis befinden: sync_oracle\remote.

  2. Starten Sie die entfernte SQL Anywhere-Datenbank mit folgendem Befehl:

    dbeng11 -n remote_eng sync_oracle_remote.db -n remote_db
    • dbeng11   Der Datenbankserver, der zum Start der SQL Anywhere-Datenbank verwendet wird.

    • remote_eng   Der Name des Datenbankservers.

    • sync_oracle_remote.db   Die Datenbankdatei, die auf remote_eng gestartet wurde.

    • remote_db   Der Name der Datenbank auf remote_eng.

Wenn dieser Befehl erfolgreich ausgeführt wurde, wird ein SQL Anywhere-Datenbankserver namens remote_eng gestartet und die Datenbank remote_db wird geladen.

Entfernte ID festlegen

Im entfernten Schema repräsentiert jede entfernte Datenbank einen Vertriebsmitarbeiter. Die von Ihnen erstellten Synchronisationsskripten enthielten Logik, die den MobiLink-Server angewiesen haben, eine Teilmenge der Daten basierend auf der entfernten ID der entfernten Datenbank herunterzuladen. Sie müssen die entfernte ID der Datenbank auf den Wert einer gültigen Vertriebsmitarbeiter-ID festlegen.

Es ist wichtig, diesen Schritt vor der ersten Synchronisation auszuführen, da das entfernte Gerät bei der ersten Synchronisation alle Informationen zu dem gewählten Vertriebsmitarbeiter herunterlädt.

♦  So legen Sie die entfernte ID einer gültigen Vertriebsmitarbeiter-ID fest
  1. Wählen Sie eine gültige Vertriebsmitarbeiter-ID aus:

    1. Stellen Sie als SYS-Benutzer mit SYSDBA-Berechtigungen mithilfe der Oracle SQL Plus-Anwendung eine Verbindung her. Führen Sie an der Eingabeaufforderung folgenden Befehl aus:

      sqlplus SYS/Ihr Kennwort für sys as SYSDBA
    2. Um eine Liste gültiger Vertriebsmitarbeiter-IDs in der Tabelle ORDERS anzuzeigen, führen Sie folgende Anweisung aus:

      SELECT COUNT( SALES_REP_ID ), SALES_REP_ID
      FROM OE.ORDERS GROUP BY SALES_REP_ID;

      In diesem Beispiel repräsentiert die entfernte Datenbank einen Vertriebsmitarbeiter mit der SALES_REP_ID 154.

    3. Führen Sie zum Beenden von Oracle folgenden Befehl aus:

      exit
  2. Um die entfernte ID der Datenbank auf den Wert 154 festzulegen, führen Sie folgenden Befehl aus:

    dbisql 
    -c "ENG=remote_eng;DBN=remote_db;UID=DBA;PWD=sql"
    "SET OPTION PUBLIC.ml_remote_id='154'"
    • dbisql   Die Anwendung, die zur Ausführung von SQL-Befehlen in einer SQL Anywhere-Datenbank verwendet wurde.

    • ENG   Legt den Datenbankservernamen auf remote_eng fest.

    • DBN   Legt den Datenbanknamen auf remote_db fest.

    • UID   Der Benutzername, mit dem eine Verbindung mit der entfernten Datenbank hergestellt wird.

    • PWD   Das Kennwort, mit dem eine Verbindung mit der entfernten Datenbank hergestellt wird.

    • SET OPTION PUBLIC.ml_remote_id='154'    Der SQL-Befehl, mit dem die entfernte ID auf 154 festgelegt wird.

Weitere Hinweise