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SQL Anywhere 11.0.1 (Deutsch) » SQL Anywhere 11 - Änderungen und Upgrades » Neue Funktionen in Version 8.0.1 » Neue Funktionen in Version 8.0.1

 

Neue Funktionen von Adaptive Server Anywhere

Dieser Abschnitt enthält eine Einführung in die neuen Funktionen von Adaptive Server Anywhere Version 8.0.1. Desweiteren finden Sie hier eine umfangreiche Liste größerer und kleinerer Neuerungen sowie Querverweise zu den Stellen, an denen die neuen Funktionen detailliert besprochen werden.

  • Angabe des Speicherplatzes, der in Tabellenseiten reserviert werden soll   Sie können die Fragmentierung von Tabellen reduzieren, indem Sie den Prozentsatz des freien Speicherplatzes angeben, der in Tabellenseiten reserviert werden soll.

    Weitere Hinweise finden Sie unter Tabellen-Fragmentierung reduzieren und ALTER TABLE-Anweisung.

    Um den Prozentsatz der Speicherplatzreservierung in Datenbanken zu nutzen, die mit älteren Versionen erstellt wurden, müssen Sie das Datenbankdateiformat auf die neue Version umstellen, indem Sie die Datenbank entladen und neu laden.

  • Neue Systemtabellen   Zwei neue Systemtabellen, SYSATTRIBUTE und SYSATTRIBUTENAME, wurden hinzugefügt.

    Weitere Hinweise finden Sie unter ISYSATTRIBUTE-Systemtabelle und ISYSATTRIBUTENAME-Systemtabelle.

  • sa_disk_free_space-Systemprozedur   Mit dieser Prozedur können Sie den verfügbaren Speicherplatz für DBSpaces, temporäre Dateien, Transaktionslog und Transaktionslogspiegel festlegen.

    Weitere Hinweise finden Sie unter sa_disk_free_space-Systemprozedur.

  • sa_flush_statistics-Systemprozedur   Datenbankadministratoren können diese Prozedur verwenden, um zu gewährleisten, dass Kostenmodellstatistiken, die nur im Datenbankserver-Cache existieren, daraus entfernt werden.

    Weitere Hinweise finden Sie unter sa_flush_statistics-Systemprozedur.

  • Neue Methoden, um Inhalt von Servermeldungsfenstern zu beziehen   Es gibt eine neue Systemprozedur und drei neue Eigenschaften, die Informationen aus dem Datenbankserver-Meldungsfenster übermitteln.

  • ANSI-Äquivalenz von Nicht-ANSI-Anweisungen ermitteln   Die REWRITE-Funktion lässt das neue Argument ANSI zu, mit dem die Funktion veranlasst wird, das ANSI-Äquivalent einer SELECT-, UPDATE- oder DELETE-Anweisung zurückzugeben.

    Weitere Hinweise finden Sie unter REWRITE-Funktion [Verschiedene].

  • Variablenzuweisung in UPDATE-Anweisung erlaubt   Die SET-Klausel der UPDATE-Anweisung kann jetzt benutzt werden, um beim Aktualisieren einer Tabelle einer Variablen einen Wert zuzuweisen. Diese Funktion ist mit Adaptive Server Enterprise kompatibel.

    Weitere Hinweise finden Sie unter UPDATE-Anweisung.

  • Alternative zum autoincrement   Die Funktion GET_IDENTITY wird als Alternative zur Zuweisung von Identity-Werten zu autoincrement-Spalten zur Verfügung gestellt.

    Weitere Hinweise finden Sie unter GET_IDENTITY-Funktion [Verschiedene].

  • Bezeichner können in eckige Klammern gesetzt werden   Sie können eckige Klammern verwenden, um Bezeichner zu begrenzen. Eckige Klammern können immer verwendet werden, gleichgültig wie die Option quoted_identifier gesetzt ist.

    Weitere Hinweise finden Sie unter Bezeichner.

  • Isolationsstufe in FROM-Klausel setzen   Sie können das Tabellen-Hint-Argument WITH verwenden, um eine Sperrmethode für eine bestimmte Tabelle oder Ansicht für eine bestimmte SELECT-, UPDATE- oder DELETE-Anweisung anzugeben.

    Weitere Hinweise finden Sie unter FROM-Klausel.

  • Assistent für die Datenmigration   Der Assistent für die Datenmigration ermöglicht die Migration entfernter Tabellen in eine Adaptive Server Anywhere-Datenbank über Sybase Central.

    Sie können keine Fremdschlüssel migrieren, wenn die Zieldatenbank mit Version 8.0.0 oder früher erstellt wurde. Um Fremdschlüssel zu migrieren, müssen Sie das Dateiformat Ihrer Datenbank auf die neue Version umstellen, indem Sie die Datenbank entladen und neu laden.

    Weitere Hinweise finden Sie unter Datenbanken zu SQL Anywhere migrieren.

  • Entladen einer Datenbank der Version 5.x oder 6.x über Sybase Central   Sybase Central ermöglicht jetzt die Verbindung mit einer Datenbank der Version 5.x oder 6.x zum Upgrade des Dateiformats der Datenbank mithilfe des Assistenten "Datenbank entladen". Dazu müssen Sie die Datenbank auf einem Server der Version 8.0.0 oder später betreiben.

  • Sichern und Herunterfahren der Datenbank aus dem Assistenten "Upgrade einer Datenbank"   Sie können jetzt Ihre Datenbankdateien unter Einschluss der Hauptdatenbankdatei, des Transaktionslogs und der DBSpaces aus dem Assistenten "Upgrade einer Datenbank" in Sybase Central sichern. Der Assistent ermöglicht es Ihnen auch, Ihre Datenbank herunterzufahren, sobald das Upgrade abgeschlossen ist.

  • sa_migrate-Erweiterung   Die sa_migrate-Prozedur hat ein optionales Argument, migrate_fkeys, mit dem Sie angeben können, ob Sie die Zuordnungen der Fremdschlüssel migrieren wollen, wenn Sie die Migration von Tabellen aus einer entfernten Datenbank vornehmen. In früheren Versionen wurden Fremdschlüsselzuordnungen mit der Prozedur sa_migrate automatisch migriert.

    Weitere Hinweise finden Sie unter sa_migrate-Systemprozedur.

    Um diese neue Funktion für Datenbanken zu verwenden, die mit einer älteren Version erstellt wurden, müssen Sie das Datenbankdateiformat auf die neue Version umstellen, indem Sie die Datenbank entladen und neu laden.

  • Neue Datenbankoption sort_collation   Die Datenbankoption sort_collation ermöglicht die implizite Verwendung der SORTKEY-Funktion für ORDER BY-Ausdrücke. Wenn die Option auf gültige Werte für Kollatierungsnamen oder Kollatierungs-ID gesetzt ist, wird jeder Zeichenfolgenausdruck in der ORDER BY-Klausel so behandelt, als wäre die Funktion SORTKEY aufgerufen worden.

    Weitere Hinweise finden Sie unter sort_collation-Option [Datenbank].

  • IP-Adresse/Port für die Verbindung zum Server benutzen   Sie können die Protokolloption VerifyServerName=NO verwenden, um die Überprüfung des Servernamens zu überspringen und den Adaptive Server Anywhere-Clients die Möglichkeit zu geben, sich mit einem Adaptive Server Anywhere-Server zu verbinden, wenn Sie nur die IP-Adresse/Port-Angabe kennen. Der Parameter VerifyServerName wird nur benutzt, wenn DoBroadcast=NONE angegeben ist.

    Weitere Hinweise finden Sie unter VerifyServerName-Protokolloption [VERIFY].

  • Neue Protokolloption LocalOnly steuert Broadcasts   Sie können die Protokolloption LocalOnly verwenden, um sich nur auf dem lokalen Rechner mit einem Server zu verbinden, wenn ein solcher eingerichtet ist. Wenn Sie LocalOnly=YES setzen, wird der reguläre Broadcast-Mechanismus verwendet. Broadcast-Antworten von Servern auf anderen Rechnern werden ignoriert.

    Weitere Hinweise finden Sie unter LocalOnly-Protokolloption [LOCAL].

  • Angabe des Cache-Speichervolumens für die Cursorbereithaltung   Sie können mit der Option pinned_cursor_percent_of_cache festlegen, wie viel Prozent des Cachespeichers für die Bereithaltung von Cursorn benutzt wird. Wenn Sie den Grenzwert heruntersetzen, kann sich die Performance auf Systemen mit geringerem Speichervolumen verbessern.

    Weitere Hinweise finden Sie unter pinned_cursor_percent_of_cache-Option [Datenbank].

  • Fragmentierung von Datenbankdatei und Logdatei überwachen   Sie können die Datenbankeigenschaften DBFileFragments und LogFileFragments benutzen, um die Überwachung der Dateifragmentierung zu aktivieren. Die Fragmentierung der Transaktionslogdatei ist in der Regel relativ wirkungslos. Die Fragmentierung der Datenbankdatei hingegen kann Performanceeinbußen verursachen und den Einsatz einer Defragmentierungssoftware für die Festplatte empfehlenswert machen.

    Weitere Hinweise finden Sie unter Datenbankeigenschaften.

  • Neue Verbindungseigenschaften   Zwei neue Verbindungseigenschaften wurden hinzugefügt. LivenessTimeout gibt den Wert der Verfügbarkeitszeitüberschreitung für die Verbindung an, IdleTimeout gibt die Zeitüberschreitung bei Inaktivität der Verbindung zurück.

    Weitere Hinweise finden Sie unter Verbindungseigenschaften.

  • Neue Servereigenschaften   Die neue Servereigenschaft IdleTimeout gibt den Standardwert für den Zeitablauf zurück.

    Weitere Hinweise finden Sie unter Datenbankservereigenschaften.

  • Nicht-deterministische Funktionen   Funktionen, die Basisdaten ändern oder Basisdaten benutzen, die sich während der Durchführung einer Abfrage ändern, können als NOT DETERMINISTIC deklariert werden. Funktionen, die so deklariert sind, werden bei jedem Aufruf während der Durchführung der Abfrage neu berechnet. Sonst wird der Funktionswert in den Cache gesetzt und wiederbenutzt, um die Performance zu verbessern.

    Weitere Hinweise finden Sie unter CREATE FUNCTION-Anweisung (Webdienste).

  • Vollständigkeit aller Transaktionen in der Sicherung gewährleisten   Standardmäßig benennt die BACKUP-Anweisung das Transaktionslog um oder kürzt es, ohne abzuwarten, dass offene Transaktionen abgeschlossen werden. Sie können jetzt gewährleisten, dass alle Transaktionen, die in einer Sicherung enthalten sind, abgeschlossen werden, indem Sie die Klausel WAIT AFTER END aktivieren.

    Weitere Hinweise finden Sie unter BACKUP-Anweisung.