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SQL Anywhere 11.0.1 (Deutsch) » SQL Anywhere 11 - Änderungen und Upgrades » Neue Funktionen in Version 9.0.2 » Neue Funktionen in Version 9.0.2

 

Neue Funktionen von Adaptive Server Anywhere

Dieser Abschnitt enthält eine Einführung in die neuen Funktionen von Adaptive Server Anywhere Version 9.0.2. Desweiteren finden Sie hier eine umfangreiche Liste größerer und kleinerer Neuerungen sowie Querverweise zu den Stellen, an denen die neuen Funktionen detailliert besprochen werden.

SQL-Erweiterungen
  • Nativer Datentyp UNIQUEIDENTIFIER   Der Datentyp UNIQUEIDENTIFIER ist jetzt ein nativer Datentyp und keine Domäne, die auf BINARY(16) definiert ist. Aus diesem Grund führt Adaptive Server Anywhere automatisch die erforderlichen Datentypkonvertierungen durch, damit die Konvertierungsfunktionen STRTOUUID und UUIDTOSTR für die Verarbeitung von UNIQUEIDENTIFIER-Werten nicht erforderlich sind.

    Um den Datentyp UNIQUEIDENTIFIER in Datenbanken zu verwenden, die mit einer älteren Version erstellt wurden, müssen Sie das Dateiformat der Datenbank auf die neue Version umstellen, indem Sie die Datenbank entladen und neu laden.

    Weitere Hinweise finden Sie unter UNIQUEIDENTIFIER-Datentyp.

  • Funktion CONFLICT für RESOLVE UPDATE-Trigger   Die CONFLICT-Funktion kann bei Konfliktlösungstriggern verwendet werden, um zu ermitteln, ob eine bestimmte Spalte die Quelle eines Konflikts für einen in einer konsolidierten SQL Remote-Datenbank durchzuführenden UPDATE-Vorgang darstellt.

    Weitere Hinweise finden Sie unter CONFLICT-Funktion [Verschiedene].

  • Erweiterung der Profilerstellung    Profilinformationen können jetzt nach Benutzer und Verbindung gefiltert werden, indem die gespeicherte Prozedur sa_server_option aufgerufen wird.

    Weitere Hinweise finden Sie unter Profilerstellung mithilfe von "sa_server_option" aktivieren und sa_server_option-Systemprozedur.

  • Fremdserver können getestet werden, bevor sie erstellt oder geändert werden   Der Assistent zum Erstellen eines Fremdservers in Sybase Central bietet nun die Schaltfläche "Verbindung testen", mit der Sie vor der endgültigen Erstellung des Fremdservers testen können, ob die bei der Definition des Fremdservers eingegebenen Verbindungsinformationen eine erfolgreiche Verbindung ermöglichen.

    Das Eigenschaftsfenster "Fremdserver" in Sybase Central verfügt ebenfalls über eine Schaltfläche "Verbindung testen", damit Sie nach einer Änderung der Eigenschaften prüfen können, ob eine Verbindung zum Fremdserver aufgenommen werden kann.

    Weitere Hinweise finden Sie unter Fremdserver mit Sybase Central erstellen.

  • Anweisungen INPUT und OUTPUT akzeptieren die ESCAPES-Klausel   Mit der Klausel ESCAPES können Sie festlegen, dass Zeichen vom Datenbankserver als Sonderzeichen erkannt und interpretiert werden.

    Weitere Hinweise finden Sie unter INPUT-Anweisung [Interactive SQL] und OUTPUT-Anweisung [Interactive SQL].

  • WAITFOR-Anweisung kann aufwachen, wenn sie eine Nachricht von einer anderen Verbindung erhält   Die WAITFOR-Anweisung kann nun aufwachen, wenn sie mit der Anweisung MESSAGE eine Nachricht von einer anderen Verbindung erhält.

    Weitere Hinweise finden Sie unter WAITFOR-Anweisung.

  • Abgeleitete Tabellen werden in Ausführungsplänen aufgeführt   Abgeleitete Tabelle werden nun als Knoten in Abfrageplänen aufgeführt.

  • ALTER DOMAIN-Anweisung   Mit der ALTER DOMAIN-Anweisung können Sie benutzerdefinierte Domänen und Datentypen umbenennen.

    Weitere Hinweise finden Sie unter ALTER DOMAIN-Anweisung.

  • Klausel NO RESULT SET für Prozeduren   Die Deklaration einer gespeicherten Prozedur mit der Klausel NO RESULT SET kann nützlich sein, wenn für die externe Laufzeitumgebung offen gelegt werden muss, dass die gespeicherte Prozedur keine Ergebnismenge zurückgibt.

    Weitere Hinweise finden Sie unter CREATE PROCEDURE-Anweisung (Webdienste).

  • Spaltenstatistik während der Indexerstellung aktualisiert   Die CREATE INDEX-Anweisung hat nun die Nebenwirkung, dass Spaltenstatistiken für die indizierten Spalten aktualisiert werden.

    Weitere Hinweise finden Sie unter CREATE INDEX-Anweisung.

Erweiterungen der Programmierschnittstelle
  • PHP-Modul   Das SQL Anywhere PHP-Modul ermöglicht den Zugriff auf Adaptive Server Anywhere-Datenbanken aus der PHP-Skriptsprache.

    Weitere Hinweise finden Sie unter SQL Anywhere PHP-API.

  • Webdienstclients   Außer als Webdienstprovider kann Adaptive Server Anywhere nun auch als Webdienstclient fungieren. Dadurch können gespeicherte Prozeduren und gespeicherte Funktionen, die auf Adaptive Server Anywhere-Webdienste zugreifen, und zusätzlich Standard-Webdienste, die über das Internet verfügbar sind, erstellt werden.

    Weitere Hinweise finden Sie unter SQL Anywhere-Webdienste.

  • Mehrere Webdienstformate unterstützt   Das Format der von einem DISH-Dienst bereitgestellten WSDL-Datei sowie der Dateninhalte, die von einem Teil von SOAP-Antworten zurückgegeben werden, kann nun ausgewählt werden, um auf die Anforderungen der Clientanwendungen einzugehen. Sie können nun zwischen DNET für Microsoft .NET, CONCRETE für Clients, die Schnittstellen automatisch generieren, und einem allgemeinen XML-Format auswählen.

    Weitere Hinweise finden Sie unter SOAP- und DISH-Webdienste erstellen.

  • Option odbc_describe_binary_as_varbinary   Mit dieser Option können Sie auswählen, ob alle BINARY- und VARBINARY-Spalten für Ihre Anwendung als BINARY oder VARBINARY beschrieben werden sollen.

    Weitere Hinweise finden Sie unter odbc_describe_binary_as_varbinary-Option [Datenbank].

  • Neuer Wert der Option prefetch   Die Option prefetch verfügt nun über den neuen Wert Always. Dieser Wert bedeutet, dass ein Prefetch der Cursorergebnisse auch für empfindliche Cursortypen und für Cursor erfolgt, die eine Proxytabelle einbeziehen.

    Weitere Hinweise finden Sie unter prefetch-Option [Datenbank].

  • db_locate_servers_ex-Funktion   Diese Funktion bietet programmatischen Zugriff auf die von der dblocate-Option -n angezeigten Informationen, wobei alle Adaptive Server Anywhere-Datenbankserver auf einem bestimmten Host aufgelistet werden.

    Weitere Hinweise finden Sie unter db_locate_servers_ex-Funktion.

Verbesserte Administrationsfunktionen
  • SNMP-Agent   Adaptive Server Anywhere kann jetzt von SNMP-Anwendungen (Simple Network Management Protocol) überwacht werden.

    Weitere Hinweise finden Sie unter Der SQL Anywhere SNMP-Erweiterungsagent.

  • Deadlock-Berichte   Sie können jetzt Informationen über in einen Deadlock verwickelte Verbindungen erhalten, indem Sie die neue Datenbankoption log_deadlocks und die neue gespeicherte Systemprozedur sa_report_deadlocks verwenden. Wenn Sie die Option log_deadlocks aktivieren, zeichnet der Datenbankserver Informationen über Deadlocks in einem internen Puffer auf. Sie können Deadlock-Informationen aus diesem internen Puffer abfragen, indem Sie sa_report_deadlocks aufrufen.

    Weitere Hinweise finden Sie unter Blockierte Transaktion ermitteln.

  • Neue Kollatierungen   Folgende Kollatierungen wurden in dieser Version hinzugefügt:

    • 1252SWEFIN   Wurde zur Unterstützung von Schwedisch und Finnisch hinzugefügt. Auf schwedischen und finnischen Systemen wählt der Datenbankserver 1252SWEFIN als Standardkollatierung für eine neue Datenbank, wenn keine Kollatierung angegeben ist.

    • 1255HEB   Wurde zur Unterstützung von Hebräisch hinzugefügt. Auf hebräischen Windows-Systemen wählt der Datenbankserver 1255HEB als Standardkollatierung für eine neue Datenbank, wenn keine Kollatierung angegeben ist.

    • 1256ARA   Wurde zur Unterstützung von Arabisch hinzugefügt. Auf arabischen Windows-Systemen wählt der Datenbankserver 1256ARA als Standardkollatierung für eine neue Datenbank, wenn keine Kollatierung angegeben ist.

    • 950ZHO_HK und 950ZHO_TW    Wurden zur Unterstützung von Chinesisch hinzugefügt. 950ZHO_HK bietet Unterstützung für den Zeichensatz Windows cp950 für traditionelles Chinesisch und den zusätzlichen Zeichensatz für Hong Kong (HKSCS = Hong Kong Supplementary Character Set). Die Kollatierung 950ZHO_TW bietet Unterstützung für den Zeichensatz Windows cp950 für traditionelles Chinesisch, unterstützt aber nicht den zusätzlichen Zeichensatz für Hong Kong (HKSCS = Hong Kong Supplementary Character Set). Die Sortierung erfolgt als Byte-für-Byte-Sortierung der traditionellen chinesischen Schriftzeichen. Diese Kollatierungen ersetzen die nicht mehr weiterentwickelte Kollatierung 950TWN.

    • 1252SPA   Wurde zur Unterstützung von Spanisch hinzugefügt. Auf spanischen Windows-Systemen wählt der Datenbankserver 1252SPA als Standardkollatierung für eine neue Datenbank, wenn keine Kollatierung angegeben ist.

    • 874THAIBIN   Wurde zur Unterstützung von Thailändisch hinzugefügt. Dies ist die empfohlene Kollatierung für Thailändisch auf Windows- und UNIX-Systemen.

    Weitere Hinweise finden Sie unter Unterstützte und alternative Kollatierungen.

  • Neue Optionen des Dienstprogramms für Dienste (dbsvc)   Das Dienstprogramm für Dienste (dbsvc) unterstützt folgende neue Optionen:

    • Option -cm   Diese Option zeigt den Befehl an, der für die Erstellung des angegebenen Dienstes verwendet wird. Die Option ist beim Deployment von Servern oder bei der Wiederherstellung ihres Originalzustands nützlich.

    • Option -sd   Mit dieser Option können Sie eine Beschreibung des Dienstes eingeben, die in der Windows-Dienstverwaltung angezeigt wird.

    • Option -sn   Mit dieser Option können Sie einen Namen für den Dienst eingeben, der in der Windows-Dienstverwaltung angezeigt wird.

    Weitere Hinweise finden Sie unter Dienstprogramm für Dienste (dbsvc) für Windows.

  • Neue Option für das Dienstprogramm Datenquelle (dbdsn)   Das Dienstprogramm Datenquelle (dbdsn) unterstützt die folgenden neuen Optionen:

    • Option -cm   Diese Option zeigt den Befehl an, der für die Erstellung der angegebenen Datenquelle verwendet wird. Die Option ist beim Deployment von Datenquellen oder bei der Wiederherstellung ihres Originalzustands nützlich.

    • Verbindungsparameter Driver   Sie können den Verbindungsparameter Driver verwenden, um einen Treiber für eine ODBC-Datenquelle anzugeben, wenn Sie mit dem Dienstprogramm Datenquelle (dbdsn) unter Windows Datenquellen erstellen. Wenn Sie unter UNIX den Verbindungsparameter Driver nicht angeben, fügt das Dienstprogramm Datenquelle automatisch einen Eintrag für den Treiber mit dem vollen Pfad des Adaptive Server Anywhere ODBC-Treibers hinzu und bezieht die Einstellungen dafür aus der Umgebungsvariablen ASANY9.

    Weitere Hinweise finden Sie unter Datenquellen-Dienstprogramm (dbdsn).

  • Unterstützung für die Callback-Funktion für volles Dateisystem   Die Datenbankoption -fc ermöglicht die Angabe einer DLL mit einer Callback-Funktion, die benutzt werden kann, um Benutzer zu benachrichtigen und gegebenenfalls Maßnahmen zu ergreifen, wenn im Dateisystem Speichermangel droht.

    Weitere Hinweise finden Sie unter Serveroption -fc.

  • Verbesserungen des Assistenten zum Validieren der Datenbank   Wenn Sie in Sybase Central eine Validierung einer Datenbank mithilfe des Assistenten "Datenbank validieren" vornehmen, zeigt der Assistent die jeweils validierte Tabelle und den Gesamtfortschritt des Validierungsvorgangs an. Wenn bei einer Datenbank die Prüfsummenfunktion aktiviert ist, können Sie Tabellen und Prüfsummen gleichzeitig validieren.

    Weitere Hinweise finden Sie unter Datenbank validieren.

  • Entladen von Tabellendaten in Sybase Central   Sie können jetzt in Sybase Central mithilfe des Fensters "Daten entladen" Daten aus einer oder mehreren Tabellen in einem Arbeitsgang entladen.

    Weitere Hinweise finden Sie unter Daten mit dem Fenster Daten entladen exportieren.

  • sa_index_density und sa_index_levels mit neuen Spalten   Drei neue Spalten wurden den Ergebnismengen hinzugefügt, die von den gespeicherten Prozeduren sa_index_density und sa_index_levels zurückgegeben werden: TableId, IndexId und IndexType. Wenn Sie zum alten Verhalten dieser gespeicherten Prozeduren zurückkehren wollen, können Sie die gespeicherte Prozedur löschen und mit den Spalten neu erstellen, die in früheren Versionen der Software in der Ergebnismenge enthalten waren.

    Weitere Hinweise finden Sie unter sa_index_density-Systemprozedur und sa_index_levels-Systemprozedur.

  • HISTORY-Option für Anweisungen BACKUP und RESTORE DATABASE   Mit der Option HISTORY können Sie steuern, ob BACKUP- und RESTORE DATABASE-Vorgänge in der Datei backup.syb gespeichert werden.

    Weitere Hinweise finden Sie unter BACKUP-Anweisung und RESUME-Anweisung.

  • Unterstützung für integrierte Logins durch Windows-Benutzergruppen   Zusätzlich zur Einrichtung integrierter Logins für einzelne Benutzer unter Windows NT/2000/XP können Sie jetzt integrierte Logins bestimmten Benutzergruppen unter Windows NT/2000/XP zuordnen. Es wird empfohlen, vor der Verwendung dieser Funktion ein Upgrade der Datenbank vorzunehmen.

    Weitere Hinweise finden Sie unter Integrierte Logins für Windows-Benutzergruppen erstellen.

  • Größe des Anforderungslogs verwalten   Mit der Datenbankserveroption -zn können Sie festlegen, wie viele Dateien des Logs für Anforderungen genutzt werden sollen.

    Weitere Hinweise finden Sie unter Serveroption -zn.

  • Freie Seiten am Ende des Transaktionslogs werden entfernt, wenn die Datei durch eine Sicherung umbenannt wird   Transaktionslogdateien wachsen in festen Schritten, um die Performance zu steigern. Wenn das Transaktionslog im Zuge einer Sicherung umbenannt wird, werden die freien Seiten am Ende des Logs entfernt, um Festplattenspeicher freizugeben.

  • Verbindungen zu Fremdservern können nun explizit geschlossen werden   In früheren Versionen wurden Verbindungen von Adaptive Server Anywhere zu Fremdservern nur getrennt, wenn ein Benutzer seine Verbindung mit Adaptive Server Anywhere getrennt hat. Sie können jetzt Adaptive Server Anywhere explizit von einem Fremdserver trennen, indem Sie die neue Klausel CONNECTION CLOSE der Anweisung ALTER SERVER verwenden.

    Weitere Hinweise finden Sie unter ALTER SERVER-Anweisung.

Verbesserte Sicherheitsfunktionen
  • Initialisierungsdateien können mit dbfhide verschleiert werden   Das Dienstprogramm zum Verschleiern der Befehlsdatei (dbfhide) kann jetzt benutzt werden, um die Inhalte von .ini-Dateien zu verschleiern, die von Adaptive Server Anywhere und seinen Dienstprogrammen verwendet werden.

    Weitere Hinweise finden Sie unter Dienstprogramm zum Verschleiern von Dateien (dbfhide).

  • FIPS-zertifizierte Sicherheit   Auf allen unterstützten Windows-Plattformen außer Windows CE können Sie jetzt die sichere Kommunikation mit FIPS 140-2-zertifizierter Software von Certicom verwenden.

    Weitere Hinweise finden Sie unter Datenbankserver mit Transportschichtsicherheit starten.

    Starke Datenbankverschlüsselung mit FIPS 140-2-zertifizierter Software von Certicom steht auch auf den unterstützten 32-Bit Windows-Plattformen zur Verfügung.

    Weitere Hinweise finden Sie unter Datenbank verschlüsseln und entschlüsseln.

Diverse Verbesserungen
  • Neue Verbindungseigenschaften   Die folgenden Verschlüsselungseigenschaften wurden hinzugefügt:

    • ClientPort

    • LoginTime

    • ServerPort

    Weitere Hinweise finden Sie unter Verbindungseigenschaften.

  • Richtige Formatierung von Meldungen der Ereignisanzeige   Beim Deployment von Adaptive Server Anywhere-Datenbanken sollten Sie einen Registrierungseintrag angeben, der die Formatierung von Meldungen in der Ereignisanzeige steuert.

    Weitere Hinweise finden Sie unter Deployment des Datenbankservers.

  • Option log_deadlocks   Mit dieser Option können Sie steuern, ob der Datenbankserver Informationen über Deadlocks in einem internen Puffer protokolliert. Diese Option kann mit der Prozedur sa_report_deadlocks verwendet werden, um Informationen über Deadlocks zu erhalten.

    Weitere Hinweise finden Sie unter log_deadlocks-Option [Datenbank].

  • Option rollback_on_deadlock   Mit dieser Option können Sie steuern, ob eine Transaktion automatisch zurückgesetzt wird, wenn sie auf einen Deadlock trifft.

    Weitere Hinweise finden Sie unter rollback_on_deadlock-Option [Datenbank].

  • Option temp_space_limit_check   Mit dieser Option können Sie steuern, was geschieht, wenn eine Verbindung mehr temporären Speicherplatz verlangt als für sie vorgesehen ist.

    Weitere Hinweise finden Sie unter temp_space_limit_check-Option [Datenbank].

  • Neue gespeicherte Systemprozeduren   Es wurden verschiedene gespeicherte Systemprozeduren hinzugefügt:

    • Prozedur sa_rowgenerator   Die Systemprozedur sa_rowgenerator wird als Alternative zur Tabelle RowGenerator bereitgestellt, um eine Ergebnismenge mit Zeilen von einem bestimmten Anfangswert bis zu einem festgelegten Endwert zurückzugeben.

      Sie können diese Prozedur auch für andere Aufgaben verwenden, beispielsweise zur Erstellung einer Ergebnismenge mit Zeilen für jeden Wert in einem Bereich oder zur Generierung von Testdaten für eine bekannte Anzahl von Zeilen in einer Ergebnismenge.

      Weitere Hinweise finden Sie unter sa_rowgenerator-Systemprozedur.

    • Gespeicherte Prozedur sa_send_udp   Diese Prozedur sendet ein UDP-Paket an die angegebene Adresse und kann mit serverinitiierter MobiLink-Synchronisation verwendet werden, um das Listener-Dienstprogramm (dblsn.exe) aufzuwecken.

      Weitere Hinweise finden Sie unter sa_send_udp-Systemprozedur.

    • Gespeicherte Prozedur sa_verify_password   Diese Prozedur wird von der gespeicherten Prozedur sp_password verwendet, um das Kennwort des aktuellen Benutzers zu überprüfen.

      Weitere Hinweise finden Sie unter sa_verify_password-Systemprozedur.

      Weitere Hinweise finden Sie unter sa_verify_password-Systemprozedur.

  • Maximale Cachegröße auf Windows CE   In früheren Versionen von SQL Anywhere Studio betrug die maximale Cachegröße auf Windows CE 32 MByte. Diese Grenze wurde entfernt und die Cachegröße ist nun nur durch die Größe des verfügbaren Speichers auf dem Gerät begrenzt.

  • Neue Datenbankserveroptionen für UNIX   Folgende Datenbankserveroptionen wurden für UNIX hinzugefügt:

    • -uc   Startet den Datenbankserver unter UNIX im Shell-Modus.

      Weitere Hinweise finden Sie unter Serveroption -uc.

    • -ui   Versucht, das Fenster "Server-Startoptionen" und das Datenbankserver-Meldungsfenster anzuzeigen, wenn Sie einen Datenbankserver unter Linux und Solaris mit X Window-Unterstützung starten. Wenn der Server keine verwendbare Anzeige findet, startet er im Shell-Modus.

      Weitere Hinweise finden Sie unter Serveroption -ui.

    • -ux   Zeigt das Fenster "Server-Startoptionen" und das Datenbankserver-Meldungsfenster an, wenn Sie einen Datenbankserver unter Linux und Solaris mit X Window-Unterstützung starten.

      Weitere Hinweise finden Sie unter Serveroption -ux.