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SQL Anywhere 11.0.1 (Deutsch) » SQL Anywhere 11 - Änderungen und Upgrades » Neue Funktionen in Version 9.0.0 » Verhaltensänderungen in Version 9.0

 

Verhaltensänderungen von MobiLink

Nachstehend finden Sie eine Liste der Verhaltensänderungen gegenüber früheren Versionen der Software.

  • dbmlsync-Option -i und erweiterte Option SiteScriptName werden nicht mehr unterstützt   Die dbmlsync-Optionen -i und -e werden nicht mehr unterstützt. Sie wurden durch die neue Hook-Prozedur called sp_hook_dbmlsync_schema_upgrade ersetzt.

    Weitere Hinweise finden Sie unter sp_hook_dbmlsync_schema_upgrade.

  • Downloadbestätigung nun standardmäßig OFF   Für entfernte Adaptive Server Anywhere-Datenbanken hat die erweiterte Option SendDownloadAck nun standardmäßig den Wert OFF. Bei entfernten UltraLite-Datenbanken hat das Feld send_download_ack der Struktur ul_synch_info nun standardmäßig den Wert ul_false.

    Wenn Sie ein Upgrade auf Version 9 vornehmen, müssen Sie diese Option explizit auf On setzen, wenn die Anwendung wissen muss, dass die entfernte Datenbank ein Download übernommen hat, bevor die Download-Transaktion festgeschrieben hat. Weitere Hinweise finden Sie unter:

  • Einige dbmlsync-Hook-Prozeduren funktionieren möglicherweise nicht standardmäßig auf Windows CE-Geräten   Die erweiterte dbmlsync-Option LockTables wurde geändert und gestattet es Ihnen nun festzulegen, ob Tabellen im gemeinsamen oder im exklusiven Modus gesperrt werden. Die Standardeinstellung für LockTables (ON) sperrt Tabellen für alle Plattformen außer Windows CE weiter im gemeinsamen Modus. Auf Windows CE-Geräte bedeutet ON jedoch, dass Tabellen im exklusiven Modus gesperrt werden. Diese Änderungen bieten erhebliche Performancesteigerungen für Windows CE-Anwendungen.

    Die dbmlsync-Hook-Prozeduren sp_hook_dbmlsync_download_com_error, sp_hook_dbmlsync_download_fatal_sql_error und sp_hook_dbmlsync_download_log_ri_violation werden nun auf getrennten Verbindungen ausgeführt. Sie können nicht einwandfrei ausgeführt werden, wenn sie versuchen auf Synchronisationstabellen zuuzugreifen, die im exklusiven Modus gesperrt sind. Falls Ihre Installation eine dieser Hook-Prozeduren unter Windows CE verwendet, müssen Sie möglicherweise LockTables auf SHARE setzen. Weitere Hinweise finden Sie unter:

  • Fehlercodes des MobiLink-Servers   Der MobiLink-Server liefert nun mehr Informationen über Fehler. Alle Fehlercodes des MobiLink-Servers sind kleiner als -10000, beginnend bei -10001. Für dbmlsync erscheint der Fehler in der grafischen Benutzeroberfläche und der Ausgabedatei. Für UltraLite ist der Fehler als Zeichenfolge in der Struktur ul_synch_info verfügbar.

    Weitere Hinweise finden Sie unter Fehlermeldungen des MobiLink-Servers.

  • Upload-Cursor nicht mehr unterstützt   Folgende Skripten sind veraltet: upload_cursor, new_row_cursor und old_row_cursor. Sie sollten für den Upload-Datenstrom anweisungsbasierte Skripten verwenden.

    Weitere Hinweise finden Sie unter Skripten für den Upload von Zeilen schreiben.

  • -zac und -zec werden nicht mehr unterstützt   Die Optionen -zac und -zec des MobiLink-Servers zur Erzeugung cursorbasierter Skripten werden nicht mehr unterstützt.

  • Option -zd ist entfernt worden   Die Option -zd des MobiLink-Servers, die bewirkt, dass der Zeitstempel last_download an letzter Stelle übergeben wird, wurde entfernt. Dieser Parameter wird nun immer an erster Stelle übergeben.

  • mlxtract wird nicht mehr weiterentwickelt   Das Dienstprogramm mlxtract wird nicht mehr weiterentwickelt.

    Weitere Hinweise finden Sie unter Entfernte Datenbank erstellen.

  • end_synchronization-Skripten werden immer aufgerufen   Vor Version 9.0 wurde das Skript end_synchronization möglicherweise nicht aufgerufen, wenn die Synchronisation fehlschlug. Nun wird das Skript immer aufgerufen, wenn ein begin_synchronization-Skript aufgerufen wird. Das bedeutet, dass jede Bereinigungsaktion, die Sie in das Skript end_synchronization script eingefügt haben, unabhängig davon ausgeführt wird, ob die Synchronisation erfolgreich war.

    Außerdem haben end_synchronization-Skripten den neuen Parameter sync_ok, der angibt, ob die Synchronisation erfolgreich war (1) oder fehlgeschlagen ist (0).

    Weitere Hinweise finden Sie unter end_synchronization (Verbindungsereignis) und end_synchronization (Tabellenereignis).

  • Umbenannte Datenstrom-DLLs und gemeinsam genutzte Objekte   Die Namen von Datenstrom-DLLs und gemeinsam genutzten Objekten wurden geändert, um die Konsistenz mit Adaptive Server Anywhere zu erhöhen. Folgende Tabelle führt die Änderungen im Detail auf:

    Alter Name Neuer Name
    dbhttp9 dbmlhttp9
    dbhttps9 dbmlhttps9
    dbjrsa9 dbmljrsa9
    dbjtls9 dbmljtls9
    dbrsa9 dbmlrsa9
    dbsock9 dbmlsock9
    dbtls9 dbmltls9

    Weitere Hinweise finden Sie unter Deployment von MobiLink-Anwendungen.

  • ScoutSync wird nicht mehr unterstützt   ScoutSync wird nicht mehr unterstützt.

  • Schemainformationen wird nicht mehr bei jeder Synchronisation neu geladen   Vor Version 9.0 hat dbmlsync die Schemainformationen vor jeder Synchronisation neu aus der Datenbank geladen. Nun werden Schemainformationen nur beim Start von dbmlsync geladen. Sie können das alte Verhalten mit der dbmlsync-Option -sc weiterhin verwenden. Wenn Sie -sc nicht angeben, sollte dbmlsync heruntergefahren werden, bevor in entfernten Datenbanken Schemaänderungen durchgeführt werden. Wenn Schemaänderungen vorgenommen werden, ohne dbmlsync herunterzufahren, können Synchronisationsfehler oder unerwartetes Verhalten auftreten.

    Weitere Hinweise finden Sie unter Option -sc.

  • Synchronisationsabbruch bei fehlenden Schlüsselskripten   Vor Version 9.0 wurde die Synchronisation fortgesetzt, wenn bestimmte Skripten fehlten, auch wenn dies zu einem Datenverlust führen konnte. MobiLink bricht nun in diesem Fall ab. Mit der dbmlsrv9-Option -fr können Sie festlegen, dass statt eines Abbruchs eine Fehlermeldung ausgegeben wird.

    Weitere Hinweise finden Sie unter Option -fr.

  • keep_alive-Synchronisationsparameter wurde entfernt   Der Synchronisationsparameter keep_alive für TCP/IP- und HTTP-Protokolle ist nicht mehr gültig. Er hat nun immer den Wert ON. Dies war zuvor die Standardeinstellung. Um die Verfügbarkeit für TCP/IP-Verbindungen zu steuern, können Sie den Parameter liveness_timeout verwenden.

    Weitere Hinweise finden Sie unter dem Parameter liveness_timeout unter Erweiterte Option CommunicationAddress (adr) oder Option -x.