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SQL Anywhere 11.0.1 (Deutsch) » SQL Anywhere 11 - Änderungen und Upgrades » Neue Funktionen in Version 8.0.0 » Neue Funktionen in Version 8

 

Neue Funktionen von UltraLite

UltraLite 8.0 verfügt über folgende neue Funktionen:

Sicherheit
  • Benutzerauthentifizierung   In früheren Versionen gab es für UltraLite-Datenbanken kein Benutzerauthentifizierungsverfahren für die Steuerung des Zugriffs. Diese Version verfügt über ein integriertes Benutzerauthentifizierungsverfahren. Anders als bei der Benutzerkennung der meisten relationalen Datenbankverwaltungssysteme weisen die UltraLite-Benutzerkennungen nicht auf das Eigentum von Tabellen oder anderen Datenbankobjekten hin.

  • Datenbankverschlüsselung   Sie können die Sicherheit Ihrer Daten steigern, indem Sie Ihre Datenbank verschlüsseln. Hierzu stehen zwei Methoden zur Verfügung.

  • Starke Verschlüsselung   Die Datenbank kann mithilfe eines komplexen Verschlüsselungsalgorithmus für maximale Sicherheit verschlüsselt werden. Die Verwendung dieses Sicherheitsmechanismus geht zu Lasten der Performance. Die Verschlüsselung ist schlüsselbasiert und verwendet den AES 128-Algorithmus.

  • Datenbankverschleierung   Sie können die Sicherheit Ihrer Daten steigern, indem Sie Ihre Datenbank verschleiern. Ohne Verschleierung können die Daten mithilfe eines Tools, wie etwa einem Hex-Editor, eingesehen werden. Die Verschleierung verhindert solche Versuche, Daten einzusehen, doch sie bietet nicht den absoluten Schutz der starken Verschlüsselung. Die Verschleierung geht im Unterschied zur Verschlüsselung nicht zu Lasten der Performance.

    Weitere Hinweise finden Sie unter UltraLite-Datenbanken sichern.

  • Sichere Synchronisation für UltraLite Java-Anwendungen   Die sichere Synchronisation mit der Certicom-Transportschichtsicherheit war früher nur in C/C++-UltraLite-Anwendungen verfügbar. Sie ist nun auch in UltraLite Java-Anwendungen verfügbar.

Synchronisation
  • ActiveSync-Synchronisation   UltraLite-Anwendungen auf Windows CE-Geräten können mithilfe von ActiveSync synchronisiert werden.

    Weitere Hinweise finden Sie unter ActiveSync-Synchronisation zur Anwendung hinzufügen.

  • Flexiblere Synchronisation   Es wurden mehrere neue Funktionen hinzugefügt, um eine effizientere und flexiblere Auswahl der zu synchronisierenden Daten zu ermöglichen:

    • Mithilfe von Publikationen können Sie Ihre Daten in unterschiedliche Gruppen unterteilen, die unabhängig voneinander synchronisiert werden können. Dies gestattet die effiziente Synchronisation von zeitsensitiven Daten, z.B. über langsame Verbindungen, während andere Daten zu einem anderen, günstigeren Zeitpunkt synchronisiert werden können.

    • Eine reine Download-Synchronisation gestattet es Ihnen, Ihrer UltraLite-Datenbank schreibgeschützte Tabellen hinzuzufügen und sie effizient mithilfe einer reinen Download-Synchronisation zu synchronisieren.

    • Sie können eine Tabelle kennzeichnen, sodass sie jedes Mal synchronisiert wird, unabhängig davon, ob die Daten in der Tabelle verändert wurden. Mit dieser Funktion können Sie die vom Benutzer konfigurierbaren Daten, die die Synchronisation steuern, auf dem UltraLite-Client verwalten.

  • Global autoincrement-Standardfunktion   Diese Funktion bietet eine einfache Möglichkeit, die Eindeutigkeit des Primärschlüssels in einer synchronisierenden Datenbank aufrecht zu erhalten.

    Weitere Hinweise finden Sie unter Partitionsgrößen für autoincrement-Spalten neu angeben.

  • Zusätzliche Kontrolle für UltraLite-Generator   Für die Programme ulgen und sqlpp wurden neue Optionen eingeführt:

    • Skriptversion   Sie können generierten Synchronisationsskripten eine Skriptversion zuordnen.

    • Abfrageausführungspläne protokollieren   Die Abfrageausführungspläne für generierte Abfragen können exportiert und in Interactive SQL angezeigt werden.

  • Fehlermeldungen   Mit dem Feld stream_error in der Struktur ul_synch_info können Sie die Ursache von Synchronisationsfehlern bestimmen.

    Weitere Hinweise finden Sie unter Synchronisationsparameter Stream Error.

Datenbankadministration
  • Wiederverwendung vorhandener Datenbanken   In früheren Versionen von UltraLite war für alle Änderungen einer Datenbankanwendung das Neuaufsetzen und die Synchronisation der Datenbank erforderlich. In dieser Version können Sie eine UltraLite-Datenbank auch mit einer neuen Version Ihrer Anwendung verwenden, sofern das Datenbankschema nicht geändert wird. Für geänderte Abfragen ist keine neue Datenbank nötig, außer sie referenzieren neue Spalten und ändern damit das Schema der generierten Datenbank.

  • Datenbankdefragmentierung   Der UltraLite-Speicher ist darauf ausgelegt, freien Speicherplatz effizient wieder zu verwenden, sodass unter normalen Umständen keine explizite Defragmentierung erforderlich ist. Bei Anwendungen mit gezielten Speicherplatzanforderungen ist eine explizite Defragmentierungsfunktion verfügbar.

  • Wahl der Seitengröße   Sie können wählen, 2-KByte-Seiten anstelle der standardmäßigen 4-KByte-Seiten zu verwenden.

Funktionen für die Entwicklung
  • CodeWarrior 7-Unterstützung   Das UltraLite-Plug-In für CodeWarrior unterstützt nun CodeWarrior Version 7.

  • eMbedded Visual C++   Die Verwendung dieses Tools bei der Entwicklung wird unterstützt, und für die Beispielanwendung CustDB wird ein eMbedded Visual C++-Projekt bereitgestellt.

  • Palm OS 4.0 und dateibasierte Datenspeicherung   UltraLite unterstützt nun Version 4.0 der Palm Computing-Plattform. Beginnend mit Palm 4.0 wurden eine Reihe sekundärer Speicherschemas eingeführt. Sie können einen dateibasierten UltraLite-Datenspeicher auf einer Erweiterungskarte für ein Palm 4.0-Gerät verwenden.

  • Verbesserte Synchronisation für die Palm Computing-Plattform   Ein neuer und vereinfachter Synchronisationsmechanismus für die HotSync- und ScoutSync-Synchronisation auf der Palm Computing-Plattform hat einige Vorteile gegenüber früheren Synchronisationsmechanismen:

    • Start- und Beendigungszeiten sind kurz.

    • Auf dem Palm-Gerät wird während der Synchronisation kein zusätzlicher Speicher benötigt.

    • Die Anwendung kann mehrfach synchronisiert werden, ohne sie zu starten.

    • Es muss kein Datenstromparameter angegeben werden.

    Die Funktionen ULPalmDBStream und ULConduitStream werden nicht mehr weiterentwickelt.

    Weitere Hinweise finden Sie unter HotSync-Synchronisation einer Palm-Anwendung hinzufügen.

  • Einfacheres Deployment auf der Palm Computing-Plattform   Sie können Ihren Benutzern Ausgangskopien der UltraLite-Datenbank zur Verfügung stellen, sodass die erste Synchronisation keine Ausgangsdaten für die einzelnen Benutzer herunterladen muss.

    Weitere Hinweise finden Sie unter Deployment von Palm-Anwendungen.

  • Verbesserte Verwaltung von Palm-Segmenten   Bei der Entwicklung für die Palm Computing-Plattform muss der Anwendungscode in Segmente beschränkter Größe unterteilt werden.

    Bei der Segmentierungsmethode der früheren Versionen der Software hatte der Benutzer keine Kontrolle über die Segmentierung des von UltraLite erzeugten Codes. Außerdem wies diese Methode häufig zu viele Segmente zu (was u.U. die Performance beeinflusste). Ein neues Verfahren erzeugt weniger Segmente und gibt dem Benutzer außerdem Kontrolle über die Segmentzuweisung.

  • LONG-Werte in Embedded SQL   Sie können mithilfe von DECL_LONGVARCHAR und DECL_LONGBINARY für LONG-Werte (zwischen 32 KByte und 64 KByte) Hostvariable verwenden.

  • Analyzer greift in die Referenzdatenbank ein   Der UltraLite-Generator ruft nun vor und nach dem Analyseprozess gespeicherte Prozeduren auf.

  • Ausführungsplaninformation   Der UltraLite-Generator kann nun den Zugriffsplan ausgeben, der für Abfragen in UltraLite-Anwendungen verwendet werden soll. Außerdem können Sie den Ausführungsplan einsehen, der für UltraLite von Interactive SQL aus verwendet würde.

  • Skriptversionskontrolle   Sie können die Skriptversion festlegen, die für die Synchronisation in der Befehlszeile des UltraLite-Generators verwendet werden soll.

  • Zusätzliche SQL- und API-Funktionen   Folgende Funktionen sind nun für UltraLite-Anwendungen verfügbar.

    • @@identity wird unterstützt   Die globale Variable @@identity wird nun von UltraLite unterstützt. Diese Funktion ist im Kontext der global autoincrement-Standardfunktion nützlich. In der C++-API verwenden Sie die Methode ULConnection::GetLastIdentity().

    • Anzahl der Zeilen in einer Tabelle   Über die C++-API-Programmierschnittstelle können Sie die Anzahl der Zeilen mithilfe der Methode ULTable::GetRowCount() ermitteln. Benutzer von Embedded SQL können weiterhin die Anweisung SELECT COUNT(*) FROM Tabellenname verwenden.

    • Alle Zeilen in einer Tabelle löschen   Über die C++-API-Programmierschnittstelle können Sie alle Zeilen mithilfe der Methode ULTable::DeleteAllRows() löschen. Benutzer von Embedded SQL können weiterhin die Anweisung DELETE FROM Tabellenname verwenden.

    • Anzahl der betroffenen Zeilen   In Embedded SQL können Sie die Anzahl der von der letzten INSERT-, UPDATE- oder DELETE-Anweisung betroffenen Zeilen mithilfe des Makros SQLCOUNT feststellen.

    • Anzahl der einzulesenden Zeilen   Sie können die Anzahl der zu synchronisierenden Zeilen bestimmen.

      Weitere Hinweise finden Sie unter ULCountUploadRows-Funktion.

    • Zeit des letzten Downloads   Sie können den Zeitpunkt des letzten Downloads einer Publikation aus der UltraLite-Anwendung feststellen.

      Weitere Hinweise finden Sie unter ULGetLastDownloadTime-Funktion.

    • Zusätzliche Cursor-Vorgänge   Die Klasse ULTable der C++-API-Schnittstelle verfügt über zusätzliche Methoden (FindFirst, FindNext, FindPrevious, FindLast), um Zeilen in einer Ergebnismenge zu finden.

    • Abfragen aus der DUMMY-Systemtabelle   Abfragen der Form SELECT ... FROM DUMMY werden nun unterstützt.

    • Mehrere Tabellen aktualisieren   Cursor über mehrere Tabellen können nun Aktualisierungen akzeptieren, die mehrere Tabellen verändern.

    • Verbesserte Handhabung des Datentyps LONG für Embedded SQL   Die Hostvariablentypen DECL_LONGVARCHAR und DECL_LONGBINARY können nun in einem einzigen Vorgang Daten von über 32 KByte senden und abfragen.

      Weitere Hinweise finden Sie unter Datentypen in Embedded SQL.