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SQL Anywhere 11.0.1 (Deutsch) » Glossar

 

Glossar

Abfrage

Eine SQL-Anweisung oder Gruppe von SQL-Anweisungen, die auf Daten in einer Datenbank zugreifen bzw. sie bearbeiten.

Siehe auch: SQL.

Adaptive Server Anywhere (ASA)

Die Serverkomponente der relationalen Datenbank von SQL Anywhere Studio ist für mobile und eingebettete Umgebungen oder als Server für kleine und mittlere Unternehmen geeignet. In Version 10.0.0 wurde Adaptive Server Anywhere in SQL Anywhere Server und SQL Anywhere Studio in SQL Anywhere umbenannt.

Siehe auch: SQL Anywhere.

Agent-ID

Siehe auch: Client-Nachrichtenspeicher-ID.

Ansicht

Eine SELECT-Anweisung, die in der Datenbank als Objekt gespeichert ist. Sie gestattet es dem Benutzer, eine Teilmenge der Zeilen oder Spalten aus einer oder mehreren Tabellen anzuzeigen. Wenn ein Benutzer eine Ansicht einer bestimmten Tabelle oder einer Kombination von Tabellen verwendet, wird sie anhand der Informationen in den betreffenden Tabellen neu berechnet. Ansichten sind nützlich für Sicherheitszwecke und zur Gestaltung des Erscheinungsbilds der Datenbankinformationen, um den Datenzugriff zu vereinfachen.

Arbeitstabelle

Ein interner Speicherbereich für Zwischenergebnisse während der Abfrageoptimierung.

Artikel

Ein Artikel in MobiLink oder SQL Remote ist ein Datenbankobjekt, das eine komplette Tabelle oder eine Teilmenge der Zeilen und Spalten einer Tabelle repräsentiert. Artikel werden in Publikationen gruppiert.

Siehe auch:

Atomare Transaktion

Eine Transaktion, bei der gesichert ist, dass sie entweder komplett durchgeführt wird oder überhaupt nicht. Wenn bei einer atomaren Transaktion ein Fehler auftritt, der ihren erfolgreichen Abschluss verhindert, wird die Transaktion zurückgesetzt, damit die Datenbank nicht in einem inkonsistenten Zustand verbleibt.

Basistabelle

Permanente Tabellen für Daten. Tabellen werden manchmal als Basistabellen bezeichnet, um sie von temporären Tabellen und Ansichten zu unterscheiden.

Siehe auch:

Befehlsdatei

Eine Textdatei, die SQL-Anweisungen enthält. Befehlsdateien können manuell oder automatisch mithilfe von Datenbank-Dienstprogrammen erstellt werden. Das Dienstprogramm "dbunload" erstellt z.B. eine Befehlsdatei, die die SQL-Anweisungen enthält, die zur Wiederherstellung einer bestimmten Datenbank erforderlich sind.

Benutzerdefinierter Datentyp

Weitere Hinweise finden Sie unter Domäne.

Bezeichner

Eine Zeichenfolge, die zur Bezeichnung eines Datenbankobjekts verwendet wird, wie etwa einer Tabelle oder Spalte. Ein Bezeichner kann beliebige Zeichen von A bis Z, a bis z, 0 bis 9, Unterstriche (_), Klammeraffen (auch "At-Zeichen" genannt, @), Rauten (#) und Dollarzeichen ($) enthalten.

Bit-Array

Ein Bit-Array ist eine Array-Datenstruktur, die für eine effiziente Speicherung einer Bitfolge verwendet wird. Ein Bit-Array ist einer Zeichenfolge ähnlich, nur dass die Bestandteile 0 (Nullen) und 1 (Einsen) anstelle von Zeichen sind. Bit-Arrays werden in der Regel verwendet, um eine Folge von Booleschen Werten aufzunehmen.

Checkpoint

Der Zeitpunkt, zu dem alle Änderungen in der Datenbank in der Datenbankdatei gespeichert werden. Zu anderen Zeitpunkten werden festgeschriebene Änderungen nur im Transaktionslog gespeichert.

Checksum

Die berechnete Anzahl von Bits einer Datenbankseite, die mit der Datenbankseite gespeichert wird. Mit der Prüfsumme kann das Datenbank-Managementsystem die Integrität der Seite prüfen, indem es ermittelt, ob die Zahlen übereinstimmen, bevor die Seite auf die Festplatte geschrieben wird. Wenn die Zahlen übereinstimmen, kann davon ausgegangen werden, dass die Seite erfolgreich geschrieben wurde.

Client-Nachrichtenspeicher

In QAnywhere ist dies eine SQL Anywhere-Datenbank auf dem entfernten Gerät, die Nachrichten speichert.

Client-Nachrichtenspeicher-ID

In QAnywhere ist dies eine ID einer entfernten MobiLink-Komponente, die einen Client-Nachrichtenspeicher eindeutig kennzeichnet.

Client/Server

Eine Software-Architektur, bei der eine Anwendung (der Client) Informationen von einer anderen Anwendung (dem Server) erhält bzw. an ihn sendet. Die beiden Anwendungen befinden sich häufig auf verschiedenen Computern, die über ein Netzwerk verbunden sind.

Codepage

Eine Codepage ist eine Kodierung, die Zeichen eines Zeichensatzes einem Zahlenwert zuordnet, grundsätzlich einer Ganzzahl zwischen 0 und 255. Ein Beispiel für eine Codepage ist die Windows-Codepage 1252. In dieser Dokumentation werden Codepage und Kodierung gleichbedeutend verwendet.

Siehe auch:

Creator ID

In UltraLite Palm OS-Anwendungen ist dies eine ID, die beim Erstellen der Anwendung zugeteilt wird.

Cursor

Eine benannte Verknüpfung mit einer Ergebnismenge, die dazu verwendet wird, über eine Programmierschnittstelle auf Zeilen zuzugreifen und sie zu aktualisieren. In SQL Anywhere unterstützen Cursor Vorwärts- und Rückwärtsbewegungen durch die Abfrageergebnisse. Cursor bestehen aus zwei Komponenten, nämlich der Cursorergebnismenge, die gewöhnlich von einer SELECT-Anweisung festgelegt wird, und der Cursorposition.

Siehe auch:

Cursorergebnismenge

Die Menge der Zeilen, die von einer Abfrage zurückgegeben wird, die einem Cursor zugeordnet ist.

Siehe auch:

Cursorposition

Ein Zeiger auf eine Zeile in der Ergebnismenge.

Siehe auch:

Dateibasierter Download

In MobiLink ist die eine Möglichkeit, Daten zu synchronisieren. Hierbei werden Downloads als Dateien verteilt, wodurch eine Offline-Verteilung von Synchronisationsänderungen ermöglicht wird.

Dateidefinitionsdatenbank

In MobiLink ist dies eine SQL Anywhere-Datenbank, die für das Erstellen von Download-Dateien verwendet wird.

Siehe auch: Dateibasierter Download.

Datenbank

Eine Sammlung von Tabellen, die durch Primär- und Fremdschlüssel verbunden sind. Die Tabellen enthalten die Informationen in der Datenbank Die Tabellen und Schlüssel legen zusammen die Struktur der Datenbank fest. Ein Datenbank-Managementsystem greift auf diese Informationen zu.

Siehe auch:

Datenbank-Managementsystem (DBMS)

Eine Sammlung von Programmen, mit denen Sie Datenbanken erstellen und verwenden können.

Siehe auch: Relationales Datenbank-Managementsystem (RDBMS).

Datenbankadministrator (DBA)

Der Benutzer mit den Berechtigungen zur Verwaltung der Datenbank. Der DBA ist gewöhnlich für alle Änderungen des Datenbankschemas und die Verwaltung von Benutzern und Gruppen verantwortlich. Die Rolle des Datenbankadministrators wird in eine Datenbank automatisch mit der Benutzer-ID DBA und dem Kennwort sql integriert.

Datenbankdatei

Eine Datenbank ist in einer oder mehreren Datenbankdateien enthalten. Es gibt eine Ausgangsdatei. Nachfolgende Dateien werden als DBSpaces bezeichnet. Alle Tabellen sowie ihre Indizes müssen in einer eigenen Datenbankdatei enthalten sein.

Siehe auch: DBSpace.

Datenbankeigentümer (dbo)

Ein besonderer Benutzer, der die Systemobjekte besitzt, die nicht SYS gehören.

Siehe auch:

Datenbankname

Der Name, der einer Datenbank gegeben wird, wenn sie von einem Server geladen wird. Dieser Standard-Datenbankname ist der Stamm der neu angelegten Datenbankdatei.

Siehe auch: Datenbankdatei.

Datenbankobjekt

Eine Komponente einer Datenbank, die Informationen enthält oder empfängt. Tabellen, Indizes, Ansichten, Prozeduren und Trigger sind Datenbankobjekte.

Datenbankserver

Ein Computer-Programm, das alle Zugriffe auf Informationen in einer Datenbank regelt. SQL Anywhere bietet zwei Typen von Servern, nämlich Netzwerkserver und Personal Server.

Datenbankverbindung

Eine Kommunikationsverbindung zwischen der Clientanwendung und der Datenbank. Zum Herstellen einer Verbindung sind eine gültige Benutzer-ID und ein gültiges Kennwort erforderlich. Welche Aktionen während der Verbindung ausgeführt werden können, ist von den Berechtigungen abhängig, die der Benutzer-ID erteilt wurden.

Datendefinitionssprache (Data Definition Language - DDL)

Die Teilmenge der SQL-Anweisungen zur Definition der Datenstruktur in der Datenbank. DDL-Anweisungen erstellen, ändern und entfernen Datenbankobjekte wie Tabellen und Benutzer.

Datenmanipulationssprache (Data Manipulation Language - DML)

Die Teilmenge der SQL-Anweisungen zur Manipulation von Daten in der Datenbank. DML-Anweisungen rufen Daten aus der Datenbank ab, fügen sie in sie ein und aktualisieren bzw. löschen sie.

Datentyp

Das Format der Daten, wie etwa CHAR oder NUMERIC. Im ANSI SQL-Standard können Datentypen eine Einschränkung der Größe, des Zeichensatzes und der Kollatierung einbeziehen.

Siehe auch: Domäne.

Datenwürfel

Eine mehrdimensionale Ergebnismenge, in der jede Dimension eine andere Art der Gruppierung und Sortierung derselben Ergebnisse darstellt. Datenwürfel bieten komplexe Informationen über Daten, die sonst Selbst-Join-Abfragen oder korrelierte Unterabfragen benötigen. Datenwürfel sind ein Teil der OLAP-Funktionalität.

DBA-Berechtigung

Die Berechtigungsstufe, die es einem Benutzer gestattet, administrative Aktionen in der Datenbank auszuführen. Der Benutzer DBA hat standardmäßig die DBA-Berechtigung.

Siehe auch: Datenbankadministrator (DBA).

DBSpace

Eine zusätzliche Datenbankdatei, die mehr Speicherplatz für Daten bereitstellt. Eine Datenbank kann in bis zu 13 verschiedenen Dateien gespeichert sein (einer Ausgangsdatei und 12 DBSpaces). Jede Tabelle muss zusammen mit ihren Indizes in einer Datenbankdatei enthalten sein. Der SQL-Befehl CREATE DBSPACE fügt der Datenbank eine neue Datei hinzu.

Siehe auch: Datenbankdatei.

Deadlock

Ein Zustand, in dem sich mehrere Transaktionen wechselseitig sperren, sodass keine Transaktion mehr verarbeitet werden kann.

Device Tracking (Geräteprotokollierung)

Bei der serverinitiierten MobiLink-Synchronisation eine Funktionalität, mit der Sie Nachrichten mit einem MobiLink-Benutzernamen adressieren können, der ein Gerät identifiziert.

Siehe auch: Serverinitiierte Synchronisation.

Dienst

In Windows-Betriebssystemen ist dies eine Möglichkeit, Anwendungen auszuführen, wenn die Benutzer-ID, die die Anwendung ausführt, nicht angemeldet ist.

Direkte Zeilenbehandlung

In MobiLink ist dies eine Methode zur Synchronisation von Tabellendaten mit anderen Datenquellen als den von MobiLink unterstützten konsolidierten Datenbanken. Sie können bei der direkten Zeilenbehandlung Uploads und Downloads implementieren.

Siehe auch:

Domäne

Domänen sind Aliasnamen für integrierte Datentypen, gegebenenfalls auch für Gesamtstellen- und Dezimalstellenwerte, und können DEFAULT-Werte und CHECK-Bedingungen enthalten. Einige Domänen, z.B. Währungsdatentypen, sind in SQL Anywhere vordefiniert. Sie werden auch als benutzerdefinierter Datentyp bezeichnet.

Siehe auch: Datentyp.

Download

Die Phase der Synchronisation, in der Daten von der konsolidierten Datenbank in eine entfernte Datenbank übertragen werden.

Dynamic SQL

SQL-Code, der vor der Ausführung von Ihrem Programm generiert wird. UltraLite Dynamic SQL ist eine Variante, die bei Geräten mit geringem Speicherbedarf zur Anwendung kommt.

EBF

Express Bug Fix. Bei einem Express Bug Fix handelt es sich um eine Teilmenge der Software mit einer oder mehreren Bug-Behebungen. Die Bug-Behebungen werden in den Versionshinweisen für das Update aufgelistet. Updates zu Bug-Behebungen können nur in eine installierte Software mit derselben Versionsnummer übernommen werden. Die Software wurde begrenzten Tests unterzogen, doch es wurden keine vollständigen Testläufe durchgeführt. Sie sollten diese Dateien nicht mit Ihrer Anwendung verteilen, bis Sie die Eignung der Software selbst überprüft haben.

Eindeutigkeits-Integritätsregel

Eine Einschränkung für eine Spalte oder eine Gruppe von Spalten, die verlangt, dass alle Nicht-NULL-Werte unterschiedlich sind. Eine Tabelle kann mehrere Eindeutigkeits-Integritätsregeln haben.

Siehe auch:

Embedded SQL

Eine Programmierschnittstelle für C-Programme. SQL Anywhere Embedded SQL ist eine Implementierung des ANSI- und IBM-Standards.

Entfernte Datenbank

In einem MobiLink- oder SQL Remote-System ist dies eine Datenbank, die Daten mit einer konsolidierten Datenbank austauscht. Entfernte Datenbanken können alle bzw. einen Teil der Daten aus der konsolidierten Datenbank nutzen.

Siehe auch:

Entfernte ID

Eine eindeutige ID in SQL Anywhere- und UltraLite-Datenbanken, die von MobiLink verwendet wird. Die entfernte ID ist ursprünglich auf NULL gesetzt und ändert sich während der ersten Synchronisation einer Datenbank auf eine GUID.

Entladen

Beim Entladen einer Datenbank werden die Struktur bzw. die Daten der Datenbank in Textdateien exportiert (SQL-Befehlsdateien für die Struktur und kommagetrennte ASCII-Dateien für die Daten). Sie entladen eine Datenbank mit dem Dienstprogramm "Entladen".

Außerdem können Sie ausgewählte Teile Ihrer Daten mit der Anweisung UNLOAD entladen.

Ereignismodell

In MobiLink ist dies die Abfolge von Ereignissen, die eine Synchronisation ergeben, also: begin_synchronization und download_cursor. Ereignisse werden aufgerufen, wenn für sie ein Skript erstellt wird.

Externes Login

Ein alternativer Loginname und ein Kennwort, die bei der Kommunikation mit dem Fremdserver verwendet werden. Standardmäßig benutzt SQL Anywhere die Namen und Kennwörter des Clients, wenn für diese Clients eine Verbindung mit einem Fremdserver hergestellt wird. Dieser Standardwert kann aber durch die Einrichtung externer Logins außer Kraft gesetzt werden. Externe Logins sind alternative Login-Namen und Kennwörter, die bei der Kommunikation mit einem Fremdserver verwendet werden.

Extraktion

Bei der SQL Remote-Replikation ist dies der Vorgang des Entladens der betreffenden Struktur und der Daten aus der konsolidierten Datenbank. Diese Informationen werden verwendet, um die entfernte Datenbank zu initialisieren.

Siehe auch: Replikation.

Failover

Bei einem Ausfall oder einer ungeplanten Beendigung des aktiven Servers, Systems oder Netzwerks ist dies der Wechsel zu einem redundanten oder Standby-Server, -System oder -Netzwerk. Failover wird automatisch durchgeführt.

Fenster

Die Gruppe von Zeilen, über die eine Analysefunktion läuft. Ein Fenster kann eine, viele oder alle Zeilen der Daten enthalten, die gemäß den in der Fensterdefinition angegebenen Gruppierungsspezifikationen unterteilt wurden. Das Fenster verschiebt sich, um die Anzahl von Zeilen einzubeziehen, die erforderlich ist, um die Berechnungen für die aktuelle Zeile in der Eingabe durchzuführen. Der wichtigste Vorteil des Fensters besteht darin, dass zusätzliche Möglichkeiten für die Gruppierung und Analyse von Ergebnissen möglich sind, ohne dass zusätzliche Abfragen erforderlich wären.

FILE

Bei der SQL Remote-Replikation ist dies ein Nachrichtensystem, das gemeinsam genutzte Dateien für den Austausch von Replikationsnachrichten verwendet. Dies ist nützlich für Tests sowie für Installationen ohne ein explizites Nachrichtenübertragungssystem.

Siehe auch:Replikation.

Fremdschlüssel

Eine oder mehrere Spalten in einer Tabelle, die die Primärschlüsselwerte in eine andere Tabelle kopieren. Fremdschlüssel richten die Beziehungen zwischen Tabellen ein.

Siehe auch:

Fremdschlüssel-Integritätsregel

Eine Einschränkung für eine Spalte oder eine Gruppe von Spalten, die die Beziehungen zwischen den Daten der betreffenden Tabelle und den Daten einer anderen Tabelle festlegt. Das Festlegen eines Fremdschlüssels für eine Gruppe von Spalten macht die betreffenden Spalten zum Fremdschlüssel.

Siehe auch:

Fremdtabelle

Die Tabelle mit dem Fremdschlüssel.

Siehe auch: Fremdschlüssel.

Gateway

Ein MobiLink-Objekt, das in MobiLink-Systemtabellen oder einer Notifier-Eigenschaftsdatei gespeichert ist und Informationen für die Art der Versendung von Nachrichten für die serverinitiierte Synchronisation enthält.

Siehe auch: Serverinitiierte Synchronisation.

Generierte Join-Bedingung

Eine Einschränkung für Join-Ergebnisse, die automatisch erstellt wird. Es gibt zwei Typen: Schlüssel-Join und natürlicher Join. Schlüssel-Joins werden generiert, wenn Sie KEY JOIN oder das Schlüsselwort JOIN angeben, aber die anderen Schlüsselwörter CROSS, NATURAL oder ON weglassen. Bei einem Schlüssel-Join basiert die generierte Join-Bedingung auf den Beziehungen der Fremdschlüssel zwischen Tabellen. Natürliche Joins werden generiert, wenn Sie NATURAL JOIN angeben. Die generierte Join-Bedingung basiert auf gemeinsamen Spaltennamen in den beiden Tabellen.

Siehe auch:

Generierungsnummer

In MobiLink bieten Generierungsnummern einen Mechanismus, der entfernte Datenbanken zwingt, Daten auszulesen, bevor weitere Download-Dateien übernommen werden.

Siehe auch: Dateibasierter Download.

Geschäftsregel

Eine Richtlinie, die auf Geschäftsanforderungen basiert. Geschäftsregeln werden gewöhnlich mithilfe von Prüf-Integritätsregeln, benutzerdefinierten Datentypen und geeigneten Transaktionen implementiert.

Siehe auch:

Gesicherte Funktion

Eine Funktion, für die die Option -sf angegeben wird, wenn ein Datenbankserver gestartet wird, sodass sie nicht für andere Datenbanken verfügbar ist, die auf diesem Datenbankserver laufen.

Gespeicherte Prozedur

Eine gespeicherte Prozedur ist eine Gruppe von in der Datenbank gespeicherten SQL-Anweisungen. Sie wird verwendet, um eine Reihe von Vorgängen oder Abfragen auf einem Datenbankserver auszuführen.

Globale temporäre Tabelle

Ein Typ einer temporären Tabelle, deren Datendefinitionen für alle Benutzer sichtbar sind, bis sie explizit gelöscht werden. Mit globalen temporären Tabellen kann jeder Benutzer seine eigene identische Instanz einer Tabelle öffnen. Standardmäßig werden Zeilen nach dem Festschreiben gelöscht. Zeilen werden immer gelöscht, wenn die Verbindung beendet wird.

Siehe auch:

Hash

Ein Hash ist eine Indexoptimierung, die Indexeinträge in Schlüssel umwandelt. Mit einem Index-Hash soll der ressourcenintensive Vorgang beim Suchen, Laden und Entpacken von Zeilen zur Ermittlung des indizierten Werts vermieden werden, indem eine ausreichende Menge der tatsächlichen Zeilendaten mit der Zeilen-ID in den Indexeintrag aufgenommen werden.

Histogramm

Als wichtigste Komponente der Spaltenstatistik sind Histogramme eine Darstellung der Datenverteilung. SQL Anywhere erstellt Histogramme, um den Optimierer mit statistischen Informationen über die Verteilung von Werten in Spalten zu versorgen.

iAnywhere JDBC-Treiber

Der iAnywhere JDBC-Treiber bietet einen JDBC-Treiber, der eine bessere Performance sowie einige zusätzliche Funktionen im Vergleich zum jConnect JDBC-Treiber ausweist, ist jedoch keine Pure Java-Lösung. Der iAnywhere JDBC-Treiber wird in den meisten Fällen empfohlen.

Siehe auch:

Index

Eine sortierte Gruppe von Schlüsseln und Zeigern, die einer oder mehreren Spalten in einer Basistabelle zugeordnet sind. Ein Index auf einer oder mehreren Spalten einer Tabelle kann die Performance steigern.

InfoMaker

Ein Berichts- und Datenwartungstool, mit dem Sie komplexe Formulare, Berichte, Diagramme, Kreuztabellen und Tabellen sowie Anwendungen erstellen können, die Berichte als Bausteine verwenden.

Inkrementelle Sicherung

Eine Sicherung des Transaktionslogs. Sie wird typischerweise zwischen vollständigen Sicherungen ausgeführt.

Siehe auch: Transaktionslog.

Inner-Join

Ein Join, bei dem nur dann Zeilen in der Ergebnismenge erscheinen, wenn beide Tabellen die Join-Bedingung erfüllen. Inner-Joins sind die Standardeinstellung.

Siehe auch:

Integriertes Login

Eine Login-Funktion, die es gestattet, eine einzige Benutzer-ID und ein einziges Kennwort für Betriebssystem-Logins, Netzwerk-Logins und Datenbankverbindungen zu verwenden.

Integrität

Die Befolgung von Regeln, die sicherstellen, dass die Daten richtig und vollständig sind und dass die relationale Struktur der Datenbank intakt ist.

Siehe auch: Referenzielle Integrität.

Integritätsregel

Eine Einschränkung der Werte, die in einem bestimmten Datenbankobjekt enthalten sein können, wie etwa einer Tabelle oder Spalte. Eine Spalte kann beispielsweise eine Eindeutigkeits-Integritätsregel aufweisen, die verlangt, dass alle Werte in der Spalte unterschiedlich sind. Für eine Tabelle kann eine Fremdschlüssel-Integritätsregel festgelegt sein, die angibt, welche Beziehungen zwischen den Informationen in der betreffenden Tabelle und den Daten in einer anderen Tabelle bestehen.

Siehe auch:

Interactive SQL

Eine SQL Anywhere-Anwendung, die es gestattet, Daten in der Datenbank abzufragen, zu modifizieren und die Struktur der Datenbank zu ändern. Interactive SQL stellt einen Fensterausschnitt für die Eingabe der SQL-Anweisungen und weitere Fensterausschnitte bereit, in denen die Ergebnismenge und Informationen darüber angezeigt werden, wie die Abfrage verarbeitet wurde.

Isolationsstufe

Der Umfang, in dem Vorgänge aus einer Transaktion für Vorgänge anderer paralleler Transaktionen sichtbar sind. Es gibt vier Isolationsstufen, die von 0 bis 3 nummeriert sind. Stufe 3 bietet das größte Maß an Isolation. Die Standardeinstellung ist Stufe 0. SQL Anywhere unterstützt auch drei Snapshot-Isolationsstufen: Snapshot, statement-snapshot und readonly-statement-snapshot.

Siehe auch: Snapshot-Isolation.

JAR-Datei

Java-Archivdatei. Ein komprimiertes Dateiformat, das aus einer Sammlung eines oder mehrerer Pakete besteht, die für Java-Anwendungen verwendet werden. Es umfasst alle Ressourcen, die erforderlich sind, um ein Java-Programm in einer einzigen komprimierten Datei zu installieren und auszuführen.

Java-Klasse

Die wichtigste strukturelle Einheit des Codes in Java. Es handelt sich hierbei um eine Sammlung von Prozeduren und Variablen, die zusammen gruppiert werden, da sie sich alle auf eine spezifische, identifizierbare Kategorie beziehen.

jConnect

Eine Java-Implementierung des JavaSoft JDBC-Standards. Sie bietet Java-Entwicklern in mehrschichtigen und heterogenen Umgebungen Zugriff auf die native Datenbank. Der iAnywhere JDBC-Treiber ist in den meisten Fällen der bevorzugte JDBC-Treiber.

Siehe auch:

JDBC

Java Database Connectivity (JDBC). Eine Programmierschnittstelle für die SQL-Sprache, die es Java-Anwendungen gestattet, auf relationale Daten zuzugreifen. Der bevorzugte JDBC-Treiber ist der iAnywhere JDBC-Treiber.

Siehe auch:

Join

Ein grundlegender Vorgang in einem relationalen System, bei dem die Zeilen in einer oder mehreren Tabellen kombiniert werden, um die Werte in bestimmten Spalten zu vergleichen.

Join-Bedingung

Eine Einschränkung, die Join-Ergebnisse beeinflusst. Sie können eine Join-Bedingung festlegen, indem Sie eine ON- oder WHERE-Klausel unmittelbar nach dem Join verwenden. Im Fall eines natürlichen oder Schlüssel-Joins generiert SQL Anywhere eine Join-Bedingung.

Siehe auch:

Join-Typ

SQL Anywhere bietet vier Typen von Joins, nämlich Cross-Joins, Schlüssel-Joins (key joins), natürliche Joins (natural joins) sowie Joins, die eine ON-Klausel verwenden.

Siehe auch: Join.

Kodierung

Auch als Zeichenkodierung bezeichnet. Die Kodierung ist eine Methode, bei der jedes Zeichen eines Zeichensatzes einem oder mehr Byte zugewiesen wird, wobei die Darstellung in der Regel hexadezimal erfolgt. Ein Beispiel einer Kodierung ist UTF-8.

Siehe auch:

Kollatierung

Auch als Kollation bezeichnet. Eine Kombination eines Zeichensatzes und einer Sortierreihenfolge, die die Eigenschaften des Texts in der Datenbank festlegt. Für SQL Anywhere-Datenbanken wird die Standardkollatierung vom Betriebssystem festgelegt, auf dem der Server abläuft, sowie von dessen Sprache. Die Standardkollatierung auf englischen Windows-Systemen ist z.B. 1252LATIN1. Die Kollatierung, die auch als Sortierfolge bezeichnet wird, wird für den Vergleich und die Sortierung von Zeichenfolgen verwendet.

Siehe auch:

Kommunikationsdatenstrom

In MobiLink ist dies das Netzwerkprotokoll, das für die Kommunikation zwischen dem MobiLink-Client und dem MobiLink-Server verwendet wird.

Konflikte

Der Wettbewerb um Ressourcen. Für die Datenbank bedeutet dies, dass zwei oder mehr Benutzer versuchen, die Berechtigung zu erhalten, eine bestimmte Datenbankzeile zu bearbeiten.

Konfliktlösung

In MobiLink ist die Konfliktlösung als Logik integriert, die festlegt, was zu tun ist, wenn zwei Benutzer dieselbe Zeile in verschiedenen entfernten Datenbanken verändern.

Konsolidierte Datenbank

Bei verteilten Datenbanken ist dies eine Datenbank, in der die Master-Kopie der Daten gespeichert wird. Bei Konflikten oder Diskrepanzen wird davon ausgegangen, dass die konsolidierte Datenbank die primäre Version der Daten enthält.

Siehe auch:

Korrelationsname

Der Name einer Tabelle oder Ansicht, die in der FROM-Klausel der Abfrage verwendet wird - entweder unter ihrem ursprünglichen Namen oder unter einem alternativem Namen, der in der FROM-Klausel festgelegt wird.

Lightweight-Polling-Modul

In der serverinitiierten MobiLink-Synchronisation eine Geräteanwendung, die Push-Benachrichtigungen von einem MobiLink-Server abruft.

Siehe auch: Serverinitiierte Synchronisation.

Listener

Ein Programm (dblsn), das bei der serverinitiierten MobiLink-Synchronisation verwendet wird. Listener werden auf entfernten Geräten installiert und so konfiguriert, dass sie beim Empfang von Push-Benachrichtigungen Aktionen auf dem Gerät initiieren.

Siehe auch: Serverinitiierte Synchronisation.

Logdatei

Ein Protokoll der Transaktionen, das von SQL Anywhere verwaltet wird. Die Logdatei stellt sicher, dass die Datenbank im Fall eines System- oder Datenträgerausfalls wiederhergestellt werden kann. Sie dient zur Steigerung der Datenbankperformance und ermöglicht die Datenreplikation mit SQL Remote.

Siehe auch:

Logischer Index

Eine Referenz (ein Zeiger) auf einen physischen Index. Für einen logischen Index wird keine Indexstruktur auf der Festplatte gespeichert.

Lokale temporäre Tabelle

Ein Typ einer temporären Tabelle, der nur für die Dauer einer zusammengesetzten Anweisung bzw. bis zum Ende der Verbindung vorhanden ist. Lokale temporäre Tabellen sind nützlich, wenn bestimmte Daten nur einmal geladen werden müssen. Standardmäßig werden Zeilen nach dem Festschreiben gelöscht.

Siehe auch:

LTM

Log Transfer Manager (LTM), auch als Replication Agent bezeichnet. Er wird mit dem Replication Server verwendet. Der LTM ist das Programm, das ein Datenbank-Transaktionslog liest und festgeschriebene Änderungen an den Sybase Replication Server sendet.

Weitere Hinweise finden Sie unter: Replication Server.

Maintenance Release

Ein Maintenance Release ist die Software in ihrem vollständigen Umfang, die die installierte Software aus einer älteren Version mit derselben oberen Versionsnummer auf die neue Version umstellt (das Versionsnummernformat lautet übergeordneteNummer.untergeordneteNummer.Patch.Build). Bug-Behebungen und andere Änderungen werden in den Versionshinweisen für das Upgrade aufgelistet.

Materialisierte Ansicht

Eine materialisierte Ansicht ist eine berechnete und auf der Festplatte gespeicherte Ansicht. Materialisierte Ansichten vereinigen die Eigenschaften von Ansichten (sie werden mit einer Abfragespezifikation definiert) und Tabellen (die meisten Tabellenvorgänge können in diesen Ansichten durchgeführt werden).

Siehe auch:

Meldungslog

Ein Log, in dem Meldungen einer Anwendung wie einem Datenbankserver oder einem MobiLink-Server gespeichert werden können. Diese Informationen können auch in einem Meldungsfenster angezeigt oder in einer Datei protokolliert werden. Das Meldungslog umfasst informative Meldungen, Fehler, Warnungen und Meldungen von der MESSAGE-Anweisung.

Metadaten

Daten über Daten. Metadaten beschreiben die Art und den Inhalt anderer Daten.

Siehe auch: Schema.

MobiLink

Eine sitzungsbasierte Synchronisationstechnologie für die Synchronisation von entfernten UltraLite- und SQL Anywhere-Datenbanken mit einer konsolidierten Datenbank.

Siehe auch:

MobiLink-Benutzer

Ein MobiLink-Benutzer ist erforderlich, um eine Verbindung mit einem MobiLink-Server aufzunehmen. Sie erstellen den MobiLink-Benutzer in der entfernten Datenbank und registrieren ihn in der konsolidierten Datenbank. MobiLink-Benutzernamen sind von Datenbank-Benutzernamen vollständig unabhängig.

MobiLink-Client

Es gibt zwei Arten von MobiLink-Clients. Für entfernte SQL Anywhere-Datenbanken ist das Befehlszeilendienstprogramm "dbmlsync" der MobiLink-Client. Für entfernte UltraLite-Datenbanken ist der MobiLink-Client in die UltraLite-Laufzeitbibliothek integriert.

MobiLink-Monitor

Ein grafisches Tool für die Überwachung von MobiLink-Synchronisationen.

MobiLink-Server

Das Computerprogramm, das die MobiLink-Synchronisation durchführt: mlsrv11.

MobiLink-Systemtabelle

Systemtabellen, die für die MobiLink-Synchronisation erforderlich sind. Sie werden von MobiLink-Setup-Skripten in der konsolidierten Datenbank des MobiLink-Synchronisationssystems installiert.

Nachrichtenspeicher

In QAnywhere sind dies Datenbanken auf dem Client und Server, in denen Nachrichten gespeichert werden.

Siehe auch:

Nachrichtensystem

Ein Protokoll bei der SQL Remote-Replikation für den Austausch von Nachrichten zwischen der konsolidierten und einer entfernten Datenbank. SQL Anywhere unterstützt folgende Nachrichtensysteme: FILE, FTP und SMTP.

Siehe auch:

Nachrichtentyp

Ein Datenbankobjekt, das bei der SQL Remote-Replikation festlegt, wie entfernte Benutzer mit dem Publikationseigentümer einer konsolidierten Datenbank kommunizieren. Für eine konsolidierte Datenbank können mehrere Nachrichtentypen festgelegt sein. Sie ermöglichen es verschiedenen entfernten Benutzern mit unterschiedlichen Nachrichtensystemen, mit der Datenbank zu kommunizieren.

Siehe auch:

Netzbetreiber

Ein MobiLink-Objekt, das in MobiLink-Systemtabellen oder einer Notifier-Eigenschaftsdatei gespeichert ist und Informationen über einen öffentlichen Netzbetreiber für die serverinitiierte Synchronisation enthält.

Siehe auch: Serverinitiierte Synchronisation.

Netzwerkprotokoll

Der Kommunikationstyp, z.B. TCP/IP oder HTTP.

Netzwerkserver

Ein Datenbankserver, der Verbindungen zu Computern akzeptiert, die sich in einem gemeinsamen Netzwerk befinden.

Siehe auch: Personal Server.

Normalisierung

Die Verfeinerung eines Datenbankschemas zur Vermeidung von Redundanz und zur Optimierung der Organisation, basierend auf Regeln der Theorie relationaler Datenbanken.

Notifier

Ein Programm, das von der serverinitiierten MobiLink-Synchronisation verwendet wird. Notifier sind integrierter Bestandteil des MobiLink-Servers. Sie überprüfen die konsolidierte Datenbank auf Push-Anforderungen und senden Push-Benachrichtigungen.

Siehe auch:

Objekt-Strukturdarstellung

In Sybase Central ist dies die Hierarchie von Datenbankobjekten. Die oberste Ebene der Objekt-Strukturdarstellung zeigt alle Produkte, die von Ihrer Version von Sybase Central unterstützt werden. Jedes Produkt kann erweitert werden, um die jeweils untergeordneten Objekte anzuzeigen.

Siehe auch: Sybase Central.

ODBC

Open Database Connectivity (ODBC). Eine Windows-Standardschnittstelle zu Datenbank-Managementsystemen. ODBC ist eine von mehreren Schnittstellen, die von SQL Anywhere unterstützt werden.

ODBC-Administrator

Ein Microsoft-Programm, das Bestandteil des Windows-Betriebssystems ist und ODBC-Datenquellen einrichtet.

ODBC-Datenquelle

Eine Spezifikation der Daten, auf die ein Benutzer über ODBC zugreifen möchte sowie die Informationen, die benötigt werden, um die Daten abzurufen.

Outer-Join

Ein Join, bei dem alle Zeilen in einer Tabelle beibehalten werden. SQL Anywhere unterstützt Links-, Rechts- und vollständige Outer-Joins. In einem Links-Outer-Join werden alle Zeilen in der Tabelle links vom Join-Operator beibehalten und es wird NULL zurückgegeben, wenn eine Zeile in der rechten Tabelle die Join-Bedingung nicht erfüllt. Bei einem vollständigen Outer-Join werden alle Zeilen aus beiden Tabellen beibehalten.

Siehe auch:

Paket

In Java ist dies eine Sammlung verbundener Klassen.

Parallelität

Die gleichzeitige Ausführung von zwei oder mehr möglicherweise miteinander konkurrierenden Prozessen. SQL Anywhere verwendet eine automatische Sperre, um Transaktionen zu isolieren und um sicherzustellen, dass alle parallelen Anwendungen konsistente Daten erhalten.

Siehe auch:

Parse-Baum

Eine algebraische Darstellung einer Abfrage.

PDB

Eine Palm-Datenbankdatei.

Performance-Statistik

Der Wert, der die Performance des Datenbanksystems widerspiegelt. Die Statistik CURRREAD gibt zum Beispiel die Anzahl der Dateilesevorgänge des Datenbankservers wieder, die noch nicht abgeschlossen wurden.

Personal Server

Ein Datenbankserver, der auf demselben Rechner abläuft wie die Clientanwendung. Ein Personal Datenbankserver wird gewöhnlich von einem einzelnen Benutzer auf einem einzelnen Computer verwendet, doch er kann mehrere parallele Verbindungen des Benutzers unterstützen.

Physischer Index

Die tatsächliche Indexstruktur eines Indexes in der auf der Festplatte gespeicherten Form.

Plug-In-Modul

In Sybase Central ist dies eine Möglichkeit, auf ein Produkt zuzugreifen und es zu verwalten. Plug-Ins werden gewöhnlich automatisch für Sybase Central installiert und registriert, wenn Sie das betreffende Produkt installieren. Ein Plug-In erscheint gewöhnlich als Behälter auf der obersten Stufe im Sybase Central-Hauptfenster, wobei der Name des Produkts verwendet wird, wie zum Beispiel SQL Anywhere.

Siehe auch: Sybase Central.

Polling

Bei der serverinitiierten MobiLink-Synchronisation die Art und Weise, wie ein Lightweight-Polling-Modul, wie z.B. der MobiLink Listener, Push-Benachrichtigungen von einem Notifier anfordert.

Siehe auch: Serverinitiierte Synchronisation.

PowerDesigner

Eine Anwendung zur Datenbankmodellierung. PowerDesigner verwendet einen strukturierten Ansatz für die Planung einer Datenbank oder eines Data Warehouse. SQL Anywhere enthält die Physical Data Model-Komponente von PowerDesigner.

PowerJ

Ein Sybase-Produkt für die Entwicklung von Java-Anwendungen.

Prädikat

Ein bedingter Ausdruck, der fakultativ mit den logischen Operatoren AND und OR kombiniert werden kann, um eine Reihe von Bedingungen in einer WHERE- oder HAVING-Klausel zu erstellen. In SQL wird ein Prädikat, das als UNKNOWN aufgelöst wird, als FALSE interpretiert.

Primärschlüssel

Eine Spalte oder Liste von Spalten, deren Werte die verschiedenen Zeilen einer Tabelle eindeutig identifizieren.

Siehe auch: Fremdschlüssel.

Primärschlüssel-Integritätsregel

Eine Eindeutigkeits-Integritätsregel für die Primärschlüsselspalten. Eine Tabelle kann nur eine Primärschlüssel-Integritätsregel haben.

Siehe auch:

Primärtabelle

Die Tabelle in einer Fremdschlüsselbeziehung, die den Primärschlüssel enthält.

Proxytabelle

Eine lokale Tabelle mit Metadaten, die verwendet wird, um auf eine Tabelle auf einem entfernten Datenbankserver so zuzugreifen, als handele es sich um eine lokale Tabelle.

Siehe auch: Metadaten.

Prüf-Integritätsregel

Eine Einschränkung, die festgelegte Bedingungen für eine oder mehrere Spalten erzwingt.

Siehe auch:

Publikation

In MobiLink oder SQL Remote ist dies ein Datenbankobjekt, das zu synchronisierende Daten identifiziert. In MobiLink sind Publikationen nur auf den Clients vorhanden. Eine Publikation besteht aus Artikeln. SQL Remote-Benutzer können eine Publikation empfangen, indem sie sie subskribieren. MobiLink-Benutzer können eine Publikation synchronisieren, indem sie eine Synchronisationssubskription dafür erstellen.

Siehe auch:

Publikationsaktualisierung

Bei der SQL Remote-Replikation ist dies eine Liste der Änderungen in einer oder mehreren Publikationen für eine Datenbank. Eine Publikationsaktualisierung wird in regelmäßigen Abständen als Teil einer Replikationsnachricht an die entfernten Datenbanken gesendet.

Siehe auch:

Publikationseigentümer

Bei der SQL Remote-Replikation ist dies der Benutzer einer Datenbank, der Replikationsnachrichten mit anderen Replikationsdatenbanken austauschen kann.

Siehe auch: Replikation.

Push-Anforderung

Bei der serverinitiierten MobiLink-Synchronisation eine Zeile von Werten in einer Ergebnismenge, die von einem Notifier darauf geprüft wird, ob Push-Benachrichtigungen an ein Gerät gesendet werden müssen.

Siehe auch: Serverinitiierte Synchronisation.

Push-Benachrichtigung

In QAnywhere ist dies eine spezielle Nachricht, die der Server an einen QAnywhere-Client übermittelt und die den Client auffordert, eine Nachrichtenübertragung zu beginnen. Bei der serverinitiierten MobiLink-Synchronisation eine spezielle Nachricht, die von einem Notifier an ein Gerät gesendet wird, das Push-Anforderungsdaten und interne Informationen enthält.

Siehe auch:

QAnywhere

Die anwendungsübergreifende Nachrichtenverarbeitung, einschließlich von mobilem Gerät zu mobilem Gerät sowie von mobilem Gerät zur Zentrale bzw. umgekehrt, ermöglicht die Kommunikation zwischen benutzerdefinierten Programmen, die auf mobilen oder drahtlosen Geräten laufen, und einer zentralen Serveranwendung.

QAnywhere Agent

In QAnywhere ist dies ein Prozess, der auf dem Client läuft, den Client-Nachrichtenspeicher überwacht und bestimmt, wann die Nachrichtenübermittlung stattfinden soll.

Redirector

Ein Webserver-Plug-In, das Anforderungen und Antworten zwischen einem Client und dem MobiLink-Server weiterleitet. Mit diesem Plug-In werden auch Lastverteilungs- und Notumschaltungsmechanismen (Failover) implementiert.

Referenzdatenbank

In MobiLink ist dies eine SQL Anywhere-Datenbank, die bei der Entwicklung von UltraLite-Clients verwendet wird. Während der Entwicklung können Sie eine SQL Anywhere-Datenbank sowohl als Referenz als auch als konsolidierte Datenbank verwenden. Datenbanken, die mit anderen Produkten eingerichtet wurden, können nicht als Referenzdatenbanken eingesetzt werden.

Referenzielle Integrität

Die Befolgung von Regeln, die für die Datenkonsistenz sorgen, vor allem hinsichtlich der Beziehungen zwischen den Primär- und Fremdschlüsselwerten in verschiedenen Tabellen. Um die referenzielle Integrität zu gewährleisten, müssen die Werte in den einzelnen Fremdschlüsseln den Primärschlüsselwerten einer Zeile in der referenzierten Tabelle entsprechen.

Siehe auch:

Referenzierendes Objekt

Ein Objekt, z.B. eine Ansicht, dessen Definition direkt ein anderes Objekt in der Datenbank, z.B. eine Tabelle, referenziert.

Siehe auch: Fremdschlüssel.

Referenziertes Objekt

Ein Objekt, z.B. eine Tabelle, das in der Definition eines anderen Objekts, z.B. einer Ansicht, direkt referenziert wird.

Siehe auch: Primärschlüssel.

Regulärer Ausdruck

Ein regulärer Ausdruck ist eine Sequenz von Zeichen, Platzhaltern und Operatoren, die ein Muster für das Durchsuchen einer Zeichenfolge festlegt.

Relationales Datenbank-Managementsystem (RDBMS)

Ein Typ von Datenbank-Managementsystem, das Daten in Form von verknüpften Tabellen speichert.

Siehe auch: Datenbank-Managementsystem (DBMS).

REMOTE DBA-Berechtigung

In SQL Remote eine für den Nachrichtenagenten (dbremote) erforderliche Berechtigungsstufe. In MobiLink ist dies die Stufe der Berechtigung, die für den SQL Anywhere-Synchronisationsclient (dbmlsync) erforderlich ist. Wenn sich der Nachrichtenagent (dbremote) oder der Synchronisationsclient als ein Benutzer verbindet, der diese Berechtigung besitzt, hat er die vollständigen DBA-Zugriffsrechte. Die Benutzer-ID verfügt über keine zusätzlichen Berechtigungen, wenn sie nicht über den Nachrichtenagenten (dbremote) oder den Synchronisationsclient (dbmlsync) verbunden ist.

Siehe auch: DBA-Berechtigung.

Replication Agent

Weitere Hinweise finden Sie unter: LTM.

Replication Server

Eine verbindungsbasierte Replikationstechnologie von Sybase, die mit SQL Anywhere und Adaptive Server Enterprise zusammenarbeitet. Sie dient zu einer nahezu in Echtzeit ausgeführten Replikation zwischen mehreren Datenbanken.

Siehe auch: LTM.

Replikation

Der gemeinsame Zugriff auf Daten zwischen physisch unterschiedlichen Datenbanken. Sybase bietet drei Replikationstechnologien an: MobiLink, SQL Remote und Replication Server.

Replikationsfrequenz

Bei der SQL Remote-Replikation ist dies eine Einstellung für die einzelnen entfernten Benutzer, die festlegt, wie oft der Nachrichtenagent des Publikationseigentümers Replikationsnachrichten an den betreffenden entfernten Benutzer sendet.

Siehe auch: Replikation.

Replikationsnachricht

In SQL Remote oder Replication Server ist dies eine Nachricht, die zwischen einer publizierenden und einer subskribierenden Datenbank versendet wird. Nachrichten enthalten Daten, Durchreichanweisungen und Informationen, die vom Replikationssystem benötigt werden.

Siehe auch:

Richtlinie

In QAnywhere ist dies die von Ihnen angegebene Bedingung, bei deren Eintreten die Nachricht übertragen werden soll.

Rollback-Log

Eine Protokollierung der Änderungen, die während der einzelnen nicht festgeschriebenen Transaktionen durchgeführt wurden. Wenn eine ROLLBACK-Anforderung oder ein Systemausfall eintritt, werden nicht festgeschriebene Transaktionen wieder aus der Datenbank entfernt und die Datenbank wird in ihren Ausgangszustand zurückversetzt. Jede Transaktion verfügt über ein separates Rollback-Log, das gelöscht wird, wenn die Transaktion abgeschlossen wurde.

Siehe auch: Transaktion.

Rolle

Bei der konzeptuellen Datenbankmodellierung sind dies Verben oder Sätze, die die Beziehung von einem Gesichtspunkt aus beschreiben. Sie können jede Beziehung mit zwei Rollen beschreiben. Beispiele für Rollen sind "enthält" und "ist ein Mitglied von".

Rollenname

Der Name eines Fremdschlüssels. Er wird als Rollenname bezeichnet, da er die Beziehung zwischen der Fremdtabelle und der Primärtabelle benennt. Standardmäßig ist der Rollenname der Tabellenname, außer ein anderer Fremdschlüssel verwendet diesen Namen bereits. In diesem Fall ist der Standard-Rollenname der Tabellenname gefolgt von einer eindeutigen dreistelligen Zahl. Sie können den Rollennamen auch selbst festlegen.

Siehe auch: Fremdschlüssel.

Schema

Die Struktur einer Datenbank, einschließlich der Tabellen, Spalten und Indizes und der Beziehung zwischen ihnen.

Server-Nachrichtenspeicher

In QAnywhere ist dies eine relationale Datenbank auf dem Server, die Nachrichten temporär speichert, bis sie an einen Client-Nachrichtenspeicher oder ein JMS-System übermittelt werden. Nachrichten werden über den Server-Nachrichtenspeicher zwischen Clients ausgetauscht.

Serverinitiierte Synchronisation

Eine Methode, um die MobiLink-Synchronisation vom MobiLink-Server aus zu initiieren.

Servermanagement-Anforderung

Eine QAnywhere-Nachricht im XML-Format, die an die QAnywhere-Systemwarteschlange gesendet wird, um den Server-Nachrichtenspeicher zu verwalten oder QAnywhere-Anwendungen zu überwachen.

Sitzungsbasierte Synchronisation

Ein Synchronisationstyp, der zu einer konsistenten Datenrepräsentation in der konsolidierten und der entfernten Datenbank führt. MobiLink ist sitzungsbasiert.

Skript

In MobiLink ist dies der Code, der für die Handhabung von MobiLink-Ereignissen geschrieben wird. Sie steuern den Datenaustausch über Programmbefehle, um die Verarbeitung den Geschäftsregeln anzupassen.

Siehe auch: Ereignismodell.

Skriptgesteuerter Upload

In MobiLink ist dies eine Methode zur Anpassung des Upload-Vorgangs als Alternative zur Verwendung der Logdatei.

Skriptversion

In MobiLink ist dies eine Gruppe von Synchronisationsskripten, die gemeinsam angewendet werden, um eine Synchronisation zu erstellen.

Snapshot-Isolation

Eine Art der Isolationsstufe, die eine festgeschriebene Version der Daten für Transaktionen zurückgibt, die Leseanforderungen ausgeben. SQL Anywhere unterstützt drei Snapshot-Isolationsstufen: Snapshot, statement-snapshot und readonly-statement-snapshot. Wenn Sie die Snapshot-Isolation verwenden, blockieren Lesevorgänge die Schreibvorgänge nicht.

Siehe auch: Isolationsstufe.

Sperre

Ein Kontrollmechanismus im Mehrbenutzerbetrieb, der die Integrität der Daten während der parallelen Ausführung mehrerer Transaktionen schützt. SQL Anywhere wendet Sperren automatisch an, um zu verhindern, dass zwei Verbindungen Daten gleichzeitig ändern oder dass Verbindungen Daten lesen, die aktuell geändert werden.

Sie steuern Sperren durch die Festlegung der Isolationsstufe.

Siehe auch:

Spiegellog

Siehe auch: Transaktionslog-Spiegel.

SQL

Die für die Kommunikation mit relationalen Datenbanken verwendete Sprache. ANSI hat Standards für SQL definiert und die jüngste Version ist SQL-2003. SQL ist ein Kürzel für Structured Query Language (strukturierte Abfragesprache).

SQL Anywhere

Die Serverkomponente der relationalen Datenbank von SQL Anywhere ist für mobile und eingebettete Umgebungen oder als Server für kleine und mittlere Unternehmen geeignet. SQL Anywhere ist auch der Name des Pakets mit dem SQL Anywhere RDBMS, dem UltraLite RDBMS, der MobiLink-Synchronisationssoftware und anderen Komponenten.

SQL Remote

Eine nachrichtenbasierte Datenreplikationstechnologie für eine Zweiwege-Replikation zwischen der konsolidierten und der entfernten Datenbank. Die konsolidierten und entfernten Datenbanken müssen SQL Anywhere sein.

SQL-Anweisung

Eine Zeichenfolge mit SQL-Schlüsselwörtern für die Weitergabe von Anweisungen an ein DBMS.

Siehe auch:

SQL-basierte Synchronisation

In MobiLink ist dies eine Methode zur Synchronisation von Tabellendaten mit von MobiLink unterstützten konsolidierten Datenbanken mithilfe von MobiLink-Ereignissen. Für eine SQL-basierte Synchronisation können Sie SQL direkt verwenden oder SQL mit den MobiLink-Server-APIs für Java und .NET zurückgeben.

Subskription

Bei der MobiLink-Synchronisation ist dies eine Verknüpfung in einer Client-Datenbank zwischen einer Publikation und einem MobiLink-Benutzer, die es gestattet, die von der Publikation beschriebenen Daten zu synchronisieren.

Bei der SQL Remote-Replikation ist dies eine Verknüpfung zwischen einer Publikation und einem entfernten Benutzer, die es dem Benutzer gestattet, Aktualisierungen der Publikation mit der konsolidierten Datenbank auszutauschen.

Siehe auch:

Sybase Central

Ein Datenbankverwaltungstool, das die Datenbankeinstellungen, die Eigenschaften und die Dienstprogramme von SQL Anywhere in einer grafischen Benutzeroberfläche anzeigt. Sybase Central kann auch für die Verwaltung anderer Sybase-Produkte, wie etwa MobiLink, eingesetzt werden.

Synchronisation

Der Prozess der Datenreplikation zwischen Datenbanken mithilfe der MobiLink-Synchronisationstechnologie.

In SQL Remote wird mit Synchronisation ausschließlich der Prozess der Initialisierung einer entfernten Datenbank mit einer Ausgangsmenge an Daten bezeichnet.

Siehe auch:

SYS

Ein Sonderbenutzer, der die meisten Systemobjekte besitzt. Es ist nicht möglich, sich als SYS anzumelden.

Systemansicht

Ein Typ einer Ansicht, die in jeder Datenbank enthalten ist und die Informationen in den Systemtabellen in einem einfach zu lesenden Format präsentiert.

Systemobjekt

Datenbankobjekte, die SYS oder dbo gehören.

Systemtabelle

Eine Tabelle, die SYS oder dbo gehört und Metadaten enthält. Systemtabellen werden auch als Data Dictionary-Tabellen bezeichnet und vom Datenbankserver erstellt und verwaltet.

Temporäre Tabelle

Eine Tabelle, die für die temporäre Speicherung von Daten erstellt wird. Es gibt zwei Typen: global und lokal

Siehe auch:

Transaktion

Eine Sequenz von SQL-Anweisungen, die eine logische Arbeitseinheit enthalten. Eine Transaktion wird vollständig abgearbeitet oder überhaupt nicht. SQL Anywhere unterstützt die Transaktionsverarbeitung, bei der integrierte Sperrfunktionen es parallelen Transaktionen ermöglichen, auf die Datenbank zuzugreifen, ohne die Daten zu beschädigen. Eine Transaktion endet mit einer COMMIT-Anweisung, die die Änderungen der Daten festschreibt, oder einer ROLLBACK-Anweisung, die alle Änderungen zurücksetzt, die während der Transaktion vorgenommen wurden.

Transaktionsintegrität

In MobiLink ist dies die garantierte Aufrechterhaltung von Transaktionen im gesamten Synchronisationssystem. Entweder wird eine Transaktion vollständig oder gar nicht synchronisiert.

Transaktionslog

Eine Datei, in der alle Änderungen einer Datenbank in der Durchführungsreihenfolge der Änderungen gespeichert werden. Das Transaktionslog steigert die Performance und gestattet eine Wiederherstellung der Daten im Fall einer Beschädigung der Datenbankdatei.

Transaktionslog-Spiegel

Eine fakultative identische Kopie der Transaktionslog-Datei, die parallel verwaltet wird. Wenn eine Datenbankänderung in die Transaktionslog-Datei geschrieben wird, wird sie auch in die Transaktionslog-Spiegeldatei geschrieben.

Eine Spiegeldatei sollte nicht auf demselben Gerät wie das Transaktionslog gespeichert werden, sodass bei einem Ausfall eines der beiden Geräte in der jeweils anderen Kopie des Logs die Daten für eine Wiederherstellung bereitstehen.

Siehe auch: Transaktionslog.

Trigger

Eine spezielle Form einer gespeicherten Prozedur, die automatisch ausgeführt wird, sobald ein Benutzer eine datenverändernde Abfrage ausführt.

Siehe auch:

Trigger auf Anweisungsebene

Ein Trigger, der ausgelöst wird, nachdem die auslösende Anweisung vollständig abgeschlossen ist.

Siehe auch:

Trigger auf Zeilenebene

Ein Trigger, der einmal für jede Zeile ausgelöst wird, in der eine Änderung vorkommt.

Siehe auch:

Übertragungsregel

In QAnywhere ist dies eine programmierte Logik, die festlegt, wann die Übertragung einer Nachricht zu erfolgen hat, welche Nachrichten übertragen werden und wann Nachrichten gelöscht werden sollen.

UltraLite

Eine Datenbank, die für kleine, mobile und eingebettete Geräte optimiert wurde. Zielplattformen sind zum Beispiel Mobiltelefone, Pager und Organizer.

UltraLite-Laufzeitsystem

Ein prozessintegriertes relationales Datenbank-Managementsystem, das einen integrierten MobiLink-Synchronisationsclient enthält. Das UltraLite-Laufzeitsystem ist integrierter Bestandteil der Bibliotheken, die von den einzelnen UltraLite-Programmierschnittstellen verwendet werden, sowie·der UltraLite-Engine.

Unterabfrage

Eine SELECT-Anweisung, die in eine andere SELECT-, INSERT-, UPDATE- oder DELETE-Anweisung bzw. eine andere Unterabfrage verschachtelt ist.

Es gibt zwei Arten von Unterabfragen: Dies sind korrelierte und verschachtelte Unterabfragen.

Upload

Die Phase der Synchronisation, in der Daten von einer entfernten Datenbank in eine konsolidierte Datenbank übertragen werden.

Validieren

Auf bestimmte Typen von Dateibeschädigungen einer Datenbank, einer Tabelle oder eines Indexes prüfen.

Verbindungs-ID

Eine eindeutige Nummer, die eine bestimmte Verbindung von einer Clientanwendung zur Datenbank kennzeichnet. Sie legen die aktuelle Verbindungs-ID mit folgender SQL-Anweisung fest:

SELECT CONNECTION_PROPERTY( 'Number' );
Verbindungsinitiierte Synchronisation

Eine Form der serverinitiierten Synchronisation von MobiLink, bei der die Synchronisation initiiert wird, wenn sich die Systemanbindung ändert.

Siehe auch: Serverinitiierte Synchronisation.

Verbindungsprofil

Eine Gruppe von Parametern, wie etwa Benutzername, Kennwort und Servername, die erforderlich sind, um eine Verbindung zu einer Datenbank herzustellen. Sie werden zur Erleichterung der Arbeit gespeichert.

Vollständige Sicherung

Eine Sicherung der gesamten Datenbank und fakultativ auch des Transaktionslogs. Eine vollständige Sicherung enthält alle Informationen in der Datenbank und bietet Schutz im Fall eines System- oder Datenträgerausfalls.

Siehe auch: Inkrementelle Sicherung.

Weitergaberecht (grant option)

Die Stufe der Berechtigung, die es einem Benutzer gestattet, anderen Benutzern Berechtigungen zu erteilen.

Windows

Die Microsoft Windows-Familie der Betriebssysteme wie Windows Vista, Windows XP und Windows 200x.

Windows CE

Weitere Hinweise finden Sie unter Windows Mobile.

Windows Mobile

Eine Betriebssystemfamilie von Microsoft für mobile Geräte.

Zeichenfolgenliteral

Ein Zeichenfolgenliteral ist eine Folge von Zeichen, die in Apostrophe eingeschlossen ist.

Zeichensatz

Ein Zeichensatz ist eine Menge von Symbolen wie Buchstaben, Ziffern, Leerstellen und andere Symbole. Ein Beispiel eines Zeichensatzes ist ISO-8859-1, auch Latin1 genannt.

Siehe auch: