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SQL Anywhere 11.0.1 (Deutsch) » Kontextsensitive Hilfe » Hilfe zum SQL Anywhere Plug-In » Einführung in die Eigenschaftsfenster von SQL Anywhere

 

Eigenschaftsfenster Publikation: Register Verbindung

Dieses Register ist nur für MobiLink relevant.

Dieses Register enthält folgende Komponenten:

Protokoll   Wählen Sie das Kommunikationsprotokoll, das für die Synchronisation verwendet werden soll. Standardmäßig wird TCP/IP verwendet.

Die Einstellungen, die Sie im Register Verbindung festlegen können, sind abhängig vom verwendeten Kommunikationsprotokoll. Alle zusätzlichen Parameter, wie z.B. buffer_size, können im Feld Erweitert gesetzt werden.

  • TCP/IP   Wählen Sie diese Option, um das TCP/IP-Protokoll für die Synchronisation zu verwenden. In den Versionen 8.0.x und 9.0.x hat die Auswahl von TCP/IP gefolgt von Certicom-Sicherheit aktivieren die gleichen Auswirkungen wie die Auswahl von TLS.

  • TLS   Wählen Sie diese Option, um TLS (Transport-Layer Security, Transportschichtsicherheit) für die Synchronisation zu verwenden. TLS unterstützt sowohl Verschlüsselung mit elliptischen Kurven (ECC) als auch RSA-Verschlüsselung. Diese Option ist nur für Version 10 und höher verfügbar.

  • HTTP   Wählen Sie diese Option, um das HTTP-Protokoll für die Synchronisation zu verwenden.

  • HTTPS   Wählen Sie diese Option, um das HTTPS-Protokoll für die Synchronisation zu verwenden. HTTPS unterstützt sowohl Verschlüsselung mit elliptischen Kurven (ECC) als auch RSA-Verschlüsselung.

  • HTTPS FIPS   Wählen Sie diese Option, um das HTTPS-Protokoll zur Synchronisation mit FIPS-bestätigten Algorithmen für die Verschlüsselung zu verwenden. Diese Option ist nur für die Versionen 8.0.x und 9.0.x verfügbar. In Datenbanken der Version 10 und später entspricht sie der Auswahl des HTTPS-Protokolls, gefolgt von der FIPS-bestätigten Option für Sicherheit.

  • ActiveSync   Wählen Sie diese Option, um ActiveSync für den Austausch von Daten mit dem MobiLink-Provider für ActiveSync einzusetzen, der sich auf dem PC befindet. Die ActiveSync-Parameter beschreiben die Kommunikation zwischen dem MobiLink-Provider für ActiveSync und dem MobiLink-Server. Diese Option ist nur für die Versionen 8.0.x und 9.0.x. verfügbar. Siehe ActiveSync-Provider-Installationsprogramm (mlasinst)

Eine vollständige Liste der Parameter, die von den jeweiligen Protokollen unterstützt werden, finden Sie unter:

Host   Die IP-Nummer oder der Hostname des Computers, auf dem der MobiLink-Server läuft. Der Standardwert ist "localhost". Sie können localhost verwenden, falls der MobiLink-Server auf demselben Computer wie der Client läuft.

Für Windows Mobile ist der Standardwert der Wert von ipaddr im Registrierungsordner Comm\Tcpip\Hosts\ppp_peer. Dies ermöglicht es einem Windows Mobile-Gerät, eine Verbindung mit einem MobiLink-Server herzustellen, der auf dem PC läuft, mit dem die Dockingstation des Windows Mobile-Geräts verbunden ist.

Auf der Palm Computing-Plattform bezieht sich der Standardwert "localhost" auf das Gerät. Es wird empfohlen, einen expliziten Hostnamen oder eine explizite IP-Adresse anzugeben.

  • Port   Der MobiLink-Server kommuniziert über einen spezifischen Port. Die Standard-Portnummer ist 2439 für TCP/IP, 80 für HTTP und 443 für HTTPS. Wenn Sie einen anderen Wert wählen, müssen Sie Ihren MobiLink-Server entsprechend konfigurieren, damit er den angegebenen Port überwacht.

Proxy-Host   Geben Sie den Hostnamen oder die IP-Adresse des Proxy-Servers ein. Der Standardwert ist localhost. Dieser Parameter ist nur für HTTP- und HTTPS-Synchronisation verfügbar.

  • Proxy-Port   Geben Sie die Portnummer des Proxy-Servers ein. Der Standardwert ist 80 für HTTP und 443 für HTTPS. Dieser Parameter ist nur für HTTP- und HTTPS-Synchronisation verfügbar.

URL-Suffix   Das Suffix, das dem URL in der ersten Zeile aller HTTP-Anforderungen hinzugefügt werden soll. Der Standardwert ist MobiLink. Dieser Parameter ist nur für HTTP- und HTTPS-Synchronisation verfügbar.

Wenn Sie die Synchronisation über einen Proxy-Server durchführen, kann das Suffix zur Ermittlung des MobiLink-Servers benötigt werden.

  • HTTP-Version   Geben Sie den Wert ein, der die HTTP-Version angibt, die für die Synchronisation verwendet werden soll. Sie können zwischen 1.0 und 1.1 wählen. Der Standardwert ist 1.1.

Automatische Verbindung   Die folgenden Optionen ermöglichen es MobiLink-Clients, die unter Windows oder Windows Mobile ausgeführt werden, sich über DFÜ-Netzwerkverbindungen zu verbinden.

Wenn die Abfolgeplanung verwendet wird, kann Ihr entferntes Gerät unbeaufsichtigt synchronisieren. Wird die Abfolgeplanung nicht verwendet, können Sie dbmlsync verwenden, ohne manuell eine Verbindung herstellen zu müssen. Weitere Hinweise finden Sie unter Synchronisation planen.

  • Netzwerkname   Geben Sie den Namen des Netzwerks an, um die MobiLink-Funktion der automatischen Einwahl verwenden zu können. Dadurch können Sie sich von Windows oder Windows Mobile aus verbinden, ohne dass Sie sich manuell einwählen müssen. Der Name sollte der Netzwerkname sein, den Sie der Dropdown-Liste Einstellungen » Verbindungen » Verbindungen (Windows Mobile) oder Netzwerkverbindungen (Windows) angegeben haben.

  • Offen lassen   Wenn Sie einen Netzwerknamen angeben, können Sie optional angeben, ob die Verbindung nach erfolgter Synchronisation bestehen bleiben (1) oder getrennt werden soll (0). Standardmäßig wird die Verbindung getrennt (0).

Sicherheit   Diese Optionen ermöglichen Ihnen die Angabe einer Ziffernfolge zur Verschlüsselung der Kommunikation über diese Verbindung. Sie können hier Informationen über das Zertifikat zur Authentifizierung des Servers in den Feldern unten angeben, und zwar für Verschlüsselung mit elliptischen Kurven und RSA-Verschlüsselung.

Erforderliche getrennt lizenzierbare Komponenten

ECC-Verschlüsselungen und FIPS-zertifizierte Verschlüsselungen erfordern eine getrennte Lizenz. Alle Technologien für starke Verschlüsselungen unterliegen Exportbestimmungen.

Weitere Hinweise finden Sie unter Getrennt lizenzierbare Komponenten.

  • Elliptische Kurven   Verwendet die Verschlüsselung mit elliptischen Kurven, um Verbindungen zu verschlüsseln. Sie können diese Chiffrierung einsetzen, um TLS über TCP/IP- und HTTPS-Verbindungen mit Datenbanken der Version 10 und später zu verschlüsseln, und TCP/IP-Verbindungen mit Datenbanken der Versionen 8 und 9. Diese Art der Verschlüsselung wurde vormals als Certicom-Verschlüsselung bezeichnet.

  • RSA   Verwendet die RSA-Chiffrierung, um Verbindungen zu verschlüsseln. Sie können diese Chiffrierung einsetzen, um TLS über TCP/IP- und HTTPS-Verbindungen mit Datenbanken der Version 10 und später zu verschlüsseln, und TCP/IP-Verbindungen mit Datenbanken der Versionen 8 und 9. Diese Chiffrierung wird in Datenbanken der Versionen 8 und 9 automatisch verwendet, wenn Sie HTTPS auswählen.

  • FIPS-bestätigt   Verwendet die FIPS-bestätigte RSA-Chiffrierung, um Verbindungen zu verschlüsseln. Sie können diese Chiffrierung einsetzen, um TLS über TCP/IP- und HTTPS-Verbindungen mit Datenbanken der Version 10 und später zu verschlüsseln, und TCP/IP-Verbindungen mit Datenbanken der Version 9. Diese Chiffrierung wird in Datenbanken der Version 9 automatisch verwendet, wenn Sie HTTPS FIPS auswählen. Diese Art der Chiffrierung ist nicht für Datenbanken der Version 8 verfügbar.

    • Zertifizierungsgesellschaft   Geben Sie den Namen der Zertifizierungsstelle oder der Organisation ein, die das Zertifikat erteilt hat. Der Wert des Servers muss mit dem des Clients übereinstimmen.

    • Zertifizierungseinheit   Geben Sie die Zertifizierungseinheit ein. Sie wird auch als Organisationseinheit bezeichnet. Der Wert des Servers muss mit dem des Clients übereinstimmen.

    • Zertifikatname   Geben Sie den allgemeinen Namen des Zertifikats ein. Der Wert des Servers muss mit dem des Clients übereinstimmen.

    • Vertrauenswürdige Zertifikate   Geben Sie den Namen der Zertifikatsdatei ein, die der Client verwendet, um den Server zu authentifizieren.

Erweitert   Geben Sie in dieses Feld gegebenenfalls weitere Parameter im Format Parameter=Wert ein, wobei die einzelnen Werte durch Semikolons voneinander getrennt werden. Um beispielsweise die maximale Größe des Hauptteils einer Nachricht mit festgelegter Inhaltslänge anzugeben, und um dem Client vorzugeben, dass er bei einer Synchronisation für alle HTTP-Anfragen versuchen soll, die gleiche TCP/IP-Verbindung zu verwenden, tragen Sie Folgendes in das Feld Erweitert ein:

buffer_size=58000;persistent=TRUE

Eine vollständige Liste der in dieses Feld einzutragenden Parameter finden Sie unter CREATE SYNCHRONIZATION USER-Anweisung [MobiLink].

Hinweis

Sie können die Verbindungsparameter für die Synchronisation auf unterschiedliche Weise festlegen.

Weitere Hinweise dazu, wie dbmlsync Optionskonflikte auflöst, finden Sie unter Prioritätenfolge.

Wenn ein Feld im Register Verbindung des Eigenschaftsfensters MobiLink-Benutzer leer ist, erbt der MobiLink-Benutzer die Einstellungen der Verbindungsparameter der Synchronisationssubskription. Sie sollten nur dann Verbindungsparameter im Register Verbindung des Eigenschaftsfensters MobiLink-Benutzer angeben, wenn Sie die Einstellungen der Publikation aufheben wollen.

Siehe auch