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SQL Anywhere 12.0.0 (Deutsch) » SQL Anywhere 12 - Änderungen und Upgrades » Neue Funktionen in Version 11.0.0 » SQL Anywhere

 

Veraltete und nicht mehr weiterentwickelte SQL Anywhere-Funktionen

  • FORMAT ASCII-Klausel für Anweisungen LOAD TABLE, UNLOAD TABLE, INPUT und OUTPUT veraltet   Die FORMAT ASCII-Klausel für die Anweisungen LOAD TABLE, UNLOAD TABLE, INPUT und OUTPUT ist veraltet und wurde durch FORMAT TEXT ersetzt. Dienstprogramme, z. B. dbunload, generieren nun Reload-Skripten mit FORMAT TEXT anstelle von FORMAT ASCII.

    Für die OUTPUT-Anweisung schreibt die FORMAT TEXT-Klausel nun die Daten in demselben Dateiformat wie FORMAT ASCII in früheren Versionen. Die bislang von FORMAT TEXT erstellte Ausgabe ist nicht mehr verfügbar.

  • Datenbankeigenschaften   Folgende Datenbankeigenschaften werden nicht unterstützt:

    • MapPages
    • PreserveSource
    • UniqueIdentifier

  • Servereigenschaften   Folgende Servereigenschaften sind in dieser Version veraltet:

    • MaxMessage
    • Message
    • MessageTime
    • MessageText
    • MessageWindowSize

  • SPX-Protokoll nicht unterstützt   Die Unterstützung für das SPX-Protokoll wurde in dieser Version entfernt. Aus diesem Grund wurden folgende Protokolloptionen entfernt:

    • ExtendedName-Protokolloption [ENAME]
    • RegisterBindery-Protokolloption [REGBIN]
    • SearchBindery-Protokolloption [BINSEARCH]

    Folgende Funktionen des SQL Anywhere .NET-Datenproviders werden nicht mehr weiterentwickelt:

    • SACommLinksOptionsBuilder-Klasse: SpxOptionsBuilder-Eigenschaft
    • SACommLinksOptionsBuilder-Klasse: SpxOptionsString-Eigenschaft
    • SASpxOptionsBuilder-Klasse

  • dbinit-Option -e nicht unterstützt   Die Option -e von dbinit, mit der bei der Datenbankerstellung die einfache Verschlüsselung festgelegt wurde, wird nicht mehr unterstützt. Verwenden Sie die Option "-ea simple", um die einfache Verschlüsselung festzulegen. Siehe Dienstprogramm Initialisierung (dbinit).

  • Nicht mehr unterstützte Datenbankoptionen   Die Unterstützung der folgenden Datenbankoptionen und ihrer zugehörigen Datenbankeigenschaften wurde aus dieser Version entfernt.

    Optionen Verhalten in dieser Version
    ansi_integer_overflow

    Ein Überlauf führt nun immer zu einem SQLSTATE = 22003 - overflow-Fehler.

    Beim Entladen oder Verbinden mit älteren Datenbanken mit materialisierten Ansichten wird die Einstellung dieser Option ignoriert.

    ansi_substring Das Verhalten der Funktion SUBSTRING entspricht nun dem ANSI/ISO SQL/2003-Verhalten. Siehe SUBSTRING-Funktion [Zeichenfolge].
    automatic_timestamp Neue Spalten mit dem Datentyp TIMESTAMP, für die kein expliziter Standardwert festgelegt ist, erhalten nie einen Standardwert vom Transact-SQL-Zeitstempel (timestamp).
    divide_by_zero_error

    Ein Nullteilungsfehler führt nun zu einem Fehler mit SQLSTATE 22012.

    Beim Entladen oder Verbinden mit älteren Datenbanken mit materialisierten Ansichten wird die Einstellung dieser Option ignoriert.

    float_as_double

    In SQL Anywhere verhält sich das FLOAT-Schlüsselwort nie wie das FLOAT-Schlüsselwort von Adaptive Server Enterprise, wenn keine Gesamtstellenzahl festgelegt ist. SQL Anywhere behandelt FLOAT-Werte nicht auf dieselbe Weise wie DOUBLE-Werte.

    Bei Open Client- und jConnect-Verbindungen unterscheidet sich dieses Verhalten vom Standardverhalten in früheren Versionen.

    Beim Entladen oder Verbinden mit älteren Datenbanken mit materialisierten Ansichten wird die Einstellung dieser Option ignoriert.

    optimistic_wait_for_commit Diese Option wird nicht mehr unterstützt.
    query_plan_on_open Es wird kein Plan mehr zurückgegeben, wenn eine OPEN-Anweisung für einen Cursor ausgeführt wird. Eine vollständigere Beschreibung erhalten Sie mithilfe der EXPLAIN-Anweisung oder der PLAN-Funktion. Siehe EXPLAIN-Anweisung [ESQL] und PLAN-Funktion [Verschiedene].
    ri_trigger_time Aktionen zur referenziellen Integrität werden nun nach den Anweisungen UPDATE oder DELETE ausgeführt.
    truncate_with_auto_commit Es wird nun sowohl vor als auch nach einer TRUNCATE TABLE-Anweisung eine COMMIT-Anweisung ausgeführt.
    tsql_hex_constant Hexadezimale Konstante werden nun wie binäre Konstante behandelt.
    uuid_has_hyphens

    UUID-Zeichenfolgen enthalten nun vier Bindestriche.

    Beim Entladen oder Verbinden mit älteren Datenbanken mit materialisierten Ansichten wird die Einstellung dieser Option ignoriert.

    percent_as_comment In früheren Versionen konnte das Prozentzeichen (%) abhängig von der Einstellung der Datenbankoption percent_as_comment als Kommentarmarkierung verwendet werden. Nun behandelt SQL Anywhere das Prozentzeichen als Modulo-Operator. Siehe MOD-Funktion [Nummerisch].

  • SQLANYSH10-Umgebungsvariable nicht unterstützt   In früheren Versionen wurde ein Teil der SQL Anywhere-Software in einem freigegebenen Verzeichnis installiert. Dieser Speicherort konnte über die Umgebungsvariable SQLANYSH10 festgelegt werden. Es wird keine Software mehr in einem freigegebenen Verzeichnis installiert und die Umgebungsvariable SQLANYSH10 wird nicht mehr verwendet.

    Bei der Verwendung einer dialogfreien Installation müssen Sie den Speicherort nicht mehr mit der Umgebungsvariablen SHARED_DIR festlegen. Siehe Dialogfreie Installation für das Deployment.

  • sa_get_server_messages-Systemprozedur nicht mehr unterstützt   In früheren Versionen konnten Sie die Systemprozedur sa_get_server_messages verwenden, um Konstante aus dem Meldungsfenster des Datenbankservers als Ergebnismenge zurückzugeben. Nun können Sie diese Informationen mit der Systemprozedur sa_server_messages abfragen. Siehe sa_server_messages-Systemprozedur.

  • background_priority-Option veraltet   Die background_priority-Option wird nicht mehr weiterentwickelt. Verwenden Sie stattdessen die Option priority. Siehe priority-Option.

  • encrypt_aes_random_iv-Option veraltet   Die Unterstützung der Datenbankoption encrypt_aes_random_iv wurde in dieser Version entfernt. Nun wird immer ein zufälliger IV (Initialisierungsvektor) verwendet.

  • DLL-Protokolloption nicht unterstützt   Die Unterstützung für die DLL-Protokolloption wurde entfernt. Windows-Datenbankserver und -Clients verwenden Winsock 2.2. Windows Mobile-Clients verwenden Winsock 1.1. Siehe TCP/IP-Protokoll verwenden.

  • SQL Anywhere Broadcast Repeater-Dienstprogramm umbenannt   In Version 10 wurde das SQL Anywhere Broadcast Repeater-Dienstprogramm mit dem Befehl dbns10 ausgeführt. In dieser Version heißt der Befehl dbns11. Siehe Broadcast Repeater-Dienstprogramm (dbns12).

  • Umgebungsvariable SQLANY10 und SQLANYSAMP10 umbenannt   Die Umgebungsvariablen SQLANY10 und SQLANYSAMP10 wurden in SQLANY11 bzw. SQLANYSAMP11 umbenannt. Weitere Hinweise finden Sie unter: