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SQL Anywhere 12.0.0 (Deutsch) » Kontextsensitive Hilfe » Hilfe zum MobiLink-Monitor

 

Fenster Optionen: Registerkarte Diagramm

Das Auslastungsdiagramm bietet eine grafische Darstellung der MobiLink-Monitor-Daten.

Diese Registerkarte enthält folgende Komponenten:

Liste Auslastungsstatistik   Aktivieren und deaktivieren Sie die aufgelisteten Eigenschaften, um festzulegen, welche davon im Auslastungsdiagramm angezeigt werden.

  • Anzeigen   Mit dieser Option zeigen Sie die Eigenschaften im Auslastungsdiagramm an. Eigenschaften, die nicht mit einem Häkchen versehen sind, werden nicht angezeigt.

  • Eigenschaft   Zeigt die verfügbaren Eigenschaften, die im Auslastungsdiagramm angezeigt werden können. Nur Eigenschaften, die mit einem Häkchen versehen sind, werden im Diagramm angezeigt.

    Die Liste der Eigenschaften stammt vom MobiLink-Server oder von der .mlm-Datei und wird unter mlmonitorsettings gespeichert. Wenn Sie mlmonitorsettings löschen, erhalten die Eigenschaften Platzhalterwerte (19 bis 24).

    Die folgenden Eigenschaften stehen zur Verfügung:

    • TCP/IP-Work-Warteschlange   Diese Warteschlange stellt die Arbeit der niedrigsten Netzwerkschicht im MobiLink-Server dar. Diese Schicht ist für das Lesen und Schreiben von Paketen aus und in das Netzwerk verantwortlich. Die Warteschlange enthält Lese- und Schreibanforderungen. Sie nimmt zu, wenn sie über eingehende Daten informiert wird, die aus dem Netzwerk gelesen werden sollen, bzw., wenn sie vom Stream-Worker angewiesen wird, in das Netzwerk zu schreiben.

      Diese Warteschlange wird für gewöhnlich gesichert, wenn ein Rückstand von Lese- bzw. Schreibanforderungen vorliegt. Lesevorgänge können gesichert werden, wenn der MobiLink-Server viel Arbeitsspeicher (RAM) benötigt und häufig Speicherseiten aus- und eingelagert werden. In diesem Fall empfiehlt es sich, den Arbeitsspeicher zu vergrößern. Schreibvorgänge können bei einer schlechten Netzwerkverbindung zwischen Clients und Server gesichert werden. Wenn diese Warteschlange als einzige gesichert wird, überprüfen Sie die CPU-Auslastung. Bei hoher CPU-Auslastung liegen wahrscheinlich Lese- und Speicherprobleme vor. Bei niedriger CPU-Auslastung liegen unter Umständen langsame Schreibvorgänge vor. Ziehen Sie ein schnelleres Netzwerk in Erwägung.

    • Stream-Work-Warteschlange   Diese Warteschlange stellt die Arbeit der höchsten Netzwerkschicht im MobiLink-Server dar. Diese Schicht ist für Netzwerkprotokolle höherer Ebenen wie z.B. HTTP, Verschlüsselung und Komprimierung verantwortlich. Diese Warteschlange nimmt zu, wenn viele Lesevorgänge von der TCP/IP-Schicht eingehen bzw. viele Schreibanforderungen von der Befehlsprozessorschicht eingehen. Wenn diese Warteschlange als einzige gesichert wird, sollten Sie einige Netzwerkprotokolle wie z.B. HTTP oder Komprimierung löschen. Ist dies nicht möglich, sollten Sie mithilfe der Option -sm die Anzahl der gleichzeitig ausführbaren Synchronisationen verringern. Siehe mlsrv12-Option -sm.

    • Heartbeat-Work-Warteschlange   Diese Warteschlange stellt die Schicht im MobiLink-Server dar, die für das Senden von Impulssignalen im Server verantwortlich ist. Diese Schicht ist z.B. für das Auslösen von Beispielimpulsen im Sekundentakt an die angeschlossenen MobiLink-Monitore zuständig.

      Da es höchst unwahrscheinlich ist, dass diese Warteschlange gesichert wird, ist sie standardmäßig nicht sichtbar.

    • Befehlsprozessor-Work-Warteschlange   Diese Warteschlange stellt die Arbeit des MobiLink-Servers dar, nämlich das Interpretieren interner MobiLink-Protokollbefehle und die Anwendung dieser Befehle auf die konsolidierte Datenbank. Diese Warteschlange wächst, wenn zahlreiche Abfragen ankommen. Zu den Abfragetypen gehören Synchronisationanforderungen, MobiLink-Listener-Anforderungen, Anforderungen des Dienstprogramms MobiLink File Transfer (mlfiletransfer) usw. Die Warteschlange nimmt zudem zu, wenn die konsolidierte Datenbank mit der Verarbeitung von Synchronisationen beschäftigt ist und weitere Synchronisationsanforderungen eingehen.

      Wenn diese Warteschlange als einzige gesichert wird, überprüfen Sie die CPU-Auslastung. Bei hoher CPU-Auslastung ist möglicherweise das Anforderungsvolumen zu hoch. Versuchen Sie, mithilfe der Option -sm die Anzahl der gleichzeitig ausführbaren Synchronisationen zu verringern. Versuchen Sie bei niedriger CPU-Auslastung, die Leistungsfähigkeit der konsolidierten Datenbank zu verbessern. Siehe mlsrv12-Option -sm.

    • Beschäftigte DB-Worker   Dieser Wert zeigt an, wie stark der MobiLink-Server mit der konsolidierten Datenbank beschäftigt ist. Jede Einheit in diesem Wert steht für einen Datenbank-Worker-Thread, der mit einem Vorgang in der Datenbank beschäftigt ist. Es wird nicht zwischen Einfügungen, Aktualisierungen, Löschungen und Auswahlvorgängen unterschieden. Wenn dieser Wert Null ist, arbeitet der Server nicht in der konsolidierten Datenbank.

      Wenn dieser Wert hoch ist (nahe am Maximum, das mit der Option mlsrv12 -w eingestellt wurde), treibt der MobiLink-Server die Verarbeitung in der konsolidierten Datenbank so stark wie möglich voran. Wenn der Durchsatz in diesem Fall zufriedenstellend ist, ist kein Eingreifen erforderlich. Falls der Durchsatz nicht zufriedenstellend ist, sollten Sie die Anzahl der Datenbank-Worker-Threads mit der Option -w erhöhen. Beachten Sie, dass ein höherer Wert bei der Option -w zu mehr Konflikten zwischen den Verbindungen führt. Dies ist besonders nachteilig, wenn alle Verbindungen Uploads durchführen. Möglicherweise müssen Sie daher mit der Option mlsrv12 -wu eine niedrigere Grenze für Uploads durch Datenbank-Worker-Threads festlegen. Wenn Sie Probleme haben, mit den Optionen -w und -wu die richtigen Einstellungen für einen angemessenen Durchsatz zu finden, sollten Sie die Synchronisationsskripten auf mögliche Konflikte überprüfen. Außerdem finden Sie in der RDBMS-Dokumentation Informationen über Möglichkeiten, die Gesamtperformance Ihrer konsolidierten Datenbank zu verbessern. Siehe mlsrv12-Option -w und mlsrv12-Option -wu .

    • OE-Arbeitswarteschlange   Dies stellt die Größe der Outbound Enabler-Warteschlange (OE) dar. Die Warteschlangengröße richtet sich nach der Netzwerk-I/O-Aktivität zwischen dem überwachten MobiLink-Server und den Relay Servern.

    • OE-Arbeitswarteschlange   Dies stellt die Größe der Notifier-Arbeitswarteschlange dar. Die Warteschlangengröße wird erhöht, wenn die konsolidierte Datenbank zu langsam mit den Ergebnissen der Notifier-Abfragen reagiert.

      Die Notifier-Abfragen für entfernte Aufgaben sind sehr einfach, geben aber möglicherweise bei großen Deployments viele Zeilen zurück. Die Warteschlangengröße ist proportional zur Länge der Zeit, die der Notifier benötigt, um die Benachrichtigungen der entfernten Aufgabe abzurufen.

    • Work-Warteschlange für dynamischen Cache   Diese Warteschlange repräsentiert die erforderliche Zeitdauer für die Durchführung der dynamischen Anpassung der Cachegröße. Diese Zeile ist standardmäßig ausgeblendet.

  • Farbe   Klicken Sie für jede Eigenschaft auf Farbe und wählen Sie eine Farbe aus der Dropdown-Liste, mit der die Eigenschaft im Auslastungsdiagramm dargestellt werden soll.

  • Skaleneinteilung   Um einen Diagrammwert zu ändern, doppelklicken Sie in das Feld Dezimalstellen und geben Sie einen Wert ein.

    Die vertikale Skala des Auslastungsdiagramms geht von 0 bis 100. Diese Werte stehen für 0 bis 100%. Jeder Wert hat seine eigene Skala. Standardmäßig hat die Skaleneinteilung den Wert 5. Dies bedeutet, dass Werte von 0 bis 20 erwartet werden, die durch Multiplikation mit 5 in den Bereich von 0 bis 100 fallen. Wenn ein Wert auftritt, der größer als 20 ist, wird die Skaleneinteilung automatisch angepasst, sodass der höchste Wert 100 ist.

    Um den Maximalwert in der Anzeige zu ermitteln, teilen Sie 100 durch die Skaleneinteilung. Beispiel: Wenn die Skala der TCP/IP-Arbeitswarteschlange den Wert 2,381 hat, beträgt der Maximalwert 100/2,381 = 42. Der tatsächliche Maximalwert ist normalerweise nicht wichtig. Wichtig ist stattdessen, dass die Werte gegen Anfang des Diagramms den größten derzeit bekannten Wert für die genannte Eigenschaft erreichen, d.h. die Spitzenlast für diese Eigenschaft, wie aus der aktuellen Monitor-Sitzung ersichtlich.

    Wenn die Diagramme beständig im oberen Bereich der Anzeige verlaufen und Sie keinen Synchronisationsdurchsatz feststellen, liegt unter Umständen ein Performanceproblem vor, das behoben werden muss. Ähnliches gilt, wenn ein oder mehrere Werte im Laufe der Zeit langsam nach oben verlaufen, ohne abzunehmen. In diesem Fall liegt wahrscheinlich ein Performanceproblem vor. Beachten Sie, dass die Diagramme oftmals bei guter Performance des MobiLink-Servers gegen Anfang der Anzeige verlaufen. Das bedeutet, dass der MobiLink-Server beschäftigt ist und den Vorgang korrekt verarbeitet.

Auswahlrahmen   Wählen Sie aus der Dropdown-Liste eine Farbe für den Rahmen des Auslastungsdiagramms. Standardmäßig wird der Rahmen in schwarz dargestellt.

Rasterlinien   Wählen Sie aus der Dropdown-Liste eine Farbe für die Rasterlinien. Standardmäßig werden die Rasterlinien in hellgrau dargestellt.

Diagrammhintergrund   Wählen Sie aus der Dropdown-Liste eine Farbe für den Diagrammhintergrund. Standardmäßig ist die Hintergrundfarbe Weiß.

Antialiasing zur Glättung des Diagramms verwenden   Antialiasing ist eine Technik zur Glättung des Erscheinungsbilds von Grafiken. Wenn Sie diese Option auswählen, erhöht sich die Anzeigequalität der Grafik, jedoch kann die Dauer für ihre Erstellung verlängert werden.

 Siehe auch