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SQL Anywhere 12.0.1 (Deutsch) » SQL Anywhere Server - SQL-Benutzerhandbuch » Gespeicherte Prozeduren, Trigger, Batches und benutzerdefinierte Funktionen

 

Behandlung von Fehlern und Warnungen

Nachdem ein Anwendungsprogramm eine SQL-Anweisung ausgeführt hat, kann es einen Statuscode ablesen. Dieser Statuscode (oder Rückgabecode) zeigt, ob die ausgeführte Anweisung erfolgreich abgeschlossen wurde oder fehlschlug, und gibt den Grund für ein eventuelles Fehlschlagen an. Derselbe Mechanismus kann verwendet werden, um den Erfolg oder den Fehlschlag einer CALL-Anweisung für eine Prozedur anzuzeigen.

Die Fehlerberichte benutzen die Statusbeschreibungen SQLCODE oder SQLSTATE.

Bei jeder ausgeführten SQL-Anweisung wird ein Wert in spezielle Prozedurvariablen gesetzt, die SQLSTATE und SQLCODE genannt werden. Der Spezialwert gibt an, ob während der Anweisungsausführung ungewöhnliche Bedingungen aufgetreten sind. Sie können den Wert von SQLSTATE oder SQLCODE in einer IF-Anwendung nach einer SQL-Anweisung prüfen und entsprechende Maßnahmen bei Erfolg oder Fehlschlag der Anweisung ergreifen.

Beispiel: Die SQLSTATE-Variable kann benutzt werden, um anzuzeigen, ob eine Zeile erfolgreich abgerufen werden konnte. In der TopCustomerValue-Prozedur wurde der SQLSTATE-Test verwendet, um zu erkennen, dass alle Zeilen einer SELECT-Anweisung verarbeitet wurden.

 Siehe auch

Standardmäßige Behandlung von Fehlern
Fehlerbehandlung mit ON EXCEPTION RESUME
Standardmäßige Behandlung von Warnungen
Ausnahmeroutinen
Verschachtelte zusammengesetzte Anweisungen und Ausnahmeroutinen