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SQL Anywhere 12.0.1 (Deutsch) » MobiLink - Serveradministration » MobiLink-Server-APIs » Schreiben eines Synchronisationsskripts in Java » Java-Synchronisationslogik

 

Benutzerdefinierte Startklassen

Sie können Startklassen definieren, die beim Serverstart automatisch geladen werden. Diese Funktion gestattet es Ihnen, Java-Code zu schreiben, der ausgeführt wird, wenn der MobiLink-Server die Java VM startet, also vor der ersten Synchronisation. Das bedeutet, dass Sie vor der Synchronisationsanforderung eines Benutzers Verbindungen oder Cachedaten erstellen können.

Hierzu verwenden Sie die Option DMLStartClasses der mlsrv12-Option -sl java. Die mlsrv12-Befehlszeile kann beispielsweise Folgendes enthalten. Damit wird bewirkt, dass mycl1 und mycl2 als Startklassen geladen werden.

-sl java(-DMLStartClasses=com.test.mycl1,com.test.mycl2)

Klassen werden in der Reihenfolge geladen, in der sie aufgelistet sind. Wenn dieselbe Klasse mehr als einmal aufgelistet ist, wird mehr als eine Instanz erstellt.

Alle Startklassen müssen "public" sein und einen öffentlichen Konstruktor haben, der keine Argumente oder ein Argument vom Typ ianywhere.ml.script.ServerContext akzeptiert.

Die Namen der geladenen Startklassen werden mit der Meldung "Java-Startklasse geladen: Klassenname" in der MobiLink-Protokolldatei ausgegeben.

Weitere Hinweise zu den Optionen der Java VM finden Sie unter mlsrv12-Option -sl java.

Welche Startklassen beim Serverstart erstellt werden, finden Sie unter ServerContext.getStartClassInstances-Methode [MobiLink-Server Java].

 Beispiel