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SQL Anywhere 12.0.1 (Deutsch) » MobiLink - Erste Orientierung » Praktische Einführungen in MobiLink » Praktische Einführung: Verwenden der direkten Zeilenbehandlung

 

Lektion 8: Synchronisieren

In dieser Lektion wird davon ausgegangen, dass Sie bereits alle vorherigen Lektionen abgeschlossen haben. Siehe Lektion 1: Einrichten einer Textdatei-Datenquelle.

Das dbmlsync-Dienstprogramm startet die MobiLink-Synchronisation für entfernte SQL Anywhere-Datenbanken. Bevor Sie dbmlsync starten, fügen Sie Bestelldaten und -kommentare zu Ihrer entfernten Datenbank hinzu.

 Einrichten der clientseitigen entfernten Daten und Synchronisieren
  1. Verbinden Sie sich über Interactive SQL mit der MobiLink-Clientdatenbank, falls dies nicht schon geschehen ist, und führen Sie folgenden Befehl aus:

    dbisql -c "SERVER=remote1;UID=DBA;PWD=sql"
  2. Führen Sie die folgende Anweisung aus, um der RemoteOrders-Tabelle in der Clientdatenbank eine Bestellung hinzuzufügen:

    INSERT INTO RemoteOrders (order_id, product_id, quantity, order_status)
     VALUES (1,12312,10,'new');
  3. Fügen Sie der OrderComments-Tabelle in der Clientdatenbank einen Kommentar hinzu, indem Sie folgende Anweisung in Interactive SQL ausführen:

    INSERT INTO OrderComments (comment_id, order_id, order_comment)
     VALUES (1,1,'send promotional material with the order');
  4. Führen Sie die folgende Anweisung in Interactive SQL aus, um Ihre Änderungen festzuschreiben:

    COMMIT;
  5. Führen Sie den folgenden Befehl aus:

    dbmlsync -c "SERVER=remote1;UID=DBA;PWD=sql" -e scn=on -o rem1.txt -v+

    Die folgende Tabelle enthält eine Beschreibung für jede dbmlsync-Option, die in dieser Lektion verwendet wurde:

    Option Beschreibung
    -c Legt die Verbindungszeichenfolge fest.
    -e scn Aktiviert SendColumnNames. Dieses Verhalten ist bei der direkten Zeilenbehandlung erforderlich, wenn Sie Spalten nach Namen referenzieren möchten.
    -o Legt die Meldungslogdatei rem1.txt fest
    -v+ Die Option -v legt fest, welche Informationen protokolliert werden. Mit -v+ wird die maximale ausführliche Protokollierung aktiviert.

    Sobald Sie den MobiLink-Synchronisationsclient gestartet haben, werden Sie darüber informiert, dass die Synchronisation durchgeführt wurde. Bei der SQL-basierten Synchronisation werden Zeilen aus der RemoteOrders-Tabelle des Clients in die RemoteOrders-Tabelle der konsolidierten Datenbank übertragen.

    Bei der Java- oder .NET-Verarbeitung wurden Ihre Kommentare in orderComments.txt eingefügt.

  6. Schließen Sie alle SQL Anywhere MobiLink-Clientfenster.

  7. Fügen Sie eine Antwort in orderResponses.txt ein, um den Download zur entfernten Datenbank durchzuführen. Diese Aktion wird serverseitig durchgeführt.

    Fügen Sie den folgenden Text zu orderResponses.txt hinzu. Trennen Sie einzelne Einträge mit dem Tabulatorzeichen. Am Zeilenende drücken Sie die Eingabetaste.

    1	1	Promotional material shipped
  8. Führen Sie die Synchronisation mithilfe des dbmlsync-Clientdienstprogramms aus.

    Diese Aktion wird clientseitig durchgeführt.

    Führen Sie den folgenden Befehl aus:

    dbmlsync -c "SERVER=remote1;UID=DBA;PWD=sql" -o rem1.txt -v+ -e scn=on

    Das MobiLink-Clientdienstprogramm wird geöffnet.

    Hinweis

    Zeilen, die mithilfe der direkten Zeilenbehandlung heruntergeladen wurden, werden nicht von der mlsrv12-Option -v+ gedruckt, sondern von der entfernten Option -v+ in der entfernten Logdatei.

  9. In Interactive SQL überprüfen Sie mit der OrderComments-Tabelle, ob die Zeile heruntergeladen wurde.

    Führen Sie hierzu die folgende SQL-Anweisung aus:

    SELECT OrderComments;
  10. Fortfahren mit Aufräumen.

 Siehe auch