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SQL Anywhere 12.0.1 (Deutsch) » Relay Server » Relay Server mit MobiLink

 

Beispielszenario

Bevor MobiLink-Clients eine Verbindung mit einer Farm herstellen können, müssen Sie die Konfigurationsdatei mit den geeigneten Einstellungen konfigurieren und bereitstellen.

Voraussetzungen

Verwenden Sie in diesem Szenario die Microsoft IIS-Version des Relay Servers.

Kontext und Bemerkungen

Angenommen, Unternehmen ABC hat eine mobile Anwendung entwickelt und möchte nun die Deployment-Laufzeitversion einrichten, um die mobile Anwendung zu bedienen. Zunächst umfasst das Deployment 10000 Geräte, und es wird eine Zunahme der Geräte erwartet. Der Kunde möchte daher eine fehlertolerante Umgebung mit Lastverteilung, die die heutige Arbeitslast verarbeiten und problemlos auf eine größere Zahl mobiler Deployments erweitert werden kann. Basierend auf den Merkmalen der Datensynchronisation der mobilen Anwendung hat der Kunde sich für folgende Konfiguration entschieden:

  • 2 MobiLink-Server
  • 2 Relay Server
  • 1 Lastverteiler
  • Jeder Relay Server wird auf einem eigenen Computer per Deployment bereitgestellt. Zwei Computer mit den Hostnamen rs1.abc.com und rs2.abc.com werden verwendet.

  • Jeder MobiLink-Server wird auf einem eigenen Computer per Deployment bereitgestellt. Den beiden MobiLink-Servern werden die Namen ml1 und ml2 zugewiesen. Sie gehören zur Backend-Serverfarm namens abc.mobilink.

  • Auf den Lastverteiler kann mit dem Hostnamen www.abc.com zugegriffen werden.

  • Zur maximalen Sicherheit wird HTTPS von allen Clients und Outbound Enablern verwendet, um eine Verbindung zu den Relay Servern herzustellen. Es wird davon ausgegangen, dass alle Webserver über ein Zertifikat einer bekannten Zertifizierungsstelle verfügen und die Backend-Servercomputer jeweils das entsprechende vertrauenswürdige Stammzertifikat in ihren Standardzertifikatsspeichern haben.

 Einrichten der Relay Server-Farm
  1. Im ersten Schritt erstellen Sie die Relay Server-Konfigurationsdatei.

    Die Datei mit der Konfiguration muss rs.config heißen. Für dieses spezielle Szenario wird folgende Konfigurationsdatei verwendet.



    #
    # Options
    #
    [options]
    verbosity = 1
    
    #
    # Define the Relay Server farm
    #
    [relay_server]
    host = rs1.abc.com
    
    [relay_server]
    host = rs2.abc.com
    
    #
    # Define the MobiLink back-end server farm
    #
    [backend_farm]
    id = abc.mobilink
    client_security = on
    backend_security = on
    
    #
    # List MobiLink servers that are connecting to the Relay Server farm
    #
    [backend_server]
    farm = abc.mobilink
    id = ml1
    token = mltoken1
    
    [backend_server]
    farm = abc.mobilink
    id = ml2
    token=mltoken2
    
  2. Nehmen Sie ein Deployment der Konfigurationsdatei rs.config sowie der Relay Server-Komponenten auf den beiden Computern vor, auf denen der Relay Server ausgeführt wird.

  3. Starten Sie mit dem integrierten Outbound Enabler den MobiLink-Server auf den beiden Computern, auf denen die MobiLink-Server ausgeführt werden.

    Auf dem Computer, auf dem der MobiLink-Server mit der ID ml1 ausgeführt wird:

    mlsrv12 -x oe<config=oe1.txt> -zs ml1 <other ML options>

    wobei oe1.txt = -f abc.mobilink -id ml1 -t mltoken1 -cr "host=www.abc.com;port=443;https=1"

    Auf dem Computer, auf dem der MobiLink-Server mit der ID ml2 ausgeführt wird:

    mlsrv12 -x oe<config=oe2.txt> -zs ml2 <other ML options>

    wobei oe2.txt = -f abc.mobilink -id ml2 -t mltoken2 -cr "host=www.abc.com;port=443;https=1"

    Siehe mlsrv12-Option -x.

Ergebnisse

Wenn alle Server und Outbound Enabler ausgeführt werden, können MobiLink-Clients mithilfe der folgenden Verbindungsinformationen eine Verbindung zu der Farm herstellen:

  • HTTPS   protocol

  • host   www.abc.com

  • url_suffix   /rs/client/rs_client.dll/abc.mobilink

Nächste Schritte

Keine.

 Siehe auch