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SQL Anywhere 12.0.1 (Deutsch) » SQL Anywhere 12 - Änderungen und Upgrades » Neue Funktionen in Version 12.0.1

 

Verhaltensänderungen von SQL Anywhere

Nachstehend finden Sie eine Liste der Verhaltensänderungen von SQL Anywhere, die in Version 12.0.1 eingeführt wurden. Hinweise zu den unterstützten Plattformen und Versionen finden Sie unter [external link] http://www.sybase.com/detail?id=1061806.

  • Von der LOAD und UNLOAD TABLE-Anweisung verwendete Escapezeichen    In früheren Versionen durfte das Escapezeichen für diese Anweisungen nicht länger als 1 Byte sein. Nun wird empfohlen, dass die für das Escapezeichen angegebene Zeichenfolge nicht länger als 255 Byte ist. Es wird aber empfohlen, dass die Zeichenfolge nicht mehr als ein Zeichen umfasst.

  • Minimale und anfängliche Cachegröße kann sich abhängig von der maximalen Cachegröße erhöhen   Wenn Sie versuchen, Ihre anfängliche oder minimale Cachegröße auf einen Wert, der kleiner ist als ein Achtel der maximalen Cachegröße zu setzen, werden die anfängliche bzw. die minimale Cachegröße automatisch relativ zur maximalen Cachegröße erhöht. Daher sind die minimale und die anfängliche Cachegröße häufig größer als in früheren Versionen.

  • Änderungen des Bereichs der reserved_keywords-Option   Früher konnten Sie die reserved_keywords-Option für einzelne Benutzer festlegen oder angeben, dass die Einstellung temporär war. Wenn die temporären Einstellungen oder die Einstellungen auf Benutzerebene jedoch bei der Ausführung bestimmter DDL-Anweisungen von den entsprechenden PUBLIC-Einstellungen abwichen, gab es möglicherweise Probleme bei der Wiederherstellung oder dem Neuaufbau der Datenbank.

    Die folgende Verhaltensänderung für die reserved_keywords-Option gilt für neue Datenbanken der Version 12.0.1:

    • Temporäre und Nicht-PUBLIC-Einstellungen sind nicht zulässig.

    Die folgenden Verhaltensänderungen der reserved_keywords-Option gelten für vorhandene Datenbanken der Version 12:

    • Vorhandene Nicht-PUBLIC-Einstellungen werden während der Ausführung ignoriert.

    • Das Entfernen von vorhandenen Nicht-PUBLIC-Einstellungen ist zulässig.

    • Dbunload ignoriert vorhandene Nicht-PUBLIC-Einstellungen.

  • Optionen der Multiprogramming-Stufe   Früher wurden Datenbankserver-Optionen zur Multiprogramming-Stufe, die sich ausschließlich auf den Netzwerk-Datenbankserver (dbsrv12) bezogen, vom Personal Datenbankserver (dbeng12) ohne Generierung einer Fehlermeldung ignoriert. Nun generieren die folgenden Datenbankserveroptionen eine Warnung, wenn sie auf dem Personal Datenbankserver verwendet werden:

    • dbsrv12-Serveroption -gna
    • dbsrv12-Serveroption -gnh
    • dbsrv12-Serveroption -gnl
    • dbsrv12-Serveroption -gns

  • Änderung der Datenbankserveroption -zt   Die Datenbankserveroption -zt macht die Eigenschaften ReqCountBlockIO und ReqTimeBlockIO nicht mehr verfügbar. Diese beiden Eigenschaften sind nun immer verfügbar, unabhängig davon, ob die RequestTiming-Verbindungseigenschaft aktiviert ist.

  • Änderung des ODBC-Verbindungsparameters für die SQLTables-Funktion   Wenn Sie die ODBC-Funktion SQLTables ausführen, gibt die TABLE_TYPE-Spalte nun für materialisierte Ansichten standardmäßig den Wert VIEW zurück. In früheren Versionen gab die Funktion den Wert MATERIALIZED VIEW zurück. Sie können dieses Standardverhalten mit dem MATVIEW-Verbindungsparameter ändern. Siehe Verbindungsparameter MatView (MATVIEW).

  • CONVERT-Funktion   Die syntaktische Analyse (Parsing) von formatierten Zeit-Zeichenfolgen wurde so erweitert, dass der Zeitteil einer Zeichenfolge akzeptiert wird, vorausgesetzt, er hat das Format hh:nn:ss.ssssssAA. Die Zeit-Zeichenfolge muss die Stundenzahl angeben. Alle anderen Teile der Uhrzeit sind optional. Der AM/PM-Indikator wird immer akzeptiert, unabhängig davon, ob Teile der Uhrzeit weggelassen werden. Dies erlaubt bis zu sechs Stellen nach der Sekundenangabe, um Mikrosekunden anzugeben.

    Diese Änderung betrifft die Konvertierung von Zeichenfolgen in TIME und TIMESTAMP. Siehe CONVERT-Funktion [Datentypkonvertierung].

    SQL Anywhere 10 und spätere Versionen konnten Konvertierungen einer Zeichenfolge in einen Zeitwert mithilfe der CONVERT-Funktion und einem angegebenen Formatstil zurückweisen, die in früheren Versionen waren. Beispiel: Die folgende Anweisung wird in Version 9 akzeptiert, jedoch in Version 10 und höher zurückgewiesen:

    SELECT CONVERT( TIME, '11:45am', 14 ) tm_conv 

    Das Verhalten bei der Konvertierung von Zeichenfolgen in TIME wurde von Version 9 von SQL Anywhere zu Version 10 und höher geändert. Version 10 und später wenden dieselben Regeln an, die bei Konvertierungen von Zeichenfolgen in TIMESTAMP gelten. Beispiel: Die Zeichenfolge 11:45amstimmt nicht exakt mit dem Formatstil 14 (hh:nn:ss.sss) überein, da sie einen amIndikator enthält, der nicht im Stil enthalten ist.

    Die folgende Anweisung wird in Version 9 akzeptiert, jedoch in Version 10 und höher zurückgewiesen, weil die Zeichenfolge nicht mit dem Formatstil 101 (mm/tt/jjjj) übereinstimmt:

    SELECT CONVERT( TIME, '1991-02-03 11:45', 101 )

  • Änderung des lizenzierten Benutzers und Firmennamens mit dem Serverlizenz-Dienstprogramm (dblic)   Sie können nun den lizenzierten Benutzer und die lizenzierte Firma ändern, ohne die Benutzerzahl und den Lizenztyp anzugeben. Siehe Dienstprogramm für die Serverlizenzierung (dblic).