Click here to view and discuss this page in DocCommentXchange. In the future, you will be sent there automatically.

SQL Anywhere 12.0.1 (Deutsch) » SQL Anywhere 12 - Änderungen und Upgrades » Neue Funktionen in Version 11.0.0 » SQL Anywhere

 

Verhaltensänderungen von SQL Anywhere

Im Folgenden finden Sie eine nach Kategorien sortierte Liste der Änderungen von SQL Anywhere in Version 11.0.0.

  • Katalogänderungen   Folgende Tabelle enthält die Katalogänderungen in Version 11.0.0.

    Um diese Änderungen zu erhalten, müssen Sie ein Upgrade Ihrer Datenbank durchführen. Siehe SQL Anywhere-Server-Ugrades.

    Tabellenname bzw. Ansichtsname Beschreibung der Änderung
    ISYSTAB/SYSTAB
    • Die neue Spalte dbspace_id wurde hinzugefügt. Sie soll die derzeitige Spalte file_id ersetzen.

    • Die Spalte file_id wird nicht mehr empfohlen. Verwenden Sie stattdessen die Spalte dbspace_id. Für globale temporäre Tabellen zeigt SYSTAB.file_id nun auf den temporären DBSpace anstatt auf den DBSpace SYSTEM.

    • Die neue Spalte last_modified_tsn speichert eine sequenzielle Zahl für die Transaktion, die die Tabelle geändert hat.

    ISYSIDX/SYSIDX
    • Die neue Spalte dbspace_id wurde hinzugefügt. Sie soll die derzeitige Spalte file_id ersetzen.

    • Die Spalte file_id wird nicht mehr empfohlen. Verwenden Sie stattdessen die Spalte dbspace_id.

    ISYSFILE Diese Systemtabelle wird nicht mehr empfohlen. Alle Spalten, ausgenommen lob_map, befinden sich nun in der (neuen) Systemtabelle ISYSDBSPACE. Die Spalte lob_map befindet sich nun in der (neuen) Systemtabelle ISYSDBFILE.
    ISYSDBFILE/SYSDBFILE Neue Tabelle für Informationen über DBSpaces.
    ISYSDBSPACE/SYSDBSPACE Neue Tabelle für Informationen über DBSpaces.
    SYSDBSPACEPERM/ISYSDBSPACEPERM Neue Tabelle für DBSpace-Berechtigungen.
    ISYSOBJECT/SYSOBJECT Die Spalte file_id wurd in dbspace_id umbenannt. Die Spalte object_type kann zwei neue Werte enthalten: 17 (Textkonfiguration) und 18 (DBSpace).
    SYSINDEXES Das Feld indextype identifiziert nun Fremdschlüssel- und Primärschlüsselindizes als Primärschlüssel bzw. Fremdschlüssel, um sie von anderen Indizes zu unterscheiden.
    ISYSCAPABILITYNAME Diese Tabelle ist im Katalog nicht mehr vorhanden. Die zugehörige Systemansicht SYSCAPABILITYNAME ist weiterhin verfügbar, doch sie wird mithilfe von Servereigenschaften generiert.
    ISYSEVENTTYPE Diese Tabelle ist im Katalog nicht mehr vorhanden. Die zugehörige Systemansicht SYSEVENTTYPE ist weiterhin verfügbar, doch sie wird mithilfe von Servereigenschaften generiert.
    ISYSVIEW Die neue Spalte mv_last_refreshed_tsn speichert eine sequenzielle Zahl für die Transaktion, die die materialisierte Ansicht aktualisiert hat.
    ISYSLOGINMAP/SYSLOGINMAP Diese neue Tabelle speichert Informationen über Login-Richtlinien.
    ISYSLOGINPOLICY/SYSLOGINPOLICY Diese neue Tabelle speichert Informationen über Login-Richtlinien.
    ISYSLOGINPOLICYOPTION/SYSLOGINPOLICYOPTION Diese neue Tabelle speichert Informationen über Login-Richtlinien.
    ISYSTEXTCONFIG/SYSTEXTCONFIG Diese neue Tabelle speichert Informationen über Textkonfigurationsobjekte.
    ISYSTEXTIDX/SYSTEXTIDX Diese neue Tabelle speichert Informationen über Textindizes.
    ISYSTEXTIDXTAB/SYSTEXTIDXTAB Diese neue Tabelle speichert Informationen über Textindizes.

  • Änderungen der PHP-Funktionsnamen    Alle PHP-Funktionen wurden umbenannt und haben nun das Präfix sasql_ anstelle von sqlanywhere_. Das Präfix sqlanywhere_ kann beim Aufruf einer Funktion weiterhin verwendet werden, doch es wird nicht mehr empfohlen. Sie sollten Ihre Anwendung so ändern, dass sie das neue Präfix verwendet.

  • Anweisung INSERT...ON EXISTING UPDATE löst nun Trigger aus   Wenn Sie bislang eine INSERT...ON EXISTING UPDATE-Anweisung ausgeführt haben, wurden beim Aktualisieren von Daten keine Trigger ausgelöst. Nun löst der Datenbankserver für die Aktualisierungen Trigger auf Anweisungsebene aus.

  • REFRESH MATERIALIZED VIEW-Anweisung   Es ist nicht mehr möglich, die Anweisungen STATEMENT SNAPSHOT und READONLY STATEMENT SNAPSHOT als Isolationsstufe für die Aktualisierung zu verwenden, da die Wirkung dieser Optionen der Angabe von SNAPSHOT für die Isolationsstufe entspricht. Siehe REFRESH MATERIALIZED VIEW-Anweisung.

  • REORGANIZE TABLE-Anweisung   Der Versuch, gleichzeitig mehrere REORGANIZE TABLE-Anweisungen für eine Tabelle auszuführen, führt nun zu einem Fehler.

  • sa_validate-Systemprozedur   Die Argumente check_type, express und checksum für sa_validate werden nicht mehr empfohlen. Ihre Verwendung ist nun ohne Wirkung. Die Prüfsummenvalidierung wird nun standardmäßig durchgeführt. Wenn die Systemprozedur sa_validate ohne Argumente aufgerufen wird, überprüft der Datenbankserver neben allen Tabellen, materialisierten Ansichten und Indizes auch die Datenbank selbst, einschließlich der Prüfsummen. Siehe sa_validate-Systemprozedur.

  • Serveroption -gss   Die Serveroption -gss wird nun von Windows XP und höher unterstützt. In früheren Versionen wurde diese Option von Windows-Betriebssystemen nicht unterstützt. Siehe -gss - dbeng12/dbsrv12-Serveroption.

  • Serveroption -gx nicht mehr unterstützt   Die Unterstützung der Serveroption -gx wurde in dieser Version entfernt. Die Verwendung der Option -gx beim Start eines SQL Anywhere-Datenbankservers führt zu einem Fehler.

  • Standardeinstellung des LazyClose-Verbindungsparameters ist nun AUTO   In früheren Versionen war ein Roundtrip zum Datenbankserver erforderlich, wenn eine Anwendung einen Cursor geschlossen hat, außer der LazyClose-Verbindungsparameter war auf NO gesetzt. Nun werden Schließanforderungen vieler Cursor in eine Warteschlange gestellt, wodurch ein Roundtrip vermieden und die Performance verbessert wird. Der Verbindungsparameter LazyClose akzeptiert nun drei Werte: YES, NO und AUTO (Standardwert). YES war in früheren Versionen die Standardeinstellung. Siehe Verbindungsparameter LazyClose (LCLOSE).

  • Änderungen bei der Embedded SQL-Importbibliothek   Die Watcom- und Borland-Versionen der DBLIB-Importbibliotheken sind nicht mehr enthalten. Hierbei handelt es sich um dblibtw.lib bzw. dblibtb.lib. Als Ersatz für diese Importbibliotheken wird eine Importdefinitionsdatei (Datei %SQLANY11%\SDK\Lib\Def\dblib.def) bereitgestellt.

  • Änderungen bei Datenbanktools-Importbibliotheken   Die Watcom- und Borland-Versionen der Datenbanktools-Importbibliotheken sind nicht mehr enthalten. Hierbei handelte es sich um dbtlstw.lib bzw. dbtlstb.lib. Als Ersatz für diese Importbibliotheken wird eine Importdefinitionsdatei (%SQLANY11%\SDK\Lib\Def\dbtool.def) bereitgestellt.

  • Verhalten des DBLIB-Indikators definiert für den Fall, dass keine Zeilen empfangen werden   Wenn eine Fetch- oder Execute-Anweisung keine Zeilen vom Datenbankserver erhält (bei einem Fehler oder wenn das Ende der Ergebnismenge erreicht ist), bleiben die Indikatorwerte nun unverändert. Siehe Indikatorvariablen.

  • ODBC SQLGetConnectAttr   Bei der Verwendung des ODBC-Aufrufs SQLGetConnectAttr zum Abrufen des Attributs SQL_ATTR_CONNECTION_DEAD wird nun der Wert SQL_CD_TRUE zurückgegeben, wenn die Verbindung unterbrochen wurde, auch wenn seit der Unterbrechung der Verbindung keine Anforderungen an den Server gesendet wurden. Es wird ermittelt, ob die Verbindung unterbrochen wurde, ohne eine Anforderung an den Server zu senden. Die Unterbrechung der Verbindung wird innerhalb weniger Sekunden erkannt. Die Verbindung kann aus mehreren Gründen unterbrochen werden, z. B. aufgrund einer Zeitüberschreitung der Inaktivität.

    In früheren Versionen erhielt SQL_ATTR_CONNECTION_DEAD nur den Wert SQL_CD_TRUE, wenn die Verbindung getrennt wurde oder wenn der ODBC-Treiber eine Anforderung an den Server gesendet hat (z. B. durch den Aufruf von SQLExecDirect), nachdem die Verbindung unterbrochen wurde.

  • Datenbanken mit dem Namen utility_db können nicht erstellt oder gestartet werden   Der Name utitlity_db ist nun für die SQL Anywhere Server-Dienstprogrammdatenbank reserviert. Wenn Sie versuchen, eine neue Datenbank mit dem Namen utility_db.db zu erstellen oder eine vorhandene gleichnamige Datei zu starten, wird ein Fehler zurückgegeben. Wenn Sie eine Datenbank mit dem Namen utility_db haben, können Sie diese mit einem anderen Namen starten. Siehe Dienstprogrammdatenbanken.

  • Berechnete Spaltenabhängigkeiten   Bislang konnte eine Anwendung einen Aktualisierungs- oder Einfügevorgang ohne Fehler fortführen, indem Trigger verwendet wurden, um Spalten, die als NOT NULL deklariert waren, Nicht-Nullwerte zuzuweisen. Dies hatte Auswirkungen auf berechnete Spalten, die von der Spalte abhängig waren, da sich ein berechneter Wert ergeben konnte, der nicht der beabsichtigten Berechnung entsprach. Nun schlägt der Versuch fehl, einer NOT NULL-Spalte, die von einer berechneten Spalte abhängt, einen Nullwert zuzuweisen. Es wird eine Fehlermeldung ausgegeben, und es werden keine Trigger ausgelöst. Siehe Einfügungen in und Aktualisierungen von berechneten Spalten.

  • DBSpace-Namen mit einem Punkt generieren einen Fehler   Wenn in früheren Versionen ein DBSpace-Name, der nicht in Anführungszeichen stand, einen Punkt enthielt, wurde der Teil des DBSpace-Namens vor dem Punkt vom Server stillschweigend ignoriert. Nun generiert der Datenbankserver einen Fehler für diese Namen.

  • SQL Anywhere-Webserver unterstüzt SSL-Version 2.0 nicht mehr   Der SQL Anywhere-Webserver unterstützt ab dieser Version nur Verbindungen mit SSL-Version 3.0 und TLS-Version 1.0. Verbindungen der SSL-Version 2.0 werden nicht unterstützt.

  • DATATYPE-Standardwert für CREATE SERVICE-Option wurde geändert   Der Standardwert der DATATYPE-Klausel wurde von OFF auf ON geändert. Wenn Sie das alte Verhalten beibehalten wollen, müssen Sie DATATYPE OFF explizit in die CREATE SERVICE-Definition einbeziehen. Siehe CREATE SERVICE-Anweisung [SOAP-Webdienst].

  • Einige gesicherte Funktionen umbenannt   Die folgenden gesicherten Funktionen wurden für diese Version umbenannt:

    Nicht mehr empfohlener Name Neuer Name
    xp_read_file read_file
    xp_write_file write_file
    unload_table write_file
    load_table read_file

    Siehe -sf - dbeng12/dbsrv12-Serveroption.

  • Prüfsummen-Verhaltensänderungen   Bei Datenbanken, die mit Version 11 erstellt wurden oder für die ein Upgrade auf Version 11 durchgeführt wurde, aktiviert der Datenbankserver automatisch die Prüfsummen für Datenbanken, die auf anderen Speichermedien ausgeführt werden, wie z. B. auf Netzlaufwerken oder Wechseldatenträgern. Prüfsummen bleiben aktiviert, so lange die Datenbank sich auf einem solchen Gerät befindet. Siehe Erkennung von Beschädigungen mithilfe von Prüfsummen.

  • HTTP-Verbindungen bewirken keinen automatischen Stopp von Datenbanken    In früheren Versionen wurde eine für den automatischen Stopp konfigurierte Datenbank gestoppt, wenn eine HTTP-Verbindung getrennt wurde und keine anderen Verbindungen mit der Datenbank vorhanden waren. Nun werden Datenbanken nur dann automatisch gestoppt, wenn die letzte Befehlssequenz eine Trennung ausführt oder die TDS-Verbindung getrennt wird.

    Wenn die einzige Verbindung mit einer Datenbank eine HTTP-Verbindung ist und die Datenbank so konfiguriert wurde, dass sie automatisch gestoppt wird, wird bei der Trennung der HTTP-Verbindung die Datenbank nicht automatisch gestoppt. Wenn eine für den automatischen Stopp konfigurierte Datenbank eine HTTP-Verbindung und eine Befehlssequenz oder eine TDS-Verbindung hat und die letzte Befehlssequenz eine Trennung bewirkt oder die TDS-Verbindung getrennt wird, dann wird die Datenbank gestoppt und alle HTTP-Verbindungen werden getrennt. Siehe -ga - dbeng12/dbsrv12-Serveroption und Verbindungsparameter AutoStop (ASTOP).

  • Verhaltensänderung der Datenbankspiegelung   Wenn in früheren Versionen die in der Option -xp angegebenen Verbindungsparameter für den Primär- oder Spiegelserver ungültig waren, hat der Datenbankserver wiederholt versucht, eine Verbindung herzustellen, doch die Verbindungserstellung konnte nie hergestellt werden. Wenn in dieser Version Verbindungsparameter in der Option -xp ungültig sind und mehrere Datenbanken auf dem Server ausgeführt werden, kann die gespiegelte Datenbank nicht gestartet werden und sie versucht nicht, eine erneute Verbindung herzustellen. Wenn die gespiegelte Datenbank die einzige laufende Datenbank auf dem Datenbankserver ist, wird der Datenbankserver nicht gestartet.

  • Standardverhalten für Aktualisierung materialisierter Ansichten   Bislang war das Standardverhalten bei der Aktualisierung materialisierter Ansichten WITH EXCLUSIVE MODE. Nun hängt das Standardverhalten davon ab, ob die materialisierte Ansicht als IMMEDIATE REFRESH definiert ist und ob die Snapshot-Isolationsstufe für die Datenbank aktiviert ist. Siehe REFRESH MATERIALIZED VIEW-Anweisung.

  • Verhaltensänderung der post_login_procedure-Datenbankoption   Die Standardeinstellung der Datenbankoption post_login_procedure ist nun die Systemprozedur sa_post_login_procedure. Siehe post_login_procedure-Option.

  • non_keywords-Datenbankoption   In früheren Versionen konnten Sie individuelle Schlüsselwörter angeben und darüber hinaus alle Schlüsselwörter ab einer bestimmten Version deaktivieren, indem Sie einen der folgenden Spezialwerte in der Liste der Schlüsselwörter verwendeten:
    keywords_4_0_d, keywords_4_0_c, keywords_4_0_b, keywords_4_0_a, keywords_4_0,
     keywords_5_0_01, keywords_5_0

    Diese Spezialwerte werden nicht mehr unterstützt. Sie können weiterhin einzelne Schlüsselwörter deaktivieren. Siehe non_keywords-Option.

  • cooperative_commit_timeout-Datenbankoption   Diese Optionseinstellung wird nun ignoriert, da das Festschreibeverhalten automatisch abgestimmt wird.

  • cooperative_commits-Datenbankoption   Diese Optionseinstellung wird nun ignoriert, da das Festschreibeverhalten automatisch abgestimmt wird.

  • Einstellung der quoted_identifier-Datenbankoption für Ferndatenzugriff berücksichtigt   Wenn Ferndatenzugriff verwendet wird, steuert die lokale Einstellung der Option quoted_identifier nun die Verwendung von Bezeichnern in Anführungszeichen für Adaptive Server Enterprise und Microsoft SQL Server. Wenn Sie z.B. die quoted_identifier-Option lokal auf "Off" festlegen, werden Bezeichner in Anführungszeichen für Adaptive Server Enterprise deaktiviert. Siehe:

  • Änderungen des Bereichs der Datenbankoptionen scale und precision   In früheren Versionen konnten Sie die Optionen precision und scale für einzelne Benutzer oder temporär festlegen. Diese Einstellungen können jedoch die Wiederherstellbarkeit einer Datenbank beeinträchtigen. Wenn sich die temporären Einstellungen oder die Einstellungen auf Benutzerebene bei der Ausführung von DDL-Anweisungen, die Tabellen oder Domänen erstellen oder ändern, von den entsprechenden Einstellungen für PUBLIC-Benutzer unterscheiden, kommt es möglicherweise bei der Neuerstellung der Datenbank zu Problemen. Das folgende Verhalten gilt nun für die Optionen precision und scale:

    Datenbankserverversion Datenbank der Version 10 oder früher Datenbank der Version 11 Datenbank mit Upgrade auf Version 11 Entladen einer Datenbank der Version 10 oder früher
    11

    PUBLIC-Einstellungen zulässig

    Benutzereinstellungen zulässig

    Temporäre Einstellungen nicht zulässig

    PUBLIC-Einstellungen zulässig

    Benutzereinstellungen nicht zulässig

    Temporäre Einstellungen nicht zulässig

    PUBLIC-Einstellungen zulässig

    Benutzereinstellungen nicht zulässig

    Temporäre Einstellungen nicht zulässig

    PUBLIC-Einstellungen entladen

    Benutzereinstellungen beim Entladen verworfen

    10 oder früher

    PUBLIC-Einstellungen zulässig

    Benutzereinstellungen zulässig

    Temporäre Einstellungen zulässig

    k.A. k.A.

    PUBLIC-Einstellungen entladen

    Benutzereinstellungen entladen

    Datenbankserver der Version 10 und früher gestatten es weiterhin, die Optionen scale und precision temporär sowie für einzelne Benutzer festzulegen.

    Achtung

    Es wird nicht empfohlen, die temporären Einstellungen bzw. die Einstellungen auf Benutzerebene für die Datenbankoptionen scale und precision zu verwenden, da diese bei der Neuerstellung der Datenbank möglicherweise zu Problemen führen können. Außerdem ist das Verhalten des Datenbankservers u.U. nicht vorhersehbar.

    Siehe:

  • Verhaltensänderung der OPTION-Klausel   Die OPTION-Klausel für die Anweisungen INSERT, UPDATE, DELETE, SELECT, UNION, EXCEPT und INTERSECT gibt nun einen Fehler zurück, wenn Sie eine Datenbankoption festlegen, die von der Klausel nicht unterstützt wird. Siehe:

  • Verhaltensänderung des Rollback-Logs für schreibgeschützte Datenbanken   In früheren Versionen wurden Vorgänge in schreibgeschützten Datenbanken, an denen transaktionale temporäre Objekte beteiligt waren, nicht als transaktional behandelt. Es wurden keine Rollback-Log-Informationen für sie beibehalten. In dieser Version verfügen transaktionale temporäre Objekte in schreibgeschützten Datenbanken über eine vollständige transaktionale Semantik. Sie unterliegen Festschreibungen, Rollbacks und Rollbacks auf Savepoints.

  • Änderungen der unterstützten Itanium 64-Bit-Plattformen   In früheren Versionen war eine vollständige 64-Bit-Version der Software für Windows Server 2003 auf Itanium II-Chips verfügbar. Für 64-Bit-Linux- und HP-UX-Betriebssysteme war eine Deployment-Version verfügbar.

    In dieser Version ist nur die Deployment-Version für 64-Bit HP-UX verfügbar.

  • Verhaltensänderungen des Dienstprogramms Entladen (dbunload)   In früheren Versionen mussten die dbunload-Optionen -ea, -ek und -ep mit der Option -an oder -ar angegeben werden, um die Verschlüsselung für die neue Datenbank zu steuern. Wenn Sie nun eine Datenbank oder einen Teil daraus entladen und nicht neu laden, steuern die Optionen -ea, -ek und -ep die Verschlüsselung der erstellten Tabellendatendateien. Wenn Sie diese Dateien verwenden, um eine Datenbank aus Interactive SQL neu zu laden, müssen Sie den Chiffrierschlüssel als Parameter der READ-Anweisung angeben. Siehe Entladen-Dienstprogramm (dbunload).

    In früheren Versionen musste die dbunload-Version, die zum Extrahieren einer Datenbank verwendet wurde, nicht mit der Version des Datenbankservers übereinstimmen, auf dem die Datenbank ausgeführt wurde. Wenn Sie nun dbunload mit einer Datenbank der Version 10.0.0 oder höher verwenden, muss die Version von dbunload mit der Version des Datenbankservers übereinstimmen, der für den Zugriff auf die Datenbank verwendet wird. Wenn eine ältere Version von dbunload mit einem neueren Datenbankserver verwendet wird oder umgekehrt, wird ein Fehler gemeldet.

  • Verhaltensänderung des Extraktionsdienstprogramms (dbxtract)    In früheren Versionen musste die dbxtract-Version, die zum Extrahieren einer Datenbank verwendet wurde, nicht mit der Version des Datenbankservers übereinstimmen, auf dem die Datenbank ausgeführt wurde. Wenn Sie nun dbxtract mit einer Datenbank der Version 10.0.0 oder höher verwenden, muss die Version von dbxtract mit der Version des Datenbankservers übereinstimmen, der für den Zugriff auf die Datenbank verwendet wird. Wenn eine ältere Version von dbxtract mit einem neueren Datenbankserver verwendet wird oder umgekehrt, wird ein Fehler gemeldet.

  • Verändertes Sperrverhalten   In früheren Versionen konnte eine UPDATE- oder DELETE-Anweisung, die auf Isolationsstufe 0 ausgeführt wurde, eine Zeilensperre für eine Zeile setzen, die nicht von der Anweisung betroffen war. Es ist nun weniger wahrscheinlich, dass eine UPDATE- oder DELETE-Anweisung eine Absichts- oder Exklusivsperre für eine Zeile setzt, die nicht von der Anweisung betroffen ist. Bei der Entwicklung von Anwendungen sollten Sie die Isolationsstufe 0 oder 1 mit den Anweisungen UPDATE und DELETE vorsichtig verwenden und sicherstellen, dass das Verhalten für Ihre Anwendung akzeptabel ist. Siehe Sperren während einer Aktualisierung und Sperren während des Löschens.

  • Änderungen von Eigenschaftsnamen   Folgende Datenbankeigenschaften wurden in dieser Version umbenannt:

    Alter Name Neuer Name
    CacheHitsEng CacheHits
    CacheReadEng CacheRead
    DiskReadEng DiskRead
    ReadHint DiskReadHint
    ReadHintScatter DiskReadHintPages
    ReadHintScatterLimit DiskReadHintScatterLimit

    Siehe Verbindungs-, Datenbank- und Datenbankservereigenschaften.

  • Dienstprogramm für die Sprachauswahl (dblang)   In früheren Versionen wurde dieses Dienstprogramm nur installiert, wenn das IRDK (International Resources Development Kit) bei der Installation ausgewählt wurde. In dieser Version werden alle internationalen Ressourcen und das Dienstprogramm für die Sprachauswahl immer installiert.

  • Standard-DBSpace für temporäre Tabellen und Indizes   Temporäre Tabellen können nur im DBSpace TEMPORARY erstellt werden. Wenn Sie den DBSpace SYSTEM in der IN-Klausel der CREATE TABLE-Anweisung angeben, wird die IN-Klausel ignoriert und die temporäre Tabelle wird im temporären DBSpace erstellt. Wenn Sie in der IN-Klausel der CREATE TABLE-Anweisung einen benutzerdefinierten DBSpace angeben, wird ein Fehler zurückgegeben. Außerdem wird die Option default_dbspace beim Erstellen temporärer Objekte ignoriert.

  • Daten in temporäre Tabellen laden   Beim Laden in temporäre Tabellen ist es nun nicht mehr möglich, eine lokale temporäre Tabelle zu laden, für die ON COMMIT DELETE festgelegt wurde. In früheren Versionen konnten Sie Daten in eine lokale temporäre Tabelle laden, für die ON COMMIT DELETE ROWS festgelegt war.

    Jetzt wird automatisch ein Autocommit ausgeführt, wenn Sie eine LOAD TABLE-Anweisung ausführen. In früheren Versionen wurde Autocommit nicht immer ausgeführt.

  • Datenbankserveroptionen   Die Serveroptionen -uc und -ui werden nun unter Mac OS X unterstützt. Bislang wurden sie nur unter Linux unterstützt. Unter Linux öffnet die Serveroption -ui das Fenster Startoptionen für den Server, zeigt das Datenbankserver-Meldungsfenster an und startet den Datenbankserver, unabhängig davon, ob der X Window-Server startet. Unter Mac OS X zeigt -ui die Datenbankservermeldungen in einem neuen Fenster an und startet den Datenbankserver im Shell-Modus, wenn keine nutzbare Anzeige verfügbar ist. Die Serveroption -uc startet den Datenbankserver im Shell-Modus. Siehe -uc - dbeng12/dbsrv12-Serveroption und -um - dbeng12/dbsrv12-Serveroption.

  • Ferndatenzugriff nur noch mit ODBC-Treibern, die UNICODE-Aufrufe unterstützen    Ferndatenzugriff ist nur noch mit ODBC-Treibern möglich, die UNICODE-Aufrufe unterstützen. Aus diesem Grund wird bei der Verwendung von Nicht-UNICODE ODBC-Treibern beim Ferndatenzugriff keine Zeichensatzkonvertierung für Daten ausgeführt, die vom ODBC-Treiber stammen.

  • SYSFILE-Systemansicht   In der SYSFILE-Kompatibilitätsansicht ist nun eine Zeile für die temporäre Datei enthalten.