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SQL Anywhere 12.0.1 (Deutsch) » SQL Anywhere 12 - Änderungen und Upgrades » Neue Funktionen in Version 12.0.0

 

Nicht mehr empfohlene und nicht mehr weiterentwickelte SQL Anywhere-Funktionen

Hinweis

Wie bei jeder Aussage, die zukünftige Entwicklungen betrifft, kann bei den Listen der nicht mehr empfohlenen Funktionen keine Gewähr für Vollständigkeit übernommen werden. Änderungen sind vorbehalten.

  • Address Windowing Extensions (AWE) nicht mehr empfohlen   Die Verwendung von Address Windowing Extensions für 32-Bit-Windows wird nicht mehr empfohlen. Wenn Sie einen großen Cache benötigen, sollten Sie die 64-Bit-Version des SQL Anywhere-Datenbankservers auf einem 64-Bit-Betriebssystem verwenden. Siehe -cw - dbeng12/dbsrv12-Serveroption (nicht mehr empfohlen).

  • CALL-Anweisung   Diese Anweisung zum Aufrufen einer Funktion wird nicht mehr empfohlen. Wenn Sie eine Funktion aufrufen und das Ergebnis einer Variablen zuordnen möchten, verwenden Sie eine Zuordnungsanweisung. Zum Beispiel:
    DECLARE varname INT; SET varname=test( );

    Siehe CALL-Anweisung.

  • STOP ENGINE-Anweisung   Die STOP ENGINE-Anweisung wird nicht mehr empfohlen. Verwenden Sie stattdessen die STOP SERVER-Anweisung. Siehe STOP SERVER-Anweisung.

  • Unterstützung für Windows 2000 entfällt   Mit Version 12.0.0 wird SQL Anywhere auf Windows 2000 nicht mehr unterstützt.

  • Unterstützung für Dienstprogramm zum Neuaufbau entfällt   Das Dienstprogramm zum Neuaufbau von SQL Anywhere-Datenbanken wird in dieser Version nicht mehr unterstützt. Zum Neuaufbau von Datenbanken verwenden Sie das Dienstprogramm zum Entladen (dbunload). Siehe Entladen-Dienstprogramm (dbunload).

  • Nicht mehr unterstützte Datenbankeigenschaften   Folgende Eigenschaften stehen in dieser Version nicht mehr zur Verfügung:

    • CheckpointLogBitmapPagesWritten-Datenbankeigenschaft
    • CheckpointLogBitmapSize-Datenbankeigenschaft
    • java_main_userid-Verbindungseigenschaft
    • QueryRowsBufferFetch-Verbindungseigenschaft
    • QueryRowsBufferFetch-Datenbankeigenschaft

  • JDBC-basierte Serverklassen werden nicht mehr empfohlen   Die folgenden JDBC-basierten Serverklassen werden nicht mehr empfohlen:

    • asejdbc
    • iqjdbc
    • sajdbc

    Um die ODBC-basierten Serverklassen verwenden zu können, müssen Anwendungen aktualisiert werden. Siehe Definitionen für externe ODBC-Server.

  • SQL Anywhere Explorer wird nicht mehr unterstützt   Der SQL Anywhere Explorer und die SQL Anywhere-Symbolleiste für Visual Studio werden nicht mehr unterstützt. Verwenden Sie stattdessen den Server Explorer von Microsoft.

  • Embedded SQL-Indikatorvariable vom Typ "short int" wird nicht mehr empfohlen   Um in Zukunft die Verwendung von 32- und 64-Bit-Längen und -Indikatoren zu ermöglichen, wird "short int" für Embedded SQL-Indikatorvariablen nicht mehr empfohlen. Verwenden Sie stattdessen a_sql_len. Siehe Indikatorvariablen.

  • EngineName-Verbindungsparameter (ENG) wird nicht mehr empfohlen   Der EngineName-Verbindungsparameter (ENG) wird nicht mehr empfohlen Verwenden Sie stattdessen den Verbindungsparameter ServerName (Server). Die Kurzform des Verbindungsparameters ServerName wurde von ENG in Server geändert. Siehe Verbindungsparameter ServerName (Server).

  • iAnywhere JDBC-Treiber wird nicht mehr empfohlen   Der iAnywhere JDBC-Treiber vom Typ 1 wird nicht mehr empfohlen. Verwenden Sie stattdessen den SQL Anywhere JDBC-Treiber vom Typ 2. Siehe Neuer SQL Anywhere TYPE-2 JDBC-Treiber.

  • Datenbankserveroption -gu all wird nicht mehr empfohlen   Der Wert all für die Datenbankserveroption -gu wird nicht mehr empfohlen. Siehe -gu - dbeng12/dbsrv12-Serveroption.

  • dbsrv12-Datenbankoption -sm (nicht mehr empfohlen)   Die Datenbankoption -sm wird nicht mehr empfohlen. Verwenden Sie stattdessen die CREATE MIRROR SERVER-Anweisung. Siehe CREATE MIRROR SERVER-Anweisung.

  • SET OPTION-Anweisung   Die Möglichkeit zur Angabe eines Bezeichners als Optionswert in der SET OPTION-Anweisung anstelle eines Zeichenfolgenliterals wird nicht mehr empfohlen.

  • Dienstprogramm für Dienste (dbsvc-Dienstprogramm)   Der Wert Standalone für die Option -t wird nicht mehr empfohlen. Verwenden Sie stattdessen "-t Personal", um einen Dienst für den Personal Datenbankserver zu erstellen. Siehe Dienstprogramm für Dienste (dbsvc) für Linux und Dienstprogramm für Dienste (dbsvc) für Windows.

  • Unterstützung der Host-Protokolloption (IP) vom Server   Die Unterstützung für die Angabe der Host-Protokolloption (IP) in einem Serverbefehl wurde entfernt. Der folgenden Befehl wird beispielsweise nicht mehr unterstützt und gibt nun einen Fehler zurück: dbeng12 -x tcpip(host=host-name) "%SQLANY12%\demo.db". Sie können jedoch auch weiterhin die Host-Protokolloption (IP) in einem CommLinks-Verbindungsparameter (LINKS) von der Clientseite angeben. Siehe Host-Protokolloption (IP) (nur clientseitig).

    Hinweis

    Die Host-Protokolloption unterscheidet sich von dem Host-Verbindungsparameter. Die Host-Protokolloption wird vom CommLinks-Verbindungsparameter verwendet. Sie sollten den CommLinks-Verbindungsparameter (LINKS) nur dann verwenden, wenn Sie andere TCP/IP-Optionen als Host und ServerPort (PORT) angeben müssen. Sie können nicht sowohl CommLinks als auch Host in der Verbindungszeichenfolge angeben. Siehe Verbindungsparameter CommLinks (LINKS).

    In den meisten Fällen sollten Sie den HOST-Verbindungsparameter verwenden. Siehe Verbindungsparameter Host.