Click here to view and discuss this page in DocCommentXchange. In the future, you will be sent there automatically.

SAP Sybase SQL Anywhere 16.0 (Deutsch) » SQL Anywhere Server - Datenbankadministration » Hochverfügbarkeit und Scale-Out-Systeme mit Schreibschutz

 

SQL Anywhere Veritas Cluster Server-Agenten

Hinweis

Die SQL Anywhere Veritas Cluster Server-Agenten erfordern eine separate Lizenz.

Ein Cluster ist eine Gruppe von Computern, Knoten genannt, die zusammenarbeiten, um eine Reihe von Anwendungen auszuführen. Clients, die sich mit in einem Cluster laufenden Anwendungen verbinden, behandeln den Cluster wie ein einziges System. Wenn ein Knoten ausfällt, übernehmen andere Knoten im Cluster automatisch die Dienste, die der ausgefallene Knoten zur Verfügung gestellt hat. Clients bemerken den Ausfall des Knotens nicht, außer möglicherweise ein leichtes Nachlassen der Verfügbarkeit (die Zeit, die zur Wiederaufnahme der Dienste auf den verbliebenen Knoten erforderlich ist),

Wenn Sie SQL Anywhere in einem Cluster verwenden, gehen nicht-festgeschriebene Transaktionen verloren, wenn ein anderer Knoten für eine ausgefallene Datenbank bzw. eine ausgefallenen Datenbankserver übernimmt, und Clients müssen sich nach einem Failover mit der Datenbank erneut verbinden.

SQL Anywhere unterstützt eine Reihe von Cluster-Umgebungen, bei der die Cluster-Software jede beliebige Anwendung zu einem generischen Ressourcensubjekt mit automatischem Failover machen kann, was eine hohe Verfügbarkeit gewährleistet. Ein Failover kann allerdings nur beim Datenbankserver-Prozess durchgeführt werden, die Monitor- und Steuerungsprozesse werden nur teilweise erfasst.

Weitere Hinweise finden Sie unter [external link] http://www.sybase.com/detail?id=1034743.

Cluster-Software enthält in der Regel eine API, um benutzerdefinierte, für eine bestimmte Anwendung geltende Ressourcen zu erstellen. SQL Anywhere bietet zwei benutzerdefinierte Failover-Ressourcen für den Veritas Cluster Server: SAServer und SADatabase Der SAServer-Agent ist für den Datenbankserver-Failover zuständig, während der SADatabase-Agent für den Failover einer bestimmten Datenbankdatei zuständig ist. Sie können, abhängig von Ihrer Anwendung, einen oder beide Agenten verwenden.

Um die SQL Anywhere Veritas Cluster Server-Agenten zu verwenden, müssen Ihre Systeme folgendermaßen eingerichtet sein:

  • Sie müssen Veritas Cluster Server 4.1 oder später verwenden.

  • SQL Anywhere muss auf jedem Systemknoten im Cluster identisch installiert sein.

  • Datenbankdateien müssen auf einem Device mit gemeinsam genutzten Speicher gespeichert sein, auf das alle Systeme im Cluster zugreifen können.

  • Das Kennwort für die Dienstprogrammdatenbank muss bei allen Systemen im Cluster identisch sein.

    Der SADatabase-Agent verwendet die Dienstprogrammdatenbank, um bestimmte Datenbankdateien zu starten und zu stoppen. Alle an einem Cluster teilnehmenden Systeme müssen dasselbe Kennwort für die Dienstprogrammdatenbank haben. Legen Sie das Kennwort für die Dienstprogrammdatenbank fest, indem Sie beim Starten des Datenbankservers die Datenbankserveroption -su angeben.

    Unter Unix ist der VCS-Agent unter $SQLANY16/vcsagent/saserver installiert.

Es gibt drei Möglichkeiten, um einen neuen Agenten für den Veritas Cluster Server zu konfigurieren und ihn hinzuzufügen:

  1. Den Cluster-Manager verwenden

  2. Befehlszeilen-Dienstprogramme verwenden

  3. Mit einem Texteditor die main.cf-Konfigurationsdateien bearbeiten

Die Anleitungen in den folgenden Abschnitten verwenden den Cluster-Manager.

Hinweise zu den verfügbaren Dienstprogrammen finden Sie in der Dokumentation Veritas Cluster Server Administration Guide (in englischer Sprache).

Wenn Sie die Datei main.cf mit einem Texteditor manuell konfigurieren möchten, müssen Sie vor dem Bearbeiten der Datei main.cf alle Veritas Cluster Server-Dienste stoppen. Andernfalls treten die Änderungen nicht in Kraft.

 Siehe auch

SAServer-Agentenkonfiguration
SADatabase-Agentenkonfiguration