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SAP Sybase SQL Anywhere 16.0 (Deutsch) » SQL Anywhere Server - Datenbankadministration » Hochverfügbarkeit und Scale-Out-Systeme mit Schreibschutz » SQL Anywhere Veritas Cluster Server-Agenten » SADatabase-Agentenkonfiguration

 

Datenbanken für Failover mit dem SADatabase-Agenten einrichten

Sie müssen eine Datenbank zur Dienstgruppe hinzufügen, bevor sie für den Failover konfiguriert wird.

Voraussetzungen

Für die Verwendung von SQL Anywhere Veritas Cluster Server-Agenten müssen Ihre Systeme folgendermaßen eingerichtet sein:

  • Sie müssen Veritas Cluster Server 4.1 oder später verwenden.

  • SQL Anywhere muss auf jedem Systemknoten im Cluster identisch installiert sein.

  • Datenbankdateien müssen auf einem Device mit gemeinsam genutzten Speicher gespeichert sein, auf das alle Systeme im Cluster zugreifen können.

  • Das Kennwort für die Dienstprogrammdatenbank muss bei allen Systemen im Cluster identisch sein.

    Der SADatabase-Agent verwendet die Dienstprogrammdatenbank, um bestimmte Datenbankdateien zu starten und zu stoppen. Alle an einem Cluster teilnehmenden Systeme müssen dasselbe Kennwort für die Dienstprogrammdatenbank haben. Sie können das Kennwort für die Dienstprogrammdatenbank festlegen, indem Sie beim Starten des Datenbankservers die Serveroption -su angeben.

  • Unter Unix ist der VCS-Agent unter $SQLANY16/vcsagent/saserver installiert.

 Aufgabe
  1. Fügen Sie SADatabase als Ressource der Dienstgruppe hinzu:

    1. Klicken Sie auf Edit » Add » Resource.

    2. Klicken Sie in der Liste Resource Type auf SADatabase.

      Wenn SADatabase in der Liste Resource Type unter Windows nicht angezeigt wird, müssen Sie möglicherweise die Datei SADatabase.xml dem Ordner %VCS_ROOT%\cluster manager\attrpool\Win2K\400 hinzufügen und die Cluster-Dienste neu starten.

    3. Geben Sie in das Feld Resource Name einen Namen ein.

    4. Fügen Sie die angegebenen Werte den folgenden Attributen hinzu, indem Sie bei jedem Attribut auf die Schaltfläche in der Spalte Edit klicken:

      • DatabaseFile   Der Standort der Datenbankdatei, z.B. E:\demo.db

      • DatabaseName   Ein Name für die Datenbank

      • ServerName   Ein Name für den Datenbankserver. Für jedes System im Cluster kann ein unterschiedlicher Servername angegeben werden. Der Bereich des Attributs sollte "Per System" und nicht "Global" sein.

      • UtilDBpwd   Das Kennwort für die Dienstprogrammdatenbank für alle Systeme im Cluster

    5. Klicken Sie auf Enabled.

      Das gibt an, dass die Ressource zur Verfügung steht.

    6. Klicken Sie auf OK.

  2. Stellen Sie sicher, dass die Ressourcenabhängigkeiten korrekt konfiguriert sind. Es gibt weitere Ressourcen, die gestartet/gruppiert werden müssen, bevor SADatabase gestartet werden kann, wie die gemeinsam genutzten Festplattenressourcen und die IP-Adressenressourcen.

  3. Rechtsklicken Sie auf die Dienstgruppe und klicken Sie auf Online&rarrKnotenname, wobei Knotenname der Name des Computers im Cluster ist, der die Ressource ausführen soll.

Ergebnisse

Die Dienstgruppe ist nun online.

 Siehe auch