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SAP Sybase SQL Anywhere 16.0 (Deutsch) » MobiLink - Serveradministration » MobiLink-Server-APIs » Synchronisationsskripten in .NET » .NET-Synchronisationslogik

 

Benutzerdefinierte Startklassen

Sie können Startklassen definieren, die beim Serverstart automatisch geladen werden. Diese Funktion gestattet es Ihnen, .NET-Code zu schreiben, der ausgeführt wird, wenn der MobiLink-Server CLR startet, also vor der ersten Synchronisation. Das bedeutet, dass Sie vor der ersten Synchronisationsanforderung eines Benutzers in der Serverinstanz Verbindungen oder Cachedaten erstellen können.

Hierzu verwenden Sie die Option MLStartClasses der mlsrv16-Option -sl dnet. Die mlsrv16-Befehlszeile kann beispielsweise Folgendes enthalten. Damit wird bewirkt, dass mycl1 und mycl2 als Startklassen geladen werden.

-sl dnet(-MLStartClasses=MyNameSpace.MyClass.mycl1,MyNameSpace.MyClass.mycl2)

Klassen werden in der Reihenfolge geladen, in der sie aufgelistet sind. Wenn dieselbe Klasse mehr als einmal aufgelistet ist, wird mehr als eine Instanz erstellt.

Alle Startklassen müssen öffentlich sein und einen öffentlichen Konstruktor haben, der entweder keine Argumente oder ein Argument vom Typ "MobiLink.Script.ServerContext" übernimmt.

Die Namen der geladenen Startklassen werden mit der Meldung ".NET-Startklasse geladen: Klassenname".

Weitere Hinweise zu .NET CLR finden Sie unter mlsrv16-Option -sl dnet .

Welche Startklassen beim Serverstart erstellt werden, finden Sie unter ServerContext.GetStartClassInstances-Methode [MobiLink-Server .NET].

 Beispiel