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SAP Sybase SQL Anywhere 16.0 (Deutsch) » MobiLink - Erste Orientierung » Praktische Einführungen in MobiLink » Praktische Einführung: MobiLink mit einer konsolidierten SQL Anywhere-Datenbank verwenden

 

Lektion 2: Vorbereiten der konsolidierten Datenbank

In dieser Lektion verbinden Sie sich mit der konsolidierten Datenbank, erstellen die CustomerProducts-Tabelle und ändern die Customers-Tabelle dahingehend, dass sie regionale Informationen enthält.

Voraussetzungen

In dieser Lektion wird davon ausgegangen, dass Sie bereits alle vorherigen Lektionen abgeschlossen haben. Siehe Lektion 1: Planen von Schemata.

In dieser Lektion wird davon ausgegangen, dass Sie die Rollen und Privilegien haben, die im Abschnitt "Privilegien" am Anfang dieser praktischen Einführung aufgeführt sind: Praktische Einführung: MobiLink mit einer konsolidierten SQL Anywhere-Datenbank verwenden.

Kontext und Bemerkungen

In einem Synchronisationssystem ist der Primärschlüssel einer Tabelle die einzige Möglichkeit, eine Zeile in einer anderen Datenbank eindeutig zu identifizieren, und die einzige Möglichkeit, Konflikte zu erkennen. Jede für die mobile Verwendung eingerichtete Tabelle muss einen Primärschlüssel haben. Der Primärschlüssel darf nie geändert werden. Sie müssen außerdem sicherstellen, dass ein in einer Datenbank eingefügter Primärschlüsselwert in keiner weiteren Datenbank eingefügt wird.

In einer späteren Lektion wird das entfernte Schema aus dem konsolidierten Schema erstellt, sodass das entfernte Schema dieselben Primärschlüssel enthält wie das konsolidierte Schema.

Spalten wurden gezielt ausgewählt, um eindeutige Primärschlüssel für alle Datenbanken sicherzustellen. Für die Customers-Tabelle besteht der Primärschlüssel aus der ID-Spalte. Jeder in der entfernten Customers-Tabelle eingefügte Wert muss eine eindeutige Kunden-ID-Nummer haben (der Region-Wert ist immer gleich). Dadurch wird die Eindeutigkeit in jeder entfernten Customers-Tabelle sichergestellt. Der Primärschlüssel in der konsolidierten Customers-Tabelle verhindert Konflikte, wenn mehrere Vertriebsmitarbeiter gleichzeitig Daten einlesen. Jeder Upload aus einer Region ist gegenüber anderen Regionen eindeutig, da ihre Region-Werte unterschiedlich sind.

 Aufgabe
  1. Klicken Sie auf Start » Programme » SQL Anywhere 16 » Administrationstools » Sybase Central.

  2. Klicken Sie auf Verbindungen » Verbinden mit SQL Anywhere 16.

  3. Führen Sie im Fenster Verbinden die folgenden Aufgaben durch:

    1. Wählen Sie in der Dropdown-Liste Aktion die Option Mit einer ODBC-Datenquelle verbinden.

    2. Im Feld ODBC-Datenquellenname geben Sie SQL Anywhere 16 Demo ein.

    3. Klicken Sie auf Verbinden.

  4. Verbinden Sie sich über Interactive SQL mit Ihrer konsolidierten Datenbank.

    Führen Sie an der Eingabeaufforderung folgenden Befehl aus:

    dbisql -c "DSN=SQL Anywhere 16 Demo"
  5. Führen Sie in Interactive SQL die folgenden Anweisungen aus, um Daten zu erstellen und in der CustomerProducts-Tabelle einzufügen:



    CREATE TABLE CustomerProducts
        (ID int default AUTOINCREMENT PRIMARY KEY,
        SalesOrderID int NOT NULL, 
        CustomerID int NOT NULL, 
        ProductID int);
    
    INSERT INTO CustomerProducts (SalesOrderID,CustomerID,ProductID)
        SELECT SalesOrders.ID, SalesOrders.CustomerID, SalesOrderItems.ProductID
        FROM SalesOrders, SalesOrderItems
        WHERE SalesOrders.ID = SalesOrderItems.ID;
  6. Führen Sie in Interactive SQL die folgenden Anweisungen aus, um der Customers-Tabelle regionale Informationen für jeden Kunden hinzuzufügen:

    ALTER TABLE Customers
        ADD Region VARCHAR(255);
    
    UPDATE Customers
        SET Region = (SELECT TOP 1 SalesOrders.Region
        FROM SalesOrders 
        WHERE Customers.ID = SalesOrders.CustomerID
        ORDER BY Region);
    COMMIT;

Ergebnisse

Eine Verbindung wird zur SQL Anywhere-Demo-Datenbank hergestellt, eine Tabelle namens CustomerProducts wird erstellt und die Customers-Tabelle wird so geändert, dass sie regionale Informationen enthält.

Nächste Schritte

Gehen Sie weiter zu Lektion 3: Erstellen eines Synchronisationsmodells.

 Siehe auch