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SAP Sybase SQL Anywhere 16.0 (Deutsch) » SQL Anywhere 16 - Änderungen und Upgrades » Neue Funktionen in Version 12.0.0 » Neue Funktionen in SQL Anywhere

 

Verschiedenes

Die folgende Liste enthält verschiedene Erweiterungen in SQL Anywhere Version 12.0.0.

  • Neues Skript zum Erstellen von Kopien der Beispieldatenbank   Die Dateien newdemo.bat und newdemo.sh befinden sich im Verzeichnis bin32 oder bin64 des SQL Anywhere-Installationsverzeichnisses. Sie können verwendet werden, um eine Kopie der Beispieldatenbank zu erstellen, die alle Daten aus der Beispieldatenbank enthält. Dieses Skript kann verwendet werden, um die Beispieldatenbank neu zu erstellen oder neue Kopien davon unter einem anderen Namen zu erstellen. Siehe Neuerstellung der Beispieldatenbank (demo.db).

  • Neuer Quellentyp für die Selektivitätsschätzung für den Abfrageoptimierer   Der neue Quellentyp der Selektivitätsschätzung JOIN wurde hinzugefügt. Dieser neue Quellentyp wird vom Abfrageoptimierer für Selektivitätsschätzungen von atomaren Prädikaten in der Form T.X = R.X verwendet. Siehe ESTIMATE_SOURCE-Funktion [Verschiedene].

  • Bessere Behandlung von Überlauffehlern   Arithmetische Operationen (+, -, *, /, SUM, AVG) können einen Überlauf verursachen, weil sich das Ergebnis der Operation nicht im Datentyp darstellen lässt. In früheren Versionen wurde in diesem Fall für Ausdrücke vom Typ INT ein Fehler zurückgegeben, für alle anderen Datentypen ein undefinierter Wert. Nun werden bei allen arithmetischen Operationen mit allen Datentypen eventuelle Überläufe erkannt. Wenn das Ergebnis nicht im Datentyp ausgedrückt werden kann, wird ein Fehler zurückgegeben.

  • Verwendung der ALTER EXTERNAL ENVIRONMENT-Anweisung zur Angabe des Speicherorts von dbmlsync   Wenn während der Synchronisation die Programmdatei dbmlsync mithilfe der Umgebungsvariable PATH, die der Datenbankserver verwendet, nicht gefunden werden kann, können Sie den Speicherort von dbmlsync anhand der ALTER EXTERNAL ENVIRONMENT-Anweisung angeben. Siehe ALTER EXTERNAL ENVIRONMENT-Anweisung.

  • Unterstützung von Back Quotes als Begrenzer   Sie können nun Bezeichner in SQL Anywhere mit Back Quotes (`) begrenzen. Siehe Bezeichner.

  • Anpassung der UCA-Kollation (Unicode Collation Algorithm) für Japanisch   Eine neue Option zur UCA-Kollationsanpassung für Japanisch ist nun verfügbar. Damit können Sie einen Unterschied auf erster Ebene zwischen allen Hiragana- und Katakana-Buchstaben festlegen. Die neue Option ermöglicht korrekte Gleichheitsvergleiche von Hiragana- und Katakana-Buchstaben in Kollationen, in denen die Groß-/Kleinschreibung nicht berücksichtigt wird. Siehe Optionen der Kollationsanpassung.

  • Änderungen des Servermeldungen-Fensters und Taskleistensymbols in Windows   Die Titelleiste des Fensters für Datenbankservermeldungen gibt nun an, ob Sie einen Personal Server oder einen Netzwerkserver ausführen. Die QuickInfo für das Taskleistensymbol in Windows zeigt den Typ des Datenbankservers an. Das Datenbankserver-Fenster Info weist außerdem auf die ausgeführte SQL Anywhere-Version hin.

  • Erweiterung des Informationsdienstprogramms (dbinfo)   Das Dienstprogramm dbinfo gibt nun Informationen zur CHAR-Kollationsspezifikation, CHAR-Kodierung, NCHAR-Kollationsspezifikation oder NCHAR-Kodierung für eine Datenbank zurück. Siehe Informations-Dienstprogramm (dbinfo).

  • Den Umfang des Adressraums für die Verwendung außerhalb des Caches steuern   Die Option -ch stellt nun mehr Adressraum für die Verwendung außerhalb des Cachespeichers bereit, und die maximale Nicht-AWE-Cachegröße wurde auf 32-Bit-Betriebssystemen verringert. Siehe Datenbankserveroption -ch und Datenbankserveroption -chx .

  • Verbesserte Prioritätenverwaltung für I/O-intensive Vorgänge im Vergleich zu CPU-intensiven Anforderungen   Der Datenbankserver erkennt nun dynamisch Anforderungen, die I/O-intensiv sind, und erhöht ihre Prioritäten gegenüber CPU-intensiven Tasks, um den Festplattendurchsatz und die Verwendung von Hardwareressourcen zu steigern.

  • Verbesserte Robustheit durch Failover unter Windows   Sie können einen Windows-Registrierungseintrag erstellen, der die Robustheit von Systemen, die bestimmte Intel-Speichertreiber verwenden, beim Deployment von SQL Anywhere bei Stromausfällen verbessert. Wenn dieser Parameter nicht festgelegt wird, kann Datenverlust eintreten und bei Stromausfall können Datenbanken beschädigt werden. Hinweise dazu, ob diese Einträge als Teil des Deployments erforderlich sind, finden Sie unter Robustheit bei Intel-Speichertreibern verbessern.

  • SQL Flagger-Erweiterung   Der SQL Flagger unterstützt nun den SQL/2008-Standard. Siehe Testen der SQL-Konformität mit dem SQL Flagger.

  • Meldungen zum Verarbeitungsfortschritt   Einige SQL-Anweisungen unterstützen nun Meldungen zum Verarbeitungsfortschritt von Sendevorgängen vom Datenbankserver an den Client. Siehe Neue progress_messages-Option.