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SAP Sybase SQL Anywhere 16.0 (Deutsch) » UltraLite - Datenbankverwaltung » UltraLite Performance-Tipps

 

Cachegrößen der UltraLite Java Edition-Datenbank

UltraLite-Datenbanken werden auf einer Gruppe von Seiten auf allen Plattformen gespeichert. Im Cache wird ein Arbeitssatz von Seiten untergebracht und über ein First-in-First-out-Schema (FIFO) verwaltet. Aktuell verwendete Seiten werden im Cache gesperrt, damit sie nicht ausgelagert werden.

Bei größeren Datenbanken kann die Datenbank jedes Mal, wenn sie geöffnet wird, so konfiguriert werden, dass die Anzahl der Zeilen und Indexseiten, die sich zu einem bestimmten Zeitpunkt im Speicher befinden, begrenzt ist.

Sie können die UltraLite Java Edition-Datenbankperformance mit Benchmarktests grafisch aufzeichnen, um die optimale Cachegröße für Ihre Geschäftslösung zu ermitteln.

Sie können Tests bei verschiedenen Cachegrößen durchführen und nach abrupten Performance-Schwankungen Ausschau halten. Ihr Cache sollte groß genug sein, damit genügend Arbeitsseiten zur Verfügung stehen. Ziehen Sie die folgenden Vorschläge zur Cacheauslastung in Betracht:

  • Erstellen Sie mehrere Indizes für die Tabelle und fügen Sie Fremdschlüssel hinzu.

  • Fügen Sie Zeilen in zufälliger Reihenfolge ein (nicht wie in der Indexsortierung).

  • Erstellen Sie umfangreiche Zeilen, zumindest 25 % der Seitengröße der Datenbank.

  • Setzten Sie den Index-Hash auf einen anderen Wert als 0. Diese Vergrößerung erhöht auch die erforderlichen Seitenzugriffe.

  • Beginnen Sie die grafische Darstellung der Performance bei der geringsten Cachegröße. Beispiel: 256 KB unter Windows (der kleinste zulässige Cache für diese Plattform) oder 64 KB auf allen anderen Plattformen.

  • Verschlüsseln oder verschleiern Sie die Datenbank. Die Verschleierung verwendet weniger Code, verglichen mit der starken Verschlüsselung, und führt eine geringere Anzahl von Berechnungen aus. Die Performance sollte bei einfacher Verschlüsselung nur marginal langsamer als bei gar keiner Verschlüsselung sein. Allerdings sind es Ihre Sicherheitsanforderungen, die letztlich bestimmen, ob Sie die starke Verschlüsselung verwenden.

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