Nachstehend finden Sie eine Liste der Verhaltensänderungen gegenüber früheren Versionen der Software.
Java-Objekte werden in der Datenbank nicht unterstützt Das Speichern von Daten als Java-Objekte wird nicht länger unterstützt. Gespeicherte Java-Prozeduren werden weiterhin unterstützt.
Weitere Hinweise finden Sie unter Java-Unterstützung in SQL Anywhere.
Neue griechische Kollatierung für eine Windows-Umgebung Griechische Kollatierungen für OEM/DOS-Zeichensätze waren bereits in früheren Versionen vorhanden. Nun wurde jedoch eine neue griechische Kollatierung, 1253ELL, für Windows hinzugefügt. Bei der Erstellung einer neuen Datenbank in einer griechischen Windows-Umgebung, wird automatisch 1253ELL gewählt, wenn keine Kollatierung festgelegt wurde.
Weitere Hinweise finden Sie unter Unterstützte und alternative Kollatierungen.
Neue Verbindungsobergrenze Der Datenbankserver gestattet nun eine zusätzliche DBA-Verbindung zusätzlich zur maximalen Anzahl an Verbindungen, damit sich ein DBA im Fall eines beabsichtigten oder unbeabsichtigten Denial-of-Service verbinden und andere Verbindungen trennen kann.
Weitere Hinweise finden Sie unter Serveroption -gm.
Personal Datenbankserver auf einzelnen Prozessor begrenzt In früheren Versionen der Software hat der Personal Datenbankserver maximal zwei CPUs für die Verarbeitung von Anforderungen benutzt. Nun ist der Personal Datenbankserver auf einen einzelnen Prozessor begrenzt.
Referenzen von Tabellenausdrücken vor der FROM-Klausel sind nun in ON-Klauseln verschachtelter Outer-Joins zulässig. In früheren Versionen waren äußere Referenzen in der ON-Klausel zulässig. Auf solche äußere Referenzen muss nun durch das Schlüsselwort LATERAL verwiesen werden. Diese Einschränkung bewirkt Klarheit und entspricht dem SQL/99-Standard.
Das folgende Beispiel ist eine nicht länger zulässige Abfrage, da sie eine äußere Referenz (markiert) ohne die Verwendung des Schlüsselworts LATERAL enthält:
SELECT *
FROM T1,
T2 LEFT OUTER JOIN
( T3 LEFT OUTER JOIN T4 ON T1.col1 = T2.col2 )
ON T1.col2 = T2.col2 |
Weitere Hinweise finden Sie unter FROM-Klausel.
Nicht qualifizierte Tabellenrefenzen mit mehreren Übereinstimmungen werden als Syntaxfehler gemeldet In früheren Versionen wurde die erste Übereinstimmung verwendet, wenn eine Abfrage eine Referenz zu einer Tabelle ohne einen Eigentümernamen (eine nicht qualifizierte Tabellenreferenz) enthielt und mehrere Übereinstimmungen für diese Tabelle möglich waren. Nicht qualifizierte Tabellenreferenzen verursachen nun einen Fehler.
Weitere Hinweise finden Sie unter Tabellenname '%1' ist mehrdeutig.
LIKE-Operator mit NULL-Escapezeichen wird nun als NULL ausgewertet LIKE-Prädikate, die ein NULL-Escapezeichen enthalten, werden nun als NULL ausgewertet. In früheren Versionen wurde ein LIKE-Prädikat mit dem NULL-Escapezeichen so ausgewertet, als wäre kein Escapezeichen vorhanden. Das neue Verhalten entspricht der ISO/ANSI-Spezifikation.
Eigenschaften und Statistiken sind entfernt worden Die Datenbankeigenschaft ServerIdleWaits und die Verbindungseigenschaften TaskSwitch und CurrTaskSwitch wurden zusammen mit ihren entsprechenden Systemmonitorstatistiken entfernt, nämlich Context Switches, Server Idle Waits/sec, Request Queue Waits/sec.
Spaltenstatistiken werden bei INSERT/UPDATE/DELETE aktualisiert Statistiken werden nun aktualisiert, wenn eine INSERT-, UPDATE- oder DELETE-Anweisung zur Änderung einer signifikanten Datenmenge führt.
Statistiken werden nicht mehr während der Wiederherstellung aktualisiert Der Server aktualisiert die Statistiken nicht mehr während der Wiederherstellung oder wenn einfache DELETE- und UPDATE-Anweisungen ausgeführt werden. Einfache Anweisungen sind Anweisungen, die nicht optimiert und direkt vom Server ausgeführt werden.
Histogrammbereiche werden als richtiger Datentyp angezeigt Die Systemprozedur sa_get_histogram() und das Histogramm-Dienstprogramm [dbhist] haben in früheren Versionen Bereiche in Form von Hash-Werten ausgegeben. Nun stimmen ausgegebene Histogrammbereiche mit den Daten in den entsprechenden Spalten überein und werden in Form der richtigen Datentypen angezeigt.
Weitere Hinweise finden Sie unter Histogramm-Dienstprogramm (dbhist) und sa_get_histogram-Systemprozedur.
Nur ein konsolidierter Benutzer ist pro entfernte Datenbank zulässig Es ist nicht mehr möglich, mehrere konsolidierte Benutzer auf einer einzigen entfernten Datenbank festzulegen.
Weitere Hinweise finden Sie unter GRANT CONSOLIDATE-Anweisung [SQL Remote] oder REVOKE CONSOLIDATE-Anweisung [SQL Remote].
CommLinks-Verbindungsparameter verwendet gemeinsam genutzten Speicher, sofern nicht explizit festgelegt Verbindungen, die keinen CommLinks-Verbindungsparameter festlegen, versuchen nun immer, eine Verbindung über den gemeinsam genutzten Speicher zu erstellen.
Weitere Hinweise finden Sie unter CommLinks-Verbindungsparameter [LINKS].
CommLinks-Verbindungsparameter verwendet immer zuerst das Protokoll für den gemeinsamen Speicher Wenn Sie CommLinks=all festlegen, versucht Adaptive Server Anywhere immer, eine Verbindung unter Verwendung des Protokolls für den gemeinsam genutzten Speicher zu verwenden, bevor Verbindungsversuche mithilfe anderer Protokolle unternommen werden.
Weitere Hinweise finden Sie unter CommLinks-Verbindungsparameter [LINKS].
Verbindungsfehler brechen den Verbindungsprozess ab In früheren Versionen wurden die Verbindungsprotokolle aus der Liste der CommLinks-Verbindungsparameter nacheinander verwendet, bis eine Verbindung hergestellt werden konnte. Wenn nun ein Fehler während dieses Vorgangs auftritt, wird der Verbindungsprozess sofort abgebrochen, und zwar unabhängig davon, ob alle aufgelisteten Protokolle versucht wurden.
Weitere Hinweise finden Sie unter CommLinks-Verbindungsparameter [LINKS].
Standardwert für prevent_article_pkey_update wurde geändert Der Standardwert für die Datenbankoption prevent_article_pkey_update wurde zu On geändert, um die Tatsache widerzuspiegeln, dass das Aktualisieren von Primärschlüsselwerten vermieden werden sollte. Die neue Standardeinstellung verbietet die Aktualisierung von Primärschlüsseln, die Teil einer Publikation sind. Sie können dieses Verhalten aufheben, indem Sie diesen Parameter auf OFF setzen.
Weitere Hinweise finden Sie unter prevent_article_pkey_update-Option [Datenbank] [MobiLink client].
Einige Funktionen werden als nicht-deterministisch behandelt Die Funktionen RAND, NEWID und GET_IDENTITY werden als nicht-deterministisch behandelt. Eine Konsequenz daraus ist, dass diese Funktionen während der Abfrageausführung nicht im Cache gespeichert werden.
Weitere Hinweise finden Sie unter Cachebenutzung für Funktionen.
Performance-Meldungen zeigen nun Datenbanknamen an Die Meldungen mit Tipps zur Engine-Performance zeigen nun den Datenbanknamen an. Dies ist besonders nützlich, wenn mehrere Datenbanken ausgeführt werden. Außerdem weisen Meldungen, die mit dem Wort Hinweis beginnen, darauf hin, dass es sich bei ihnen um Tipps handelt.
NetWare-Clients, die Versionen vor Adaptive Server Anywhere 9.0.0 verwenden, benötigen ein Upgrade Infolge von Erweiterungen der NetWare-Unterstützung in Adaptive Server Anywhere, können NetWare-Clients, die mit älteren Adaptive Server Anywhere-Versionen als 9.0.0 arbeiten, keine Verbindung zu 9.0.0-Servern herstellen, die gemeinsam genutzten Speicher verwenden, außer auf ihnen wurde ein spezielles EBF installiert. Die Build-Nummern sind: 7.0.4.3400, 8.0.0.2358, 8.0.1.3088, and 8.0.2.4095. Clients mit Build-Nummern, die älter als die angegebenen sind, finden den 9.x-Server nicht.
Änderung in der Syntax für ALTER DATABASE CALIBRATE Die Syntax für ALTER DATABASE CALIBRATE TEMPORARY DBSPACE wurde zu ALTER DATABASE CALIBRATE DBSPACE TEMPORARY geändert, damit die Syntax mit anderen, ähnlichen Anweisungen konsistent ist.
Weitere Hinweise finden Sie unter ALTER DATABASE-Anweisung.
Aggressivere dynamische Belegung von Cachespeicherplatz Die dynamische Cachebelegung ist nun aggressiver bei der Neubelegung des Cachespeichers nach einem Neustart einer Datenbank oder wenn eine Datei erheblich anwächst. Vor dieser Änderung wurden Statistiken ausgewertet und der Cache wurde höchstens einmal pro Minute neu belegt. Nun werden nach dem Start einer Datenbank oder wenn eine Datei erheblich wächst, Statisiken ausgewertet und der Cache kann dreißig Sekunden lang alle fünf Sekunden neu belegt werden.
Weitere Hinweise finden Sie unter Cache verwenden, um die Performance zu verbessern.
Sprache für Oberfläche und Meldungen festlegen Die beiden neuen Umgebungsvariablen ASLANG und ASCHARSET steuern die Sprache, die für Benutzeroberflächen (etwa Sybase Central oder Interactive SQL) und für Meldungen verwendet wird. ASLANG legt die Sprache fest und ASCHARSET den Zeichensatz.
Weitere Hinweise finden Sie unter SALANG-Umgebungsvariable oder SACHARSET-Umgebungsvariable.
Rowcount-Einstellung begrenzt nun die zurückgegebenen Zeilen Die Einstellung der Variablen rowcount begrenzt nun die Anzahl der von einem Cursor von oben zurückgegebenen Zeilen. Die Positionierung an den Anfang der Ergebnisse unter Verwendung eines absoluten Abrufs ist nun nicht mehr möglich.
Sie können die neue Funktion TOP N / START AT verwenden, um dieses Verhalten bei Bedarf zu emulieren.
Weitere Hinweise finden Sie unter SortTopN-Algorithmus (SrtN).
Die Serveroption -d von Adaptive Server Anywhere wird nicht länger unterstützt Ein Ergebnis der Erweiterungen der NetWare-Unterstützung in Adaptive Server Anywhere ist, dass die Serveroption -d nicht mehr unterstützt wird.
NetWare 4.x wird nicht mehr unterstützt Ein Ergebnis der Erweiterungen der NetWare-Unterstützung in Adaptive Server Anywhere ist, dass Adaptive Server Anywhere nun nur unter NetWare Version 5.1 SP6 oder höher oder Version 6.0 SP3 oder höher ablauffähig ist. Es müssen die richtigen Service Packs installiert werden oder der Adaptive Server Anywhere Server gibt eine Fehlermeldung aus.
SQLLOCALE-Umgebungsvariable wird nicht mehr unterstützt Die Umgebungsvariable SQLLOCALE wurde durch die beiden neuen Umgebungsvariablen ASLANG und ASCHARSET ersetzt.
Weitere Hinweise finden Sie unter Verhaltensänderungen in Version 9.0.
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